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Hörgeräte mit wiederaufladbarem Akku: Vor- und Nachteile im Überblick

Hörgeräte werden heutzutage entweder mit zwei Arten von Batterien betrieben: Einweg-Knopfbatterien oder wiederaufladbare Akkus. Einwegbatterien sind nach wie vor die häufigste Option, obwohl immer mehr Hersteller Hörgeräte mit wiederaufladbaren Akku herstellen.

Da die Deutschen jedes Jahr fast 60 Tonnen Batterien kaufen und dafür viel Geld ausgeben, ist es für jeden von uns sinnvoll, wann immer möglich wiederaufladbare Akkus zu verwenden. Aber schließt das auch wiederaufladbare Hörgeräte ein?

Wiederaufladbare HörgeräteWiederaufladbare Hörgeräte mit Akku statt Batterie | © Hansaton

Der Fokus beim Kauf eines Hörgeräts liegt häufig bei dessen integrierten Technologien und Funktionen und nicht bei der Batterietechnologie. Doch das Wiederaufladen kann ein großer Vorteil sein. Es spart nicht nur Geld und verlängert die Nutzungszeit, sondern verhindert auch, dass das Hörgerät durch auslaufende oder korrodierte Batterien Schaden nimmt.

Wiederaufladbare Hörgeräte mit fest verbauten Akku

Wiederaufladbare Hörgeräte verfügen über fest verbaute Akkus, die im Vergleich zu Hörgeräten mit herkömmlichen Einwegbatterien nicht regelmäßig entfernt werden müssen. Anstatt die Batterien zu entnehmen, docken Sie Ihre Hörgeräte jede Nacht an ein Ladegerät an, ähnlich wie bei Ihrem Smartphone.

Phonak Audeo Marvel Wiederaufladbares Phonak Audéo Marvel | © Phonak

Der Wechsel zu wiederaufladbaren Hörgerätebatterien ist komplizierter als einfach in die Drogerie zu gehen und wiederaufladbare Knopfzellen in der richtigen Größe zu kaufen. Möglicherweise finden Sie Akkus und eine entsprechende Ladestation, diese dürften jedoch nicht mit Ihrem aktuellen Hörgerät kompatibel sein oder zuverlässig arbeiten.

Das Beste, was Sie tun können, ist, mit Ihrem Hörgeräteakustiker über den Kauf neuer Hörgeräte zu sprechen, die bereits mit wiederaufladbaren Akkus ausgestattet sind. Die überwiegende Mehrheit der Hörgeräte, die sich aktuell in Benutzung befindet, ist nicht dafür ausgelegt, mit wiederaufladbaren Akkus zu funktionieren, soweit der Hersteller dies nicht ursprünglich beabsichtigt hat.

Vorteile von wiederaufladbaren Hörgeräten

Wie entscheiden Sie, ob wiederaufladbare Hörgeräte für Sie geeignet sind? Wir stellen einige Vorteile und Nachteile gegenüber.

Signia Pure Charge Go NXWiederaufladbares Signia Pure Charge Go NX | © Signia

Lange Haltbarkeit: Die derzeitige Generationen verwendet Lithium-Ionen-Batterien, die bis zu 30 Stunden lang genutzt werden können und etwa fünf Jahre lang halten, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Frühere Generationen verwendeten Nickel-Metallhydrid-Batterien, die nur etwa ein Jahr lang hielten. Silbermetall-Zink-Batterien – die ersten Akkus, die in Hörgeräten verbaut wurden – mussten nach nur sechs Monate ausgetauscht werden. Herkömmliche Hörgeräte mit Einwegbatterien benötigen je nach Hörgerätemodell (HdO oder IdO) alle paar Tage oder jede Woche neue Batterien. Rechnen Sie am besten die Kosten für Einwegbatterien auf 6 Jahre hoch.

Sicherer für Kinder: Einwegknopfbatterien sind extrem gefährlich, wenn sie versehentlich von Haustieren oder Kindern verschluckt werden. Wiederaufladbare Hörgeräte bergen dieses Risiko nicht, es sei denn, das gesamte Hörgerät wird verschluckt (was auch passieren kann!).

Einfacher zu handhaben: Personen mit Geschicklichkeitsproblemen, Parkinson-Erkrankung oder Personen, die sich keine Gedanken über das ständige Kaufen und Wechseln von Batterien machen möchten, sollten Hörgeräte mit wiederaufladbaren Akku kaufen. Dies liegt daran, dass Einwegbatterien in der Regel winzig sind und sich die Verpackung nur schwer öffnen lässt. Wenn es für jemanden schwierig ist, die Lasche von einer Batterie zu lösen und sie nicht fallen zu lassen oder sie in das Batteriefach einzulegen, wäre das Wiederaufladen ein großer Vorteil. Manche Menschen mit begrenzter Geschicklichkeit und eingeschränktem Sehvermögen tragen keine Hörgeräte, weil sie die Batterie nicht wechseln können. Einwegbatterien sind unter Umständen eine große Barriere.

