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Hörgeräte im Test: Stiftung Warentest testet mehrere Hersteller

Zu den seriösesten Anlaufstellen für Testberichte gehört die Stiftung Warentest. Hörgeräte im Test sind dort jedoch eine Seltenheit. Beim letzten Test wurden fünf Akustiker-Ketten hinsichtlich ihres Angebots und ihrer Service-Qualität untersucht. Die Erkenntnisse des Tests helfen, die Beratungsqualität einzuschätzen und mögliche Mängel im Vorfeld zu erkennen. Die Empfehlungen der Experten entsprechen nämlich nicht immer einer optimalen Versorgung.

Letztmalig hatte die Stiftung Warentest im Jahr 2012 Hörgeräte im Test. Die seinerzeit gewonnen Erkenntnisse sind auch heute noch von großer Bedeutung. Da die Service-Qualität im Mittelpunkt des Tests stand, lassen sich aus den Ergebnissen auch heute noch wichtige Schlussfolgerungen ziehen. Gerade Betroffene, die sich das erste Hörgerät zulegen möchten, sollten mögliche Mängel in der Beratung beim Kauf eines Hörgeräts erkennen können. Ob sich eine Verbesserung der Hörqualität tatsächlich einstellt, kann anschließend nur ermittelt werden, wenn Hörhilfen im Test getragen werden.

Hörgeräte im Test bei Stiftung Warentest

Im Jahr 2012 untersuchte die Stiftung Warentest die Qualität der Hörgeräte-Versorgung bei den sechs großen Akustiker-Ketten Amplifon, Fielmann, Geers, Iffland, Kind und Seifert, die überregional vertreten sind. 15 schwerhörige Tester überprüften dabei die Beratungs- und Service-Qualität der jeweiligen Anbieter. Bereits bei der Erstberatung waren dabei Mängel festgestellt worden. So verzichteten viele Anbieter auf Fragen, die das persönliche Umfeld des Betroffenen betreffen. Solche Fragen sind allerdings sehr wichtig, um ein Hörgerät auswählen zu können, das den tatsächlichen Bedürfnissen voll entspricht.

Siemens Hörgerät© Siemens

Ein Theater- oder Musikliebhaber hat beispielsweise andere Ansprüche an ein Hörgerät als jemand, der auf der Arbeit laute Maschinen bedienen muss. Auch gezielte Nachfragen zu Erkrankungen (wie etwa Tinnitus) sollten bei der Erstberatung nicht fehlen.

Bei der Auswahl passender Hörhilfen zeigte sich, dass viele Anbieter nur wenige Auswahlmöglichkeiten anbieten. Ein getesteter Akustiker empfahl gar nur ein einziges Hörgerät. Dem Patient fehlen so jegliche Vergleichsmöglichkeiten, die nötig wären, um ein objektives Urteil fällen zu können. Bei rund 2.000 in Deutschland erhältlichen Hörgeräte, sollten Akustiker immer mehrere Modelle empfehlen können.

Stiftung Warentest macht Mängel in der Beratung sichtbar

Im Praxistest der Stiftung Warentest zeigte sich, dass viele Anbieter zu wenig auf die Bedürfnisse der Patienten eingingen. Dies trifft insbesondere auf die Auswahl der angebotenen Hörhilfen zu. So forderten die Tester Angebote, die sich preislich im Bereich von 800 bis 1.000 Euro pro Hörgerät bewegen sollten. Dies entspricht der normalen Mittelklasse. Viele Anbieter empfahlen Hörgeräte dieser Preisklasse, einige Akustiker empfahlen allerdings auch Hörgeräte, die mehr als das doppelte kosten sollten.

Tipp: Mit dem Audiogramm, das ein Arzt im Rahmen des Hörtests erstellt, sind Akustiker in der Lage, individuelle und passende Hörgeräte auszuwählen und detaillierte Preisauskünfte zu erteilen. In jedem Fall sollte man diese Chance nutzen, und die Preise ganz genau vergleichen. Es können sich erhebliche Unterschiede ergeben. Beachten sollte man allerdings, dass die Preise für die Hörgeräte auch die anfallenden Service-Arbeiten umfassen. Ein Großteil hiervon ist nötig, um das Hörgerät nach dem Kauf an das individuelle Gehör seines Trägers anzupassen.

