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Hörverlust erkennen: Wie verlässlich sind Online Hörtests?

Meistens treten Veränderung des Hörvermögens als schleichender Prozess auf. Man hört nicht plötzlich schlechter, sondern gewöhnt sich langsam an die neue Situation. Den Hörverlust erkennen zu können, ist daher nicht immer einfach. Ein Online Hörtest kann als erste Informationsquelle zur Überprüfung des tatsächlichen Hörvermögens genutzt werden.

Die Bedeutung des Gehörs und die Wichtigkeit des Hörens werden oftmals unterschätzt und zu häufig als selbstverständlich angesehen. Das soziale Leben kann durch eine Schwerhörigkeit schnell eingeschränkt werden und somit erhebliche Folgen in Bezug auf die eigene Lebensqualität haben.

Hörverlust erkennen

Noch immer werden Hörprobleme häufig mit älteren Menschen in Verbindung gebracht, doch laut dem Deutschen Schwerhörigenbund ist diese Problematik mittlerweile in nahezu allen Altersgruppen zu finden. Der Hörverlust kann verschiedene Ursachen haben, so zum Beispiel lang andauernde Schalleinwirkungen auf das Ohr, eine Vergiftung oder Infektionskrankheiten, sowie eine genetische Veranlagung. Daher gilt es die sogenannte Hörminderung möglichst früh zu erkennen, um so einem Hörverlust vorbeugen zu können.

Kostenlose Online-Hörtests

Immer mehr Menschen leiden unter einem Hörverlust – und viele wissen es noch nicht einmal. Dabei können Hörtests nicht nur beim HNO-Arzt und beim Akustiker durchgeführt werden. Einfache Hörtests werden auch online angeboten und können daher komfortabel von Zuhause durchgeführt werden.

Solche Online Hörtests dienen in erster Linie als Quelle einer ersten Information zum tatsächlichen Hörvermögen. Der Online Hörtest kann und soll den professionellen Hörtest beim Arzt oder Akustiker also nicht ersetzen, es handelt sich vielmehr um eine einfache und kostenlos anzuwendende Zusatzmöglichkeit.

Ein Online Hörtest kann helfen, frühzeitig einen schleichenden Hörverlust erkennen zu können. In den meisten Fällen tritt der Hörverlust nämlich nicht plötzlich auf. Stattdessen verändert sich das Hörvermögen schleichend negativ. Wie stark der Hörverlust tatsächlich ist, lässt sich für den Betroffenen auf Grund des langsamen Prozesses und einer permanenten Gewöhnung nicht beurteilen. Einen Hörverlust erkennen und einschätzen zu können, wird auch dadurch erschwert, dass häufig nur bestimmte Frequenzen betroffen sind. An Hand von Alltagssituationen kann man das Ausmaß des Hörverlusts daher nicht immer korrekt erkennen.

Online Hörtests werden auf den Webseiten vieler Hörgeräte-Hersteller und Akustiker angeboten. Einen unabhängigen – und natürlich kostenlosen – Hörtest gibt es unter anderem auch bei auricilla.de oder audibene.de. Menschen, die glauben unter einem Hörverlust zu leiden, sollten einen Hörtest bei einem HNO-Arzt durchführen, der das genaue Ausmaß des Hörverlusts exakt bestimmen kann. Auf Basis einer differenzierten Diagnose kann dann die passende Versorgung mit einem Hörgerät ausgewählt werden.

Wie verlässlich sind Online-Hörtests?

Online-Hörtests sind vielfach verfügbar und werden immer weiter entwickelt. Es gibt im Allgemeinen zwei Arten von Online-Hörtests: Einige Hörtests verwenden Audiosequenzen, um einen Hörverlustbereich zu bestimmen. Beachten sollte man dabei, dass die Lautstärkeeinstellung Ihres PCs oder Smartphone nicht normiert ist und von Gerät zu Gerät unterschiedlich ist. Dieser Umstand beeinflusst und verfälscht die Testergebnisse extrem.

Aus diesem Grund verwenden einige Hörtests ausschließlich explorative Fragen. Es werden Ihnen Fragen gestellt, um festzustellen, ob Sie ein Hörproblem haben und ob Sie einen Hörgeräteakustiker aufsuchen sollten. Anhand von Fragen ist es nicht möglich, einen Hörverlust zu messen oder korrekt zu erfassen. Mit explorativen Fragen kann man jedoch die Wahrscheinlichkeit bestimmen, dass Sie einen Hörverlust haben, ohne diesen genau zu kennen. Es ist also nicht möglich zu bestimmen, ob ihr Hörverlust minimal, leicht, schwer oder hochgradig ist.

Online-Hörtests sind kein Ersatz für eine gründliche diagnostische Untersuchung und Hörbewertung. Sie können jedoch ein guter Startpunkt sein, wenn Sie bei der Terminvereinbarung mit einem Hörgeräteakustiker zögern. Beachten sollten Sie, dass Online-Hörtests meist von Herstellern oder Akustikern angeboten werden. Sie sind als Marketing-Instrument zu verstehen und haben das Ziel den ersten Kontakt mit einer Hörgeräte-Marke oder einem Hörgeräteakustiker herzustellen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen, können Sie jetzt eine kostenlose und unverbindliche Beratungsanfrage auf welches-hörgerät.de stellen!

