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Hörschaden durch iPhone und iPad? Mehr Hörgeschädigte als noch vor 10 Jahren

Immer mehr Menschen leiden unter einem Hörschaden. Für die Zukunft ist keine Besserung in Sicht, eher das Gegenteil ist der Fall. Nach einer Studie des „British MRC Institute of Hearing Research“ werden im Jahr 2015 weltweit über 700 Millionen einem Hörschaden leiden. 1995 waren es noch nur rund 440 Millionen Hörgeschädigte weltweit. Ein Grund für die zunehmende Anzahl an Hörschäden: Dauerbeschallung von iPhone und iPad.

Nach einer Studie des „British MRC Institute of Hearing Research“ werden im Jahr 2015 weltweit über 700 Millionen einem Hörschaden leiden. Die Anzahl wäre dann dramatisch gestiegen. 1995 waren es noch nur rund 440 Millionen Hörgeschädigte weltweit.

Hoerschaden durch iPhone iPod

Mehrere Gründe sind für den aktuellen Trend verantwortlich. Zum einen werden Menschen auf Grund der allgemeinen demografischen Entwicklung immer älter. Das Gehör lässt jedoch im Alter nach, wodurch der Anteil der Menschen mit einem Hörschaden insgesamt steigt.

Einen wesentlichen Einfluss haben jedoch auch externe Faktoren. Hierzu zählen beispielsweise eine laute Umgebung am Arbeitsplatz, Verkehrslärm oder auch der exzessive Musikgenuss. Lautstärken, die das Gehör schädigen können, werden längst nicht mehr nur auf Konzerten und in Discos erreicht. Auch iPhone und iPad können – trotz einer erheblichen geringeren Lautstärke – auf Dauer erhebliche Schäden anrichten. In diesem Fall ist es insbesondere die Dauerbeschallung, die für Hörschäden verantwortlich gemacht werden kann.

Nachgewiesen wird der schädliche Einfluss von MP3-Player und Co. aktuell auch durch eine Studie der Universität Michigan. Die Wissenschaftler haben 4.500 New Yorker untersucht und dabei festgestellt, dass der Anteil der Personen, die regelmäßig einen iPod oder einen anderen MP3-Player nutzen, unter den Personen mit einem Hörschaden besonders hoch ist. Besonders kritisch sehen die Wissenschaftler das Verhalten von Pendlern, die sich in öffentlichen Verkehrsmitteln durch den Musikgenuss von ihrer Umwelt abschotten wollen. Die Musik aus dem iPod übertönt dann noch den ohnehin schon lauten Umgebungslärm.

Wachsende Zahl hörgeschädigter Kinder

Laut einer aktuellen Studie der DAK Krankenversicherung und dem Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg ist die Zahl der hörgeschädigten Kinder und Jugendlichen in den letzten drei Jahren um rund 38 Prozent gestiegen. Die häufigste Ursache für die Hörschäden: zu laute Musik über Kopfhörer und sogenannte InEar Ohrhörer, die direkt in den Gehörgang eingesetzt werden. Von den lärmbedingten Hörschäden sind laut der Studie besonders Jungs betroffen. Diese Ergebnisse decken sich mit den Forschungen der University of Colorado aus den Vereinigten Staaten. Die Wissenschaftler dort haben das Nutzungsverhalten von Kindern untersucht, die oft und regelmäßig Musik über Kopfhörer hören. Laut den Tests erreicht die Lautstärke bei bis zu 24 Prozent ein gesundheitsschädliches Niveau. Zudem zeigt sich auch hier, dass Jungs die Musik fast doppelt so häufig bis zum Maximum aufdrehen als die Mädchen.

Jungs können Geräuschpegel häufig nicht richtig einschätzen

Bei den Untersuchung der University of Colorado zeigte sich auch, dass sich die Jungs oftmals nicht bewusst sind, dass der Geräuschpegel zu hoch ist. Mädchen können die Lautstärke hingegen deutlich besser einschätzen und reagierten in den Tests auch deutlich sensibler auf laute Musik als die Jungs. Demensprechend verwundert es wenig, dass Jungs deutlich häufiger ein Hörgerät benötigen. Die Hörspezialisten der amerikanischen Universität haben herausgefunden, dass Kinder und Jugendliche rund vier Stunden pro Tag Musik über einen Kopfhörer hören können, ohne dass das Gehör dabei Schaden nimmt – allerdings darf die Maximallautstärke dabei nicht über 70 Prozent liegen.

Beträgt die Lautstärke hingegen 80 Prozent, verringert sich die empfohlene Zeit auf maximal 90 Minuten. Bei voller Lautstärke gehen die Forscher davon aus, dass schon zehn Minuten am Tag ausreichen können, um einen Hörschaden hervorzurufen. Allerdings lassen sich diese Forschungsergebnisse nicht automatisch auf alle Kinder übertragen, da sich die Sensibilität der Hörorgane von Fall zu Fall zum Teil deutlich unterscheiden kann. Die Wissenschaftler empfehlen jedoch, dass die Eltern darauf achten sollten, dass ihr Kind nicht zu lange zu laute Musik hört.

Jungs nutzen deutlich häufiger lautes Spielzeug

Während Mädchen beispielsweise oft mit Puppen spielen oder malen, spielen Jungs mit deutlich lauteren Spielzeugen. Neben Trillerpfeifen und Spielzeug- beziehungsweise Schreckschusspistolen wird das Gehör der Jungen auch durch Knallkörper oder beim Computerspielen teilweise sehr stark belastet. Daher sollten die Eltern besonders bei Jungs darauf achten, dass sich diese nicht zu lange zu lauten Geräuschen aussetzen. Sollten sich jedoch trotzdem Anzeichen einer Hörschädigung zeigen, empfiehlt sich ein sofortiger Besuch eines Hals-Nasen-Ohren Arztes.

Wenn das Gehör, beispielsweise durch äußere Einflüsse, unheilbar geschädigt wird, zieht das meist noch viele weitere Probleme nach sich – besonders bei Jungs. Durch den Hörschaden haben einige der Betroffenen zum Teil große Schwierigkeiten in der Schule und bei der sozialen Interaktion mit gleichaltrigen Kindern. Zudem kann eine Hörminderung im Kinderalter auch die weitere Sprachentwicklung behindern respektive beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist es ratsam schon bei den ersten Anzeichen einen Hals-Nasen-Ohren Arzt aufzusuchen, damit der drohende Hörschaden möglichst schnell behandelt werden kann.

Gründe für einen Hörschaden bei Kindern

Neben den genannten äußeren Einflüssen wie zu laute Musik, können auch Krankheiten zu einem bleibenden Hörschaden führen. Neben Mumps und einer nicht behandelten Mittelohrentzündung können auch die Masern zu einer Hörminderung führen. Darüber hinaus kann eine Hörschädigung natürlich auch angeboren sein. Laut einer Studie des Deutschen Grünen Kreuzes (kurz DGK) kommen zwei bis drei von 1.000 Kindern mit einem irreparablen Hörschaden auf die Welt. Diese Art des Hörschadens kann nicht nur genetisch bedingt sein, sondern unter anderem auch durch eine Krankheit oder ein Fehlverhalten der Mutter während der Schwangerschaft entstehen. Um herauszufinden, ob ein Hörschaden im Säuglingsalter vorliegt, kann man einen sogenannten Neugeborenen-Scan durchführen. So können die Ärzte bereits frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen.

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