Einstellung und Anpassung nach dem Kauf entscheidend

Die individuelle Qualität eines Hörgeräts wird maßgeblich von der Einstellung auf das Gehör des Trägers beeinflusst. Diese Feinabstimmung erfolgt in den ersten Wochen nach dem Kauf und ist im Kaufpreis bereits enthalten. Fragen Sie ihren Akustiker gezielt nach der Vorgehensweise. Beim Test der Stiftung Warentest zeigte sich, dass einige Anbieter nicht auf diesen nötigen Service hinweisen. In sieben Fällen wurden die Käufer von Hörgeräten ohne entsprechende Hinweise verabschiedet.

Konkrete Hinweise auf die Einstellungsarbeiten gab es nur bei zwei Anbietern im Test. Auffällig: Die Qualität der Beratung und des Service schwankt von Filiale zu Filiale. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest stehen daher immer nur für Einzelfälle und nicht für die gesamte Akustiker-Kette. Generell ist allerdings zu sagen, dass im Test ermittelt wurde, dass die Hörfähigkeit ohne Hörgerät von den Akustikern tendenziell zu niedrig eingeschätzt wird, während das Ergebnis mit Hörgerät häufig besser dargestellt wurde, als es tatsächlich war.

Hörgeräte-Akustiker im Test: Die Ergebnisse

Sieger des Tests bei der Stiftung Warentest ist Seifert mit einer Gesamtnote von 2,1. Gelobt wird insbesondere die Hörgeräteanpassung und das Hörergebnis nach der Erstanpassung. Ebenfalls mit „gut“ bewertet wurde Kind. Im Mittelfeld des Tests landete Iffland. Am Schluss des Feldes stehen Geers und Autec – vor allem wegen des schlechten Hörergebnis’ nach der Erstanpassung. Mit anderen Worten: Trotz Hörgerät hat sich bei den Betroffenen keine wesentliche Verbesserung eingestellt.

Im Einzelfall hängt dies jedoch von der jeweiligen Situation des Betroffenen ab. Patienten, die schon sehr lange schwerhörig sind, müssen es möglicherweise erst wieder lernen, zu hören und Sprache zu verstehen. In der Praxis spielt auch die Optik eine wichtige Rolle. Viele Käufer suchen Hörgeräte, die kaum oder gar nicht sichtbar sind. Die Leistung dieser Hörhilfen ist jedoch nicht immer ausreichend. Gute Akustiker müssen daher auch immer zwischen Optik und Hörergebnis abwägen und die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle transparent darstellen können.

Tipps und Empfehlungen vor dem Kauf

Bitten Sie Ihren Hörgeräteanbieter, einen kostenlosen Real-Ear-Test durchzuführen, der auch als Real-Ear Measurement bezeichnet wird. Dazu müssen Sie eine dünne Sonde in Ihr Außenohr legen, während Sie Ihr Hörgerät tragen. Mit dem Test lässt sich messen, ob Ihr Hörgerät angemessen auf den Grad Ihres Hörverlusts reagiert. Der Hörgeräteakustiker sollte auch Ihr Sprachverständnis in ruhigen und lauten Umgebungen testen.

ido hörgerät siemens© Siemens

Der Hörgeräteakustiker sollte sicherstellen, dass das Hörgerät angenehm für Sie ist. Er sollte Ihnen erklären, wie es verwendet, gereinigt und aufbewahrt wird. Wo Sie Batterien in der richtigen Größe kaufen. Wie man Batterien aufbewahrt, austauscht oder auflädt. Wie man Quietschen und Rückkopplungen vermeidet. Der Hörgeräteakustiker sollte Sie zudem darüber aufklären, wie Ihre Hörgeräte trocken bleiben und das Sie ihre Hörgeräte vor radiologischen oder anderen diagnostischen Tests entfernen müssen. Sprechen Sie mit Ihm über eventuelle Unannehmlichkeiten oder Schwierigkeiten bei der Verwendung und testen Sie das Hörgerät, während Sie in der Geschäftsstelle des Akustikers telefonieren. Ihr Akustiker sollte während des Wartens Anpassungen vornehmen.