Nachteile von wiederaufladbaren Hörgeräten

Jemand mit einem sehr aktiven Lebensstil benötigt einen schnellen Zugriff auf sein Hörgerät und hat keine Zeit zum Aufladen. In solchen Situationen ist es viel einfacher und schneller, einen neuen Satz Batterien einzulegen.

Signia Motion Charge Go NXWiederaufladbares Signia Motion Charge Go NX | © Signia

Fehlende Benutzerkontrolle: In vielen wiederaufladbaren Hörgeräten ist der Akku fest verbaut und kann vom Benutzer nicht selbst entfernt werden. Nimmt die Batterieleistung bei herkömmlichen Hörgeräten ab (z.B. Batterie ist nach wenigen Stunden leer), liegt meist ein Defekt im Hörgerät vor. Man geht zum Hörgeräteakustiker lässt den Defekt beheben und kauft neue Batterien. Hörgeräte mit einbauten Akku sind defekt, wenn auch der Akku defekt ist. Den Akku kann man in einigen Fällen überhaupt nicht oder nach einer Nutzungszeit von 5 Jahren höchstwahrscheinlich nicht mehr austauschen lassen und muss ein neues Hörgerät kaufen, da in dem fest verbauten Akku bereits eine „geplante“ Obsoleszenz des Hörsystems liegt.

Längere Ausfallzeit: Wenn eine Batterie ausgetauscht werden muss, haben Sie normalerweise eine Ausfallzeit von wenigen Sekunden, in der Sie Ihr Hörgerät nicht nutzen können. Bei wiederaufladbaren Hörgeräten sind es 30min bis 4 Stunden, in der Sie das Gerät nicht nutzen können.

Abhängigkeit von einem Ladegerät: Der Akku muss jeden Tag aufgeladen werden. Wenn der Ladezyklus unterbrochen wird (z.B. Stromausfall) und Sie davon ausgehen, dass Ihre Akkus aufgeladen und voll funktionsfähig sind und dann in Ihren Tag starten, funktionieren Ihre Hörgeräte möglicherweise nicht mehr. Sie müssen auch darauf achten, Ihr Ladegerät nicht zu vergessen oder es austauschen, wenn es nicht mehr funktioniert oder das Kabel defekt ist. Die meisten Menschen haben aber kein zusätzliches oder zweites Ladegerät dabei.

Zusätzliche Kosten: Entgegen der landläufigen Meinung sind wiederaufladbare Hörgeräte nicht billiger als ihre herkömmlichen Gegenstücke mit Einwegbatterien. Die Kosten für das Ladegerät (250 bis 300 Euro) sowie die Kosten für Ersatzbatterien (15 bis 35 Euro) sind in der Regel nicht im Preis des Hörgerätes enthalten. Die Anschaffungskosten für wiederaufladbare Hörgeräte sind deutlich teurer. Herkömmliche Hörgeräte gleichen sich diesen Kosten über die Zeit an, weil Sie immer wieder Batterien nachkaufen müssen. Bei sehr kleinen IdO-Hörgeräten benötigen Sie sehr wahrscheinlich jeden Tag neue Batterien.

Weniger Bauformen zur Auswahl: Die meisten wiederaufladbaren Hörgeräte werden als Hinter dem Ohr Hörgerät mit einem Ohrpassstück getragen. Wenn Sie an kleineren Modellen interessiert sind, die vollständig in das Ohr integriert werden, werden Sie wahrscheinlich kein wiederaufladbares Hörgerät finden.

Wiederaufladbare Hörgeräte werden immer beliebter

Wiederaufladbare Hörgeräte werden immer häufiger verkauft, da sich die Klangqualität, die Batterieeffizienz und die Austauschbarkeit sowie die Ästhetik verbessern. Patienten, die wiederaufladbare Hörgeräte tragen, mögen sie und fühlen sich wohl mit ihnen.

Wiederaufladbares Oticon Opn S MiniriteFoto: © Oticon

Natürlich müssen beim Kauf eines Hörgeräts noch viele andere Faktoren berücksichtigt werden. Daher ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Hörgeräte-Akustiker ausführlich über das für Sie am besten geeignete Hörgerät sprechen – das möglicherweise mit wiederaufladbaren Akkus ausgeliefert wird oder nicht.

Besuchen Sie das Akustiker Online-Verzeichnis von welches-hoergeraet.de, um einen vertrauensvollen Anbieter in Ihrer Nähe zu finden.

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