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Hörverlust: Mein Kind ist schwerhörig – Was soll ich tun?

Eltern sollten das Hörvermögen ihres Kindes ständig beobachten, denn Kinder können einen Hörverlust nicht selbst feststellen und kommunizieren.

Nicht immer muss der Hörverlust bei Kindern dauerhaft auftreten. So können beispielsweise auch eine Mittelohrentzündung oder ein Übermaß an Ohrenschmalz zu einer zeitweiligen Verschlechterung des Gehörs führen. In jedem Fall sollte man aber einen Arzt konsultieren, um Art und Ausmaß des Hörverlusts genau feststellen zu können. Beeinträchtigungen des Hörvermögens bei Kindern können erhebliche Auswirkung auf die Entwicklung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten haben. Sehr wichtig ist es daher, das Hörvermögen des Kindes ständig zu beobachten.

Kind schwerhörig

Wenn der Verdacht auf Schwerhörigkeit besteht, sollten Eltern mit Erziehern sowie Lehrern sprechen und natürlich einen Facharzt konsultieren, um Art und Ausmaß des Hörverlusts genau feststellen zu können. Nicht immer muss der Hörverlust dauerhaft auftreten. So können beispielsweise auch eine Mittelohrentzündung oder ein Übermaß an Ohrenschmalz zu einer zeitweiligen Verschlechterung des Gehörs führen. Eine Mittelohrentzündung muss konsequent behandelt werden, da sie einerseits sehr unangenehm und schmerzhaft ist und andererseits zu dauerhaften Hörschäden führen kann. Übermäßiger Ohrenschmalz sollte durch einen Arzt entfernt werden. Geschieht dies nicht, kann der Gehörgang verstopfen. Wenn eine dauerhafte Schädigung des Gehörs von Kindern vorliegt, sollte möglichst frühzeitig eine geeignete Versorgung, zum Beispiel mit einem Hörgerät oder Implantat, gewählt werden. So wird sichergestellt, dass der Hörverlust des Kindes keinen Einfluss auf die allgemeine, soziale und schulische Entwicklung haben kann.

Hörschäden bei Kindern – ein Hörtest schafft Gewissheit

Insgesamt leiden rund 15% aller Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 19 Jahren in Deutschland an einer Hörminderung. Laut einer aktuellen Studie der Universität „Leiden“ in den Niederlanden kommen zwei bis drei Kinder von 1000 mit einer Hörstörung zur Welt. Diese frühe Form der Schwerhörigkeit kann viele Gründe haben. Besonders wichtig ist es den Hörfehler möglichst früh zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Durch einen Hörtest, der bei den meisten Untersuchungen von Neugeborenen ebenfalls durchgeführt werden sollte, kann man schnell und einfach erkennen, ob das Hörvermögen des Kindes beeinträchtigt ist.

Wie funktioniert ein Hörtest bei Kindern?

Falls der Verdacht einer Höreinschränkung oder einer Schwerhörigkeit bei einem Kind besteht, muss man nicht zwangsläufig einen HNO-Arzt aufsuchen, nicht zuletzt da viele Kinder Angst vor Ärzten haben. Stattdessen kann man auch einen Hörgeräteakustiker oder einen Audiologen aufsuchen. Der Akustiker wird im ersten Schritt mit dem Kind sprechen, um sich ein Bild über den derzeitigen Zustand machen zu können. Sollte sich der erste Verdacht bestätigen, folgt die Untersuchung des Kindes durch einen Hörtest. Dieser Test ist komplett schmerzfrei und kann direkt vor Ort durchgeführt werden. Dabei spielt das Alter des Kindes eine wichtige Rolle. Laut dem Online-Magazin Netdoktor sollte das Kind nach Möglichkeit bis zum 6 Lebensmonat untersucht werden, damit die eventuell notwendige Hörgeräte-Versorgung möglichst frühzeitig beginnen kann.

Hörtest Kinder

Es es wichtig, das man dem Kind, soweit möglich, die Prozedur bereits im Vorfeld ausführlich erklärt. Bei Neugeborenen und Kleinkindern wird entweder eine Messung der otoakustische Emissionen (OAE) oder eine Hirnstammaudiometrie (BERA) durchgeführt. Bei dem ersten Hörtest wird die sogenannte Hörschnecke im Innenohr des Kindes untersucht, indem ein kleines Mikrofon in den Gehörgang eingeführt wird. So kann die Reaktion auf akustischen Signale gemessen werden. Bei der Hirnstammaudiometrie wird hingegen die Gehirnreaktion auf verschiedene Geräusche ermittelt. Durch das Anbringen von Elektroden können die Signale aufgezeichnet und später ausgewertet werden.