Klassischer Hörtest beim HNO-Arzt

Ein Hörtest ist schmerzlos und nicht invasiv. Die meisten Hörtests werden in einem ruhigen, schallinsolierten Raum (Kabine) durchgeführt, um andere Geräusche, die die Ergebnisse der Hörprüfung beeinträchtigen könnten, wie z. B. das Heizgerät, die Klimaanlage oder die Büroumgebung, auszuschließen. Sie werden gebeten, Kopfhörer oder Ohrstöpsel zu tragen, die an einen Audiometer angeschlossen sind, das zur Durchführung des Hörtests verwendet wird.

Die schallisolierte Kabine kann mit speziell platzierten Lautsprechern ausgestattet sein, die zum Testen von Säuglingen, Kleinkindern oder Personen dienen, die Cochlea-Implantate tragen.
Sobald Sie sich in der Kabine befinden, wird Ihr Hörgeräteakustiker mit Ihnen kommunizieren und Ihnen Anweisungen über Ihren Kopfhörer geben. Sie werden aufgefordert, Töne in verschiedenen Tonhöhen und Lautstärken zu hören und einen Knopf zu drücken oder Ihre Hand zu heben, wenn Sie sie hören. Sie müssen sich konzentrieren und aufmerksam zuhören, da Sie auch dann reagieren müssen, wenn der Ton sehr leise ist und Sie ihn kaum hören können. Der Test misst die leisesten Töne, die Sie bei jeder getesteten Frequenz hören können. Dieser Teil des Tests wird als reine Tonaudiometrie bezeichnet.

Die Sprachaudiometrie ist eine weitere Komponente des Hörtests und verwendet statt reiner Töne aufgezeichnete Sprache. In dem Sprachtest werden die leisesten Sprachtöne (Schwelle) erfasst, die Sie hören und verstehen können. Sie werden dann aufgefordert, Wörter zu wiederholen, die über dem Schwellenwert liegen, um zu prüfen, wie gut Sie die Wörter richtig verstehen können. Einige Akustiker verwenden auch Sprachtöne, um den für Sie angenehmsten Hörpegel festzulegen.

Bei Bedarf kann der HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker eine Tympanometrie durchführen und Ihre akustischen Reflexe testen. Für diese Tests wird ein kleiner Stecker, der Druckänderungen und Töne erzeugt, im Ohr platziert. Mit Hilfe des Geräts wird bestimmt, wie gut sich Ihr Trommelfell bewegt.

Arten von Schwerhörigkeit und Hörverlust

Es gibt vier verschiedene Arten von Hörverlust, die zu einer Schwerhörigkeit führen können:

Schallleitungsschwerhörigkeit: Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit handelt es sich um einen leichten bis mittleren Hörverlust, der sich oftmals im Bereich zwischen 25 und 65 Dezibel bewegt. Diese Form bezeichnet vor allem die Probleme mit der korrekten Schallweiterleitung im Mittel- und Außenohr.

Schallempfindungsschwerhörigkeit: Die Schallempfindungsschwerhörigkeit entsteht durch beschädigte oder auch fehlende Haar- beziehungsweise Sinneszellen in der Cochlea (die sogenannte Hörschnecke im Innenohr). Oftmals hängt diese Form der Schwerhörigkeit mit Verständnisproblemen im Hochtonbereich zusammen. Die möglichen Behandlungsmethoden: bei frühzeitiger Erkennung hilft oftmals ein einfaches Hörgerät oder ein Mittelohr-Implantat. Bei hochgradiger Schwerhörigkeit empfehlen die Ärzte hingegen das Einsetzen eines Cochlea-Implantates.

Neuraler Hörverlust: Der neurale Hörverlust tritt meist dann auf, wenn der Hörnerv beschädigt wurde. In diesem Fall handelt es sich um einen schwerwiegenden und oftmals dauerhaften Verlust des Hörvermögens. Da die Schallinformationen nicht mehr weitergegeben werden können, hilft hier auch kein Hörgerät oder Implantat. Allerdings kann vielen Betroffenen mit einem Hirnstammimplantat (auch Auditory Brainstem Implant genannt, kurz ABI) geholfen werden.

Kombinierte Schwerhörigkeit: Im Falle einer kombinierten Schwerhörigkeit liegt neben der Schallempfindungs- zudem auch eine gleichzeitige Schallleitungsschwerhörigkeit vor. Die genauen Ursachen dafür sind zum aktuellen Zeitpunkt noch unbekannt, hängen jedoch mit Mittel- und Außenohr-Problemen zusammen. Neben einer medikamentösen Behandlung können auch Mittelohr-Hörimplantate oder zum Teil sogar einfache Hörgeräte Abhilfe schaffen.

Schwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess

Schwerhörigkeit verläuft in einem schleichenden Prozess. In vielen Fällen berichten die Betroffenen davon, dass sie zuerst die Töne in den hohen Frequenzbereichen nicht mehr wahrnehmen können. Erst nach und nach verringert sich dann das gesamte Hörspektrum. Konkrete Zeitangaben lassen sich jedoch nicht machen, da dieser schleichende Prozess von Person zu Person unterschiedlich lang ausfallen kann.

Hörkurve bei Hörverlust

© Copyright by audibene.de

Desweiteren hängt der Hörverlust auch mit der Fähigkeit des Gehirns zur Unterscheidung der verschiedenen Frequenzen zusammen. Das Gehirn „gewöhnt“ sich also quasi daran, dass immer weniger Frequenzbereich erkannt werden können. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass man eine Untersuchung und die darauffolgende Behandlung möglichst frühzeitig beginnt. Doch woran erkennt man den drohenden Hörverlust und was sind die konkreten Anzeichen für eine beginnende Hörminderung?

Anzeichen für einen Hörverlust

Die Folgen eines Hörverlustes können sehr unterschiedlich sein. Im schlimmsten Fall zieht sich der Betroffene sozial zurück und bleibt mit seinem Problem allein. Da viele Menschen Angst vor der Diagnose Hörverlust haben und dementsprechend keinen Facharzt aufsuchen, kann eine unbehandelte Schwerhörigkeit nach einiger Zeit auch zu psychischen Problemen führen. Aus einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus geht hervor, dass sich die Betroffenen oft müde, lustlos und trotzdem gestresst fühlen. Hinzu kommen ständige Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schwindelgefühle und zum Teil sogar Übelkeit und Magenprobleme.

  • Viele Betroffene berichten davon, dass sie anfangs zunehmend Probleme damit hatten, einem Gespräch folgen zu können, bei denen mehr als zwei Personen beteiligt waren.
  • Die Stimmen der Gesprächspartner klingen „gedämpft“ und einzelne Worte oder kleine Wortgruppen können nur als „Nuscheln“ wahrgenommen werden.
  • Es wird zunehmend schwieriger Kinder und Frauen zu verstehen, da deren Frequenzbereiche deutlich höher liegen als die der Männer.
  • Gruppengespräche oder Gespräche in einem lauten Umfeld werden als anstrengend empfunden.
  • Man muss seine Gesprächspartner immer häufiger darum bitten das Gesagte zu wiederholen. Vorsicht: für immer mehr Menschen ist dieser Umstand mittlerweile normal geworden – allerdings sollte man dieses Problem keinesfalls unterschätzen.
  • Ein oder mehrere Familienmitglieder leiden oder litten bereits an einem Hörverlust oder einer Schwerhörigkeit.
  • Das Fernsehen oder Radio hören wird zunehmend schwieriger, sodass man die Lautstärke deutlich erhöhen muss.
  • Hohe Frequenzen, wie beispielsweise das Singen der Vögel oder das Zirpen der Grillen, sind nur noch mit viel Konzentration zu hören.
  • Man hat immer wieder, meist in unregelmäßigen Abständen, ein „Klingeln“ oder „Rauschen“ im Ohr.

Schwerhörigkeit ist für viele Menschen leider noch immer eine Art Tabuthema und den meisten Betroffenen schlicht und ergreifend peinlich. Doch diese Haltung kann schnell dazu führen, dass man immer mehr soziale Kontakte verliert, wodurch verständlicherweise auch das eigene Selbstwertgefühl leidet. Es ist also entscheidend einen drohenden Hörverlust frühzeitig zu erkennen, um so einer endgültigen Schwerhörigkeit vorbeugen zu können.

Hörverlust erkennen und behandeln

Wem auch nur eines der oben genannten Anzeichen bekannt ist, der sollte sich am besten so schnell wie möglich Klarheit verschaffen, um dem Verlust der Hörfähigkeit entgegenzuwirken. Neben dem Deutschen Schwerhörigenbund empfehlen auch viele andere Experten zuerst den Gang zum Hals-Nasen-Ohren Arzt (kurz HNO) beziehungsweise zu einem Hörgeräteakustiker, um dort einen ersten Hörtest durchzuführen. Dieser Test ist kostenlos und kann dazu genutzt werden, um herauszufinden, ob tatsächlich ein Hörverlust droht.

Wenn ein Hörtest bereits im Anfangsstadium des drohenden Verlustes der Hörfähigkeit durchgeführt wird, können notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die einzelnen Schritte sollte man sich ausführlich und in Ruhe von einem HNO-Arzt oder einem Hörgeräteakustiker erklären lassen. Wer sich unsicher ist oder Angst hat wichtige Informationen nicht mitzubekommen, der sollte eine Vertrauensperson mitnehmen. So ist sichergestellt, dass alles richtig verstanden wird. Darüber hinaus kann es nicht schaden, sich eine zweite Meinung einzuholen.

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