Sie sollten einige Tage nach dem ersten Probetragen ein Follow-up Termin vereinbaren. Wenn das Hörgerät nicht angenehm oder hilfreich ist, kann der Akustiker Anpassungen vornehmen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Hörgerät mit Ihrem Mobiltelefon und Ihren schnurlosen Telefonen kompatibel ist und dass der T-Schalter aktiviert ist. Besprechen Sie die Verwendung Ihres Hörgeräts mit Zusatzgeräten wie FM-Systemen. Wenn Ihr Hörgerät Bluetooth Verbindungen aufbauen kann, stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wie Sie diese Technik verwenden.

Testen Sie Ihr neues Hörgerät bei alltäglichen Aktivitäten und machen Sie sich bewusst, dass die Gewöhnung etwas Zeit benötigt. Einige Töne erscheinen Ihnen auf den ersten Blick zu laut, da Ihr Gehirn nicht daran gewöhnt ist, Töne zu verarbeiten, die Sie schon lange nicht mehr gehört haben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hörgerät gut funktioniert, nehmen Sie es zur Anpassung mit, insbesondere wenn Ihre Stimme komisch klingt oder wenn sich Ihr Ohr verstopft anfühlt.

Alternative zu Hörgeräten – Andere Hörhilfen

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie ein Problem haben, aber nicht bereit sind, Tausende von Euro für ein Hörgerät auszugeben, sollten Sie diese billigeren Alternativen in Betracht ziehen:

Hörverstärker

Diese im freien Handel erhältlichen Produkte, die wesentlich weniger Funktionen als Hörgeräte aufweisen, können für Menschen mit situationsbedingten Hörproblemen eine kostengünstige Lösung sein. Hörverstärker, sind für Menschen gedacht, die bestimmte Geräusche verstärken möchten. Sie werden nicht als Geräte vermarktet, die für Menschen mit einem medizinisch festgestellten Hörverlust geeignet sind.

Hörverstärker Bestseller auf Amazon.de mit gemischten Bewertungen | © Amazon.de

Sie unterliegen nicht den gleichen Standards wie Hörgeräte und müssen nicht zwingend über einen Hörgeräteakustiker verkauft werden. Beim Kauf eines Hörverstärkers ist es hilfreich, einen Hörgeräteakustiker zu bitten, das Gerät zu testen, um sicherzustellen, dass es für Ihren Hörverlust geeignet ist (zum Beispiel das es nicht gefährlich laut ist). Der Hörgeräteakustiker kann auch feststellen, ob das Gerät Sprache in den Frequenzen verstärken kann, die Sie durch Ihren Hörverlust schlecht hören.

Es ist wahrscheinlich, dass es in Zukunft eine neue Kategorie von Hörgeräten geben wird, die zwischen Hörverstärkern und klassischen Hörgeräten liegt. Diese Geräte gelten rechtlich als Hörgeräte, können jedoch im freien Handel z.B. über Amazon verkauft werden. Sie richten sich primär an Personen mit leichtem bis mittleren Hörverlust. Die gesetzliche Grundlage für diese Art Produktkategorie wird wahrscheinlich dann geschaffen, wenn der Hörgeräteakustiker vollständig durch eine App ersetzt werden kann und Hörgeräteträger alle Anpassungen selbst vornehmen können. Welche technischen Spezifikationen diese neuen Hörgeräte haben werden, wie sie gekennzeichnet und vermarktet werden ist derzeit unklar.

Sehr günstige Hörverstärker wie sie bei Amazon angeboten werden, sollten Sie nicht nutzen, da sie Ihr Gehör möglicherweise schädigen können, wenn Sie sie langfristig einsetzen. Hörverstärker verstärken alle Geräusche mit der gleichen Intensität ohne Intelligenz. Nutzen Sie Hörverstärker und tritt plötzlich ein sehr lautes Geräusch auf wie z.B. eine Feuerweh- oder Polizeisirene, kann das Ihr Gehör schädigen.