Bei Kindern im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren wird ein spezieller Hörtest durchgeführt, die sogenannte visuelle Verstärkungsaudiometrie (VRA). Dabei wird das Kind aufgefordert in die Richtung zu blicken, aus der es ein Geräusch wahrnimmt. Die konditionierte Spielaudiometrie (CPA) wird bei Kindern zwischen zwei und vier Jahren angewandt. Wie der Name schon vermuten lässt, wird dieser Hörtest als eine Art Spiel durchgeführt. Das Kind muss eine bestimmte Handlung ausführen, sobald es das dazu gehörige Geräusch hört.

Bei einem Hörtest geht es in erster Linie darum, den derzeitigen Zustand des Kindes festzustellen, um so das individuelle Hörvermögen besser einschätzen zu können. Bei dem standardisierten Hörtest (auch Audiometrie genannt) werden dem Kind verschiedene Töne und Geräusche in unterschiedlichen Frequenzen vorgespielt. So kann der Audiologe am besten erkennen, welches Ohr betroffen ist und um welche Tonlagen es sich genau handelt. Sollte dieser Test nur unzureichende Ergebnisse liefern, hat der HNO-Arzt die Möglichkeit noch weitere Messungen vorzunehmen. Dabei handelt es sich um den sogenannten BERA-Test, der auf die Messung spezieller Frequenzen ausgelegt ist. Die Ergebnisse des Hörtests werden im Anschluss in einem Audiogramm festgehalten. Sollte sich der Hörverlust tatsächlich bestätigen, ist das noch kein Grund zur Panik. Je nach Schwere der Höreinschränkung kann entweder ein Hörgerät Abhilfe schaffen oder eine Therapie durchgeführt werden.

Frühzeitiger Hörtest ermöglicht bessere Hilfsmaßnahmen

Damit die eventuelle Hörminderung möglichst frühzeitig erkannt wird, empfiehlt sich ein umfangreicher Hörtest also bereits schon bei Neugeborenen beziehungsweise bei Kleinkindern. Ein ausgebildeter Audiologe kann diesen Hörtest durchführen und die Ergebnisse in einem sogenannten Audiogramm festhalten. Dieses Audiogramm beinhaltet neben ausführlichen Informationen und grafischen Diagrammen auch jegliche audiometrische Ergebnisse des Hörtests. Diese Befunde können dann von einem Kinder- beziehungsweise einem Hals-Nasen-Ohren Arzt verwendet werden, um die weiteren Schritte einzuleiten. In den meisten Fällen einer Schwerhörigkeit kann ein spezielles Hörgerät für Kinder eingesetzt werden.

Eltern sollten ihr Kind dabei aktiv unterstützen und dazu ermuntern, offensiv mit der Hörschwäche umzugehen. Ein Akustiker, der Erfahrung im Umgang mit Kindern und in der Durchführung der Spielaudiometrie hat, ist dabei von großem Vorteil. Viele Hörgeräte Hersteller bieten spezielle Hörhilfen für Kinder an, die genau auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sind. Solche Hörhilfen gibt es auch in poppigen Farben und mit kindgerechten Motiven.

So funktioniert ein Hörgerät für Kinder

Nach aktuellen Erhebungen sind weltweit rund 170 Millionen Kinder von einer Hörminderung betroffen. Bei rund 90 Prozent der betroffenen Kinder kann ein Hörgerät Abhilfe schaffen und die Lebensqualität deutlich steigern. Hörgeräte sind kleine Hochleistungscomputer, die sowohl die Sprache als auch die verschiedenen Umgebungsgeräusche verstärken. Dabei nimmt ein Mikrofon, das sich direkt in der Hörhilfe befindet, die Umgebungsgeräusche auf und leitet diese an den Prozessor im Inneren des Gerätes weiter. Der Computerchip analysiert die unterschiedlichen Frequenzen und filtert ungewünschte oder störende Signale und Töne aus. Die gefilterten Signale werden im nächsten Schritt an den Verstärker weitergeleitet.

Buntes Hörgerät für Mädchen

© Copyright by listen-up.org

Hier werden die Töne nochmals aufbereitet und verstärkt, damit das Gehirn des Kindes die Geräusche vollständig empfangen und weiterverarbeiten kann. Nun werden die verstärkten Signale an den Lautsprecher weitergeleitet. Dieser übergibt die gefilterten und potenzierten Geräusche direkt an das Innenohr, von wo aus die Töne zum Gehirn gelangen. So kann die Hörbehinderung des Kindes ausgeglichen werden. Die konzentrierten Signale können von dem Gehirn deutlich besser verarbeitet werden, wodurch das Kind wieder ganz normal hören kann.

