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Siemens Hörgeräte – Preise, Kosten und Erfahrungen mit Hörgeräten von Siemens

Siemens hat eine langjährige Tradition im Bau von Hörhilfen. Das erste Hörgerät entwickelte Werner von Siemens bereits vor über 130 Jahren. Bis heute sind die Siemens Hörgeräte natürlich dramatisch weiterentwickelt worden. Das Unternehmen unterteilt die derzeit angebotenen Hörhilfen in so genannte diskrete – besonders elegant und unauffällig – und komfortable Hörgeräte, die besonders leistungsstark und langlebig sind.

Als Werner von Siemens vor über 130 Jahren den Phonophor Hörapparat als erstes Hörgerät entwickelte, konnte er wohl nur erahnen, welche Entwicklungen das Hörgerät in den Folgejahren erleben würde. Hörhilfen sind auch heute noch ein wichtiges Standbein der Firma Siemens. Mehrere tausend Mitarbeiter entwickeln Lösungen, um Menschen mit Schwerhörigkeit helfen zu können. Dank zahlreicher Kooperationen mit Universitäten, Kliniken und Hörzentren wird eine kontinuierliche und Bedarfsgerechte Weiterentwicklung sichergestellt.

Wer ist die Firma Siemens?

Die erste Hörhilfe mit Namen Phonophor entwickelte Werner von Siemens im Jahr 1872. Die Serienfertigung erster Hörhilfen begann in den 1910er Jahren. Das erste Hörgerät, das optisch den heutigen Hinter dem Ohr Hörgeräten entspricht, kam im Jahr 1959 unter dem Namen Auriculette 326 auf den Markt. Bereits in den 1960er Jahren entwickelte man bei Siemens die erste Im Ohr Hörhilfe, das im Jahr 1966 marktreif war und fortan als Siretta 339 verkauft wurde.

Ein aus heutiger Sicht wichtiger Meilenstein ist das Modell Prisma aus dem Jahr 1997, bei dem erstmals ein digitales Hörsystem mit zwei Mikrofonen kombiniert wurde. Bereits fünf Jahre danach kam mit dem Triano ein Modell auf den Markt, das über drei Mikrofone verfügt und verschiedene Hörsituationen automatisch erkennt. In den Folgejahren wurden drahtlose Übertragungstechniken in die Siemens Hörhilfen integriert, der Klang weiter verbessert und das erste wasserdichte Hörgerät vorgestellt.

Diskrete Hörgeräte von Siemens – Pure, Life und iMini

Die Siemens Pure Hörgeräte sind äußerst diskret und auffällig gestaltet. Verschiedene Farben sorgen für ein individuelles Aussehen und lassen das Pure Hörgerät – angepasst an Haar- und Hauttöne – fast verschwinden. Dank der BestSound-Technik verfügen die Pure Hörhilfen über einen sehr guten Hörkomfort und ein gutes Sprachverstehen. Jedes Siemens Hörgerät wird hierzu zusätzlich an die individuellen Bedürfnisse des Trägers angepasst. Die Preise für die Hörgeräte der Pure Reihe liegen je nach Ausstattung und Bauform zwischen knapp 1.500 und knapp 3.000 Euro (ohne mögliche Kassenleistungen). Die Hörhilfen der Life Reihe sind in 16 verschiedenen Farben erhältlich. Je nach Lust und Laune kann man den Look des Siemens Hörgeräts dem eigenen Geschmack anpassen.

siemens Hörhilfen

© Copyright by hearing.siemens.com | Pressebild

Immer sind die Life Hörhilfen jedoch elegant und zurückhaltend. Bei der Technik muss man keine Kompromisse machen. Vollautomatische Funktionen sorgen für eine einfache Bedienung und die BestSound-Technik für einen glasklaren Klang. Die Preise für die Siemens Hörhilfen der Life Reihe liegen zwischen knapp 1.000 und 2.800 Euro (ohne mögliche Kassenleistungen). Die iMini Hörgeräte werden von Hand und auf Maß gefertigt. Sie sitzen passgenau und tief im Gehörgang. Trotz dieser extrem kompakten Bauweise, müssen bei der Technik keine Kompromisse eingegangen werden. Die Siemens Hörgeräte der iMini Serie sind genauso leistungsstark wie ihre größeren Schwestermodelle.

Komfortable Hörhilfen von Siemens – Motion und Nitro

Die Motion Hörhilfen von Siemens gibt es in zahlreichen Varianten als Im Ohr Hörgerät oder als Hinter dem Ohr Hörgerät. Die komfortable und langlebige Technik sorgt in Kombination mit der BestSound-Technik für zufriedene Träger. Die Gehäuse sind austauschbar und lassen sich individuell anpassen. Über die Drahtlossysteme Tek und miniTek kann eine Verbindung zu Fernsehern und Streroanlagen hergestellt werden. Optional erhältlich sind wiederaufladbare Akkus, die bei den Modellen Motion P und Motion SX Batterien überflüssig machen. Die Preise für die Motion Hörgeräte bewegen sich im Bereich zwischen 1.000 und 3.000 Euro (ohne mögliche Kassenleistungen).

siemens imini

© Copyright by hearing.siemens.com | Pressebild

Bei bis an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit ist es besonders schwierig, ein passendes Hörgerät zu finden. Siemens bietet in dieser Klasse die Nitro Hörgeräte an, die besonders viel Leistung besitzen. Die Nitro Hörhilfen sind als Hinter dem Ohr oder im Ohr Hörgerät erhältlich. Die drahtlose Kopplung an externe Geräte ist auch bei diesen Modellen vorgesehen. Dank der hohen Leistung ist es problemlos möglich, Gesprächen mit anderen Personen zu folgen. Die Preise für die Nitro Hörgeräte bewegen sich im Bereich zwischen 1.500 und 3.000 Euro (ohne mögliche Kassenleistungen).

