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Hörgeräte Marken

Hörgeräteakustiker – Was kann der Akustik Fachmann und was nicht

Der Hörgeräteakustiker ist der wichtigste Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Thema Hörgeräte. Seine Hauptaufgaben liegen in der Beratung, Modellauswahl und anschließenden Erstanpassung. Hörgeräte erfüllen ihren Zweck nur, wenn sie optimal auf einen Hörverlust eingestellt sind. Die Anpassung und Programmierung eins Hörgeräts ist ein aufwendiger und langwieriger Prozess. Im folgenden Artikel geben wir Ihnen Einblicke in die tägliche Arbeit von Hörgeräteakustikern.

Hörgeräte Beratung

Hörgeräte sind Medizinprodukte und werden in Deutschland nur über HNO-Ärzte oder Hörgeräteakustiker vertrieben. Die Arbeit eines Akustikers ist höchst individuell. Seine Aufgaben bestehen nicht nur im reinen Verkauf von Hörgeräten. Vor einer Kaufentscheidung muss er auf Grundlage einer ärztlichen Diagnose passende Modelle auswählen und den Betroffenen ausführlich beraten.

HörgeräteakustikerHörtest bei einer Widex Hörakustikerin | Foto: © Widex

Nach dem Kauf muss er das Hörgerät auf das spezifische Hörverlustmuster programmieren und an die individuellen Bedürfnisse des Trägers anpassen. Ist die Erstanpassung abgeschlossen, beginnt die Phase der Nachsorge, denn die Betreuung endet nicht mit dem Verkauf des Hörgeräts. Der Akustiker muss eine langfristige Kundenbeziehung aufbauen und ist für Reparaturen, Nachjustierungen und Neueinstellungen des Hörgeräts verantwortlich. Nur durch eine umfangreiche Nachbetreuung sind Kunden zufrieden und kommen wieder. Die Arbeitsbeziehung zum Hörgeräteakustiker sollte vertrauensvoll und partnerschaftlich sein.

Wie wichtig die Kundenzufriedenheit ist, zeigen Studien von Kochkin’s Research, die man über researchgate.net abrufen kann. Kann der Akustiker das Hörgerät korrekt einstellen und anpassen, werden wichtige Weichen für zukünftige Kaufentscheidungen gelegt.

  • 81% würden die gleiche Marke wieder kaufen.
  • 94% würden den Akustiker einem Freund empfehlen.
  • 99% sind mit dem Nutzen ihres Hörgeräts zufrieden.
  • 97% würden einem Freund Hörgeräte empfehlen.

Misslingt hingegen die Erstanpassung passiert folgendes …

  • 14% würden die gleiche Marke wieder kaufen.
  • 39% würden den Akustiker einem Freund empfehlen.
  • 12% sind mit dem Nutzen ihres Hörgeräts zufrieden.
  • 56% würden einem Freund Hörgeräte empfehlen.

Die Untersuchung von Kochkin’s Research zeigt, dass die Leistung des Hörgeräteakustikers, sowie sein Erfolg oder Misserfolg, einen wesentlichen Einfluss auf die Meinungsbildung von Kunden bezüglich der Hörgerätemarke haben. Scheitert die Erstanpassung attribuiert der Betroffene das auf die Hörgerätemarke, gelingt die Anpassung wird es überproportional der Fähigkeit des Akustikers zugeschrieben.

Aufgabenverteilung HNO-Arzt und Hörgeräteakustiker

HNO-Ärzte und Hörgeräteakustiker arbeiten im Idealfall partnerschaftlich zusammen. Ein Hörgeräteakustiker ist auf die genaue Diagnose des HNO-Arztes angewiesen, um ein passendes Hörgerät auswählen und dieses korrekt einstellen zu können.

Audio Service HörgeräteakustikerHörtest beim Akustiker | Foto: © audioservice.com

Der Arzt ermittelt durch einen Hörtest den Schweregrad und die Art der Schwerhörigkeit. Die Aufgaben beider Berufsgruppen sind bewusst getrennt. In den USA hingegen übernimmt der Hörgeräteakustiker auch die medizinische Untersuchung und stellt den Schweregrad eines Hörverlust diagnostisch fest. in Deutschland ist eine Durchmischung vom Gesetzgeber nicht erwünscht.

Die Verordnung des HNO-Arztes gilt nicht für einen bestimmten Hörgeräteakustiker, sondern immer allgemein. Um wirtschaftliche Abhängigkeiten und Korruption zu vermeiden, ist es Ärzten untersagt ungefragt, konkrete Empfehlungen für einen Akustiker abzugeben. Während die Aufgabe eines HNO-Arztes darin besteht, feststellen, ob eine Schwerhörigkeit vorliegt und wie stark diese ist, entscheiden Hörgeräteakustiker welches Hörgerät am besten geeignet ist, um den Hörverlust eines Patienten zu behandeln.

Aufgaben des Hörgeräteakustikers vor dem Kauf

Der Akustiker macht sich im Rahmen eines Erstgesprächs mit der Vorgeschichte des Patienten vertraut und fragt ab, welche besonderen Eigenschaften das Hörgerät besitzen muss. Welche Hörsituationen -und Umgebungen sind für den Einzelnen von besonderer Bedeutung?

Hörgerät schon gefunden?

Häufig testet der Hörgeräteakustiker das Gehör erneut, um zusätzlich zur Diagnose des HNO-Arztes weitere Informationen zum Hörverlust zu erhalten. Mit Hilfe des Audiogramms kann der Akustiker das Hörvermögen des Patienten mit dem eines normal Hörenden vergleichen, und die Auswahl der infrage kommenden Hörgeräte einschränken.

Hörgeräte Anpassung beim Akustiker | Foto: © Starkey

Das richtige Hörgerät zu finden, ist gar nicht so einfach, denn in Deutschland werden mehr als 2.000 unterschiedliche Modelle angeboten. Der Hörgeräteakustiker entscheidet in einer Vorauswahl, welche hiervon in Frage kommen. Zur Beratung gehört es dabei auch, zuzahlungsfreie Kassenhörgeräte anzubieten. Akustiker sind hierzu sogar verpflichtet. Der Audiologe muss die Vorteile und Nachteile verschiedener Hörgeräte erläutern und dem Kunden verständlich machen. Der Patient wählt im Anschluss ein oder zwei passende Hörgeräte aus, die vom Akustiker programmiert und vom Kunden im Rahmen einer Testphase im Alltag getestet werden.

Audiogramm – Wie wird ein Hörverlust gemessen?

Die Ergebnisse eines Hörtests werden in einem Audiogramm angezeigt. Ein Audiogramm ist eine Grafik, die die leisesten Geräusche anzeigt, die eine Person bei verschiedenen Tonhöhen oder Frequenzen hören kann. Je näher die Ergebnisse am oberen Rand des Diagramms liegen, desto leiser sind die Geräusche, die die Person hören kann. Das Audiogramm zeigt die verschiedenen Grade der Schwerhörigkeit an.

Audiogram Hörgeräteakustiker Foto: © andras_csontos / Shutterstock

Ein „O“ wird oft verwendet, um die Ergebnisse für das rechte Ohr darzustellen, und ein „X“ wird verwendet, um die Ergebnisse für das linke Ohr darzustellen. Die im Audiogramm angezeigten Tonhöhen sind die wichtigsten für das Hören und Verstehen von Gesprächen. Jeder Ton, den wir hören, wenn jemand spricht, hat eine andere Tonhöhe und Lautstärke. Zum Beispiel ist der Ton „s“ hoch und leise.

Während eines Hörtests werden Geräusche auf unterschiedliche Weise dargestellt. Beim Testen mit Kopfhörern oder Lautsprechern gelangen die Geräusche durch das Mittelohr in den Gehörgang und erreichen schließlich das Innenohr. Dies ist als Luftleitungstest bekannt. Bei Luftleitungstests wird untersucht, wie das gesamte Hörsystem auf Schall reagiert.

Wenn eine Hörminderung vorliegt, wird eine Vorrichtung hinter dem Ohr platziert, um Töne direkt an das Innenohr zu senden. Geräusche können dabei nicht nur durch das Trommelfell oder Mittelohr zum Gehirn gesendet werden, sondern auch durch Knochen. Wenn etwas die Bewegung von Schallwellen blockiert oder stoppt, misst man den Hörpegel der Knochenleitung und nicht mehr den Luftleitungspegel. Dies bedeutet, dass ein leitender Hörverlust vorliegt.

Wenn sich der Schall normal durch das Außen- und Mittelohr bewegt, das Innenohr allerdings nicht richtig funktioniert, sind sowohl Knochenleitungs- als auch Luftleitungspegel gleich. Ein sensorineuraler Hörverlust liegt vor. Nach ärztlicher Feststellung der Art und Stärke des Hörverlustes durch einen HNO-Arzt, hat der Hörgeräteakustiker die Aufgabe mit Hilfe des Audiogramms ein geeignetes Hörgerät für den Patienten auszusuchen. Hat sich der Patient für ein konkretes Modell entschieden, programmiert der Akustiker das Hörgerät und stellt es auf das spezifische Hörverlustmuster des Patienten ein.

Aufgaben des Hörgeräteakustikers nach dem Kauf

Wenn das passende Hörgerät gefunden wurde, muss der Hörgeräteakustiker dieses individuell anpassen. Dazu gehört auch die Anfertigung eines Ohrabdrucks. Dieser Abdruck wird genutzt, um Ohrpassstücke (Otoplastiken) bzw. Schalen für Im-Ohr-Hörgeräte anfertigen zu können. Die exakte Größe und genaue Form ist von entscheidender Bedeutung. Sie trägt einerseits zur optimalen Schallübertragung bei und ermöglicht anderseits einen angenehmen Tragekomfort. Getestet wird dies in den meisten Fällen über eine vergleichende Anpassung. Der Hörgeräteakustiker achtet dabei nicht nur auf objektive Messwerte, sondern auch auf das subjektive Empfinden des Hörgeräteträgers.

Hörgerät einstellenFoto: © Widex

Spätestens bei der Übergabe des Hörgeräts sollte der Akustiker die Handhabung, Bedienung und Pflege erläutern. In der Eingewöhnungszeit, die beim ersten Hörgerät zwischen mehreren Wochen bis einigen Monaten dauern kann, passt der Akustiker das Hörgerät in mehreren Folgeterminen stufenweise an die individuellen Hörgewohnheiten weiter an (gleitende Anpassung). Dieser langwieriger Prozess, bei dem viele kleine Änderungen und Feinjustierungen vorgenommen werden, erfordert von beiden Seiten Geduld. Wenn die Anpassung abgeschlossen ist, kann ein erneuter Hörtest Klarheit darüber schaffen, wie sich das Hörvermögen mit Hörgerät verändert hat und welche Verbesserungen tatsächlich erreicht wurden.

Service-Leistungen von Hörgeräteakustikern

Hörgeräte haben eine vorgesehene Nutzungsdauer von sechs Jahren. Innerhalb dieser Zeit wird der Patient durch einen Hörgeräteakustiker lokal betreut. Die Kosten hierfür sind über die Reparaturpauschale, die im ursprünglichen Anschaffungspreis enthalten ist, teilweise bereits bezahlt. Die Wartung ist in der Regel bis zum Ende der Garantiezeit kostenlos, die professionelle Reinigung auch darüber hinaus. Die Geschäftsbeziehung zu Ihrem Akustiker bleibt im Idealfall über mehrere Jahre bestehen ohne das zusätzliche Kosten anfallen.