Dafür ist es jedoch unerlässlich, dass die Hörhilfe von einem Hörgeräteakustiker exakt an die individuellen Bedürfnisse des Kindes angepasst wird. Nur so ist der Prozessor in der Lage die aufgenommenen Töne korrekt zu erkennen. Zudem wird verhindert, dass falsche Geräusche herausgefiltert oder unterdrückt werden. Um das Hörgerät an die Bedürfnisse des Kindes anpassen zu können, sind folgende Schritte notwendig:

  • Es muss ein Ohrenabdruck genommen werden, damit das Hörgerät exakt an die körperlichen Bedürfnisse angepasst werden kann
  • Dieser Abdruck wird an ein otoplastisches Labor geschickt, in dem das Hörgerät dann angefertigt wird
  • Danach wird das Hörgerät von dem Akustiker in das Ohr des Kindes eingesetzt, eventuell nochmals angepasst und eingestellt

Bei der Anpassung kann es nützlich sein, wenn die Eltern den Akustiker darüber informieren, wo sich das Kind häufig aufhält. Der Hörgeräteakustiker kann das Hörgerät daraufhin an die verschiedenen Geräuschkulissen/situationen anpassen, sodass es sowohl auf dem Schulhof als auch im Kinderzimmer optimal arbeitet.

Was sind die Hauptursachen für eine Hörschädigung bei Kindern?

Die Schwerhörigkeit bei Kindern entsteht häufig durch ähnliche Einflüsse wie bei Erwachsenen auch. Wenn das Kind beispielsweise häufig laut Musik hört – vor allem über einen InEar-Kopfhörer – oder über einen längeren Zeitraum sehr lauten Geräuschen ausgesetzt ist, kann das bereits zu einer Verschlechterung des Hörvermögens führen. Bei Kindern können Geräusche ab 65 Dezibel den Hörapparat überfordern, was bei einer Dauerbelastung in einigen Fällen in einer Schwerhörigkeit endet. Aus diesem Grund sollte man Kinder von Baustellen und anderen Orten mit einer sehr hohen Umgebungslautstärke fernhalten und dafür sorgen, dass sie Musik gemäßigt konsumieren.

Neben den alltäglichen Belastungen können auch Verletzungen und Medikamente eine Hörschädigung bei Kindern begünstigen. Hier sollte man sich am besten bereits im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt absprechen und sich zudem über die möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten informieren. Ebenso gelten verschiedene Kinderkrankheiten als mögliche Auslöser für eine Schwerhörigkeit. Neben Masern und Mumps stehen auch diverse Infektionskrankheiten in dem Verdacht eine Hörschädigung hervorrufen zu können. Laut verschiedenen Studien können etwa 10 Prozent der Hörschädigungsfälle auf eine Erkrankung zurückgeführt werden. Sollte das Kind unter einer solchen Krankheit leiden, empfiehlt es sich besonders darauf zu achten, ob das Kind Anzeichen einer Höreinschränkung zeigt. Falls dies der Fall ist, sollte man möglichst zeitnah einen Kinder- oder Hals-Nasen-Ohren Arzt aufsuchen. Dieser kann Gegenmaßnahmen ergreifen und ist die erste Anlaufstelle, wenn es darum geht ein Hörgerät zu verschreiben.

Alternative Möglichkeiten, um das Hörvermögen eines Kindes zu verbessern

Da das Hörvermögen bei einem Kind noch nicht vollständig ausgeprägt ist, können in einigen Fällen statt einem Hörgerät auch verschiedene Therapien für eine Verbesserung sorgen. Bei einem minimalen Hörverlust verspricht die Low Level-Lasertherapie zum aktuellen Zeitpunkt eine sehr gute Heilungschance. Laut dem Deutschen Ärzteblatt führt diese Behandlungsform, je nach Schwere der Höreinschränkung und je nach Verfassung des Kindes, in rund 50 Prozent aller Fälle zu einer Verbesserung. Die Laserbehandlung unterstützt und stimuliert die Regenerationsfähigkeit der Hörzellen des Kindes. Da sich die Zellen bei kleinen Kindern noch im Wachstum befinden, wirkt die zusätzliche Anregung der Hörzellen überaus fördernd. Die Low Level-Lasertherapie bringt eine rund 20-prozentige Verbesserung des Hörvermögens, was bei einem geringen Hörverlust schon ausreichen kann.

Diese Therapieform hat zudem den Vorteil, dass sie absolut schmerzfrei ist. Zudem sind derzeit keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Die Low Level-Lasertherapie kann daher auch bei Kleinkindern ab zwei Jahren bedenkenlos angewendet werden. Die Dauer der Therapie hängt von der Schwere der Beeinträchtigung ab und kann in einigen Fällen auch mehrere Wochen dauern. Währenddessen ist es wichtig, dass das Kind keinen Lärmquellen ausgesetzt wird, da sich die Regeneration sonst deutlich verzögern kann. Allerdings sollte man nach Möglichkeit vorab mit einem Hals-Nasen-Ohren Arzt über diese Möglichkeit sprechen, da sich je nach Kind auch andere Therapiemethoden eignen können.

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