Für Abenteurer – wasserdichte Aquaris Hörgeräte von Siemens

Menschen, die aktiv am Leben teilnehmen, haben häufig Hobbys, bei denen Hörgeräte besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Siemens bietet in diesem Bereich die wasserdichten Aquaris Hörgeräte an.

siemens wasserdicht

© Copyright by hearing.siemens.com | Pressebild

Diese Siemens Hörhilfen können sogar beim Schwimmen getragen werden. Die Aquaris Hörgeräte sind zudem staub-, schweiß- und schmutzabweisend und extrem robust konstruiert: Ideal für Sportler oder Menschen, die wegen ihres Berufs besondere Ansprüche an ein Hörgerät haben.

Für Einsteiger – große Leistung zum kleinen Preis bei den Intuis Hörgeräten von Siemens

Der Einstieg in die Welt der Intuis Hörhilfen von Siemens ist bereits ab 700 Euro möglich (ohne Berücksichtigung von Kassenleistungen). Dabei hat man die Wahl zwischen Hinter dem Ohr -und Im Ohr Hörgeräten, die alle mit modernster Technik ausgestattet sind. So sorgt beispielsweise eine Nano-Beschichtung für einen effektiven Schutz der empfindlichen Elektronik und so für eine lange Lebensdauer der Siemens Hörgeräte der Intuis Reihe. Durch ergonomische Formen wird ein angenehmer Tragekomfort ermöglicht.

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6 Kommentare
  1. Jürgen schrieb
    am 9 Mai 2013 um 09:41

    Ich trage z.Z. Otikcon (CE0543) Hörgeräte mit 4 Programmen, welche mit Adapter an der Brille befestigt sind.
    Ich bin mit den Hörgeräten sehr zufrieden, obwohl sie schon über 6 Jahre alt sind.
    Leider gibt es keine Ersatzteile mehr. (Brillenadapter, Gehäuseabdeckung etc.)
    Die neuen Geräte sollen wieder an der Brille befestigt werden.
    Die neuen Geräte müssen qualitativ und von der Sprachverständlichkeit mindestens gleichwertig sei. Ich leide an einem seh rstarken Hochtonverlust
    Bitte unterbreiten Sie mir ein entsprechendes Angebot.

  2. Michael schrieb
    am 24 Juni 2013 um 18:54

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ist das SIEMENS OTICON Acto Pro 13 für eine Person Jahrgang 1917 geeignet in Bezug
    auf Handling (Schalter etc.) bei einem Hörverlust von 20 dB?

    Wird das Gerät mit einer verständlichen Gebrauchsanweisung ausgeliefert?

    Mit freundl. Gruß, Michael

  3. Anonymous schrieb
    am 29 September 2013 um 20:56

    hallo was kostet das aquaris-hörgerät,trage beidseitig hörgeräte und meine sind schon fast drei jahre alt.,würde meine krankenkasse die übernehmen bin bei der tk. mit freundlichen grüssen j.alberts

  4. jürgen schrieb
    am 29 September 2013 um 21:03

    hallo trage zwei hörgeräte die schon fast drei jahre alt sind,und ich möchte gerne neue die wasser und staub geschützt sind,weil ich in einen hagebau-markt arbeite, würde die meine krankenkasse tk übernehmen.

  5. juergen schrieb
    am 8 Januar 2014 um 12:46

    Ich lebe in Spanien und habe nach einem Hoertest das Modell Biofono Retro RIC Pure Micon angeboten bekommen. Je eins rechts und links zu EUR2.590 angeboten bekommen.
    Bei der Vielfalt der Geraete ist es wirklich schwer eine Entscheidung zu treffen, weshalb ich hiermit eine 2. Meinung anfrage.

  6. Michel Pornitz schrieb
    am 5 Mai 2014 um 19:25

    Guten Tag,
    ich erhalte erstmals zwei Hörgeräte und erprobe gerade das Model Siemens life micon.
    Ich bin – nach drei Wochen Probe – eigentlich recht zufrieden. Mit welchen Kosten muß ich hier rechnen und was zahlt die Barmer GEK dazu? Macht es Sinn, weitere Tests abzuarbeiten (Bin 81 und für dieses Prozedere eigentlich nur ungern bereit)? Mit welcher Lebensdauer dieser Geräte kann ich in etwa rechnen?
    Vielen Dank für Ihre Informationen im voraus und
    recht freundliche Grüße
    Michel Pornitz

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