Andere Assistive Zusatzgeräte

Wenn Sie nur eine „kleine“ Hilfe beim Hören benötigen, stehen Ihnen eine Reihe von kostengünstigen Optionen zur Verfügung. Dazu gehören Apps, mit denen Sie den Ton mit Ihrem Smartphone und Ihren Ohrhörern verstärken können, und tragbare drahtlose Geräte, mit denen Sie Ihren Fernseher und andere Audiogeräte mit Ohrhörern hören können. Sie können auch spezielle altersgerechte Versionen von Haushaltsgegenständen (Telefon, Wecker und Türklingel) kaufen, die blinken, vibrieren oder lautere Geräusche machen.

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8 Leserkommentare
  1. Manfred schrieb
    am 7 Februar 2013 um 17:35

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Ich trage schon mehrere Jahre rechts ein Hörgerät von der Firma Siemens „Cielo 2 Aktive“. Leider höre ich auf dem linken Ohr auch nicht mehr viel. Jetzt die Frage: Gibt es dieses Gerät noch? Wenn nein, welches kann ich dazu tragen.

    Über eine kurze Information wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichem Gruß und vielen Dank im Voraus
    M. Kniest

  2. Frances schrieb
    am 5 März 2013 um 12:46

    Hallo,

    ob es das Siemens Cielo 2 Active noch gibt – müsste man bei genauem Bedarf in Erfahrung bringen. Es handelt sich dabei aber um ein schon älteres Modell. Eine neue passende Variante von Siemens wäre zum Beispiel das Pure 101xcel. Dieses Gerät hat ähnliche Eigenschaften, wie Ihr Cielo. Vorteil ist, dass die Technik wesentlich neuer ist. Hörgerätetechniken ändern sich ständig.

    Hoffe geholfen zu haben.

  3. Diana Avci schrieb
    am 26 September 2013 um 00:05

    Hallo Manfred.

    Ich denke schon, dass es noch die Siemens Cielo Geräte noch gibt. Allerdings müssen Sie auch bedenken, dass auch Siemens ständig seine Hörgeräte bezogen auf Leistungen und Klangverarbeitung verbessert.

    MfG
    Diana

  4. Heinz schrieb
    am 15 November 2013 um 12:26

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    eine ältere Bekannte von mir, benötigt ein bzw. 2 Hörgeräte. Da Sie nicht so viel Geld hat kommen nur gute aber preiswerte Geräte vielleicht in der Preislage von 800 bis 1000 € in Frage. Sie hat vor allem Probleme im Hochtonbereich mit Konsonanten – t, f, s , u.a. Können Sie mir ein gutes Produkt empfehlen und eventuell auch das Vorgehen für die gesetzliche Krankenkasse beschreiben?
    Herzlichen Dank im Voraus.

    Viele Grüße Heinz

  5. Herr Tschernack schrieb
    am 27 November 2013 um 17:00

    Bin gerade dabei Phonak und Widex zu testen. Kann mich noch nicht so richtig entscheiden. Welches Gerät verfügt über die bessere Technik und ist auch für langjähriges Tragen geeignet und nicht Reparaturanfällig?

  6. Udo schrieb
    am 25 November 2014 um 16:51

    Hier meine Fragen: Stimmt es, dass Hörgerätehersteller nur eine Garantie von einem Jahr gewähren? Mein Hörgerät musste schon nach einem halben Jahr zur Reparatur – angeblich wegen Feuchtigkeit – das lief kostenlos. Jetzt, nicht einmal ein Jahr später, ist es schon wieder soweit und erneut soll Feuchtigkeit die Ursache sein. Und das größte daran: Ich soll 250 Euro dafür bezahlen.

    Nachfolgend beschreibe ich, wie ich meine Hörgeräte schon immer behandelt habe: Ich trage Hörgeräte seit 2001, regelmäßig, d.h. täglich von morgens bis abends, seit dem Jahr 2004. Die neuen Geräte sind meine zweiten. Die ersten (von Siemens!) haben also fast 10 Jahre ohne nennenswerte Reparaturen überstanden und ich trage sie jetzt wieder als Ersatz für das in Reparatur befindliche Gerät. Ich trage die Hörgeräte nie zu sportlichen Aktivitäten (Radfahren ist meine Passion) und auch sonst nicht, wenn schweißtreibende Arbeit (z.B. im Garten) ansteht. Jeden Abend – wirklich jeden Abend – sobald ich die Geräte ablege wandern sie in meine Dry Box, die sofort per elektrischer Aufheizung für die Beseitigung von Feuchtigkeit sorgt. Zuvor werden die Geräte und meine Höreinsätze gründlich mit einem Papier-Taschentuch gereinigt (abgewischt). Bei den Hörgeräten öffne und trockne ich immer auch den Bereich, in dem die Batterie sitzt. Diese wird natürlich zum Trocknen in der Dry Box immer entfernt und das Fach bleibt geöffnet. Ich habe die Geräte auch sonst nie versehentlich Feuchtigkeit ausgesetzt, wie z.B. Nasswerden durch Regen, beim Sprung ins Wasser (Frei- oder Hallenbad) oder beim Gang unter die Dusche. Ich gehe übrigens davon aus.

    Was mache ich also falsch, dass meine im März 2013 gekauften Hörgeräte ein halbes Jahr später (Sept. bzw. Nov. 2013) und nun erneut nach nicht einmal einem Jahr (die Probleme mit den Geräten begannen schon im Sommer) erneut die gleichen Mängel aufweisen? Feuchtigkeit ist doch das Medium, gegen das Hörgeräte besonders geschützt sein sollten! Es kann nach meiner o.g. Behandlung der Geräte doch nur so sein, dass Ihr Produkt gegenüber meinem zuvor benutzten einen völlig unzureichenden Feuchtigkeitsschutz aufweist. Ein Produkt, das mich mehr als 1300 Euro gekostet hat und meiner Krankenkasse nochmals einen erheblichen Betrag, darf bei absolut sachgemäßer Behandlung doch nicht derart mängelbehaftet sein, dass alle sechs Monate 300 oder mehr Euro Reparaturkosten anfallen – das (alte!) Konkurrenzprodukt belegt das.

    Vor diesem Hintergrund kann es doch nicht sein, dass jetzt 250 Euro für die Reparatur von mir verlangt werden (70 Euro darüber hinaus seien sogar noch Kulanz). Wenn das so weiter geht kann ich ja bis zum Ende der normalen Lebensdauer von 6 bis 8 Jahren mehrere neue Geräte erwerben. Wie kann ich mich in dieser Lage wehren? Mein (Kauf-)Vertragspartner ist ja der Hörgeräteakustiker. Der beruft sich auf die Stellungnahme des Herstellers. Kann ich die Wandlung des Kaufs verlangen?

    Udo

  7. Gertrud schrieb
    am 5 Dezember 2015 um 09:12

    Guten Tag

    Ich trage seit 4 Jahren Unitron Maxi 600 und war bisher sehr zufrieden, muss mich aber nun wohl nach Hörgeräten mit besserer Leistung umsehen. Die Akustiker in meiner Umgebung (Eupen, Belgien und Aachen) verkaufen diese Marke nicht. Welche Geräte bei Otikon, Siemens oder Phonak wären gleichwertig oder besser in der Technik? Ich habe schon versucht eine Webseite zu finden, die Geräte im Preis und Technik von verschiedenen Herstellern vergleicht.

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    Gertrud

  8. Hahn schrieb
    am 25 Juni 2016 um 13:29

    Ich bin privatversichert. Mir wurden zwei Hansatone flow Geräte zum Ausprobieren gegeben. Im Alltagsgespräch sind beide sehr gut. Kompliziertere Probleme wie z.B. das Verständnis bei Konsonanten haben weitaus teurere Phonak Hörgeräte (über 5000 €) besser gelöst. Die sind aber „übersteuert“. Ist das Hansatone Hörgerät ein preiswertes (eventuell veraltetes) Kassengerät, so dass es, inzwischen bessere Mittelklasse-Geräte dieser Firma gibt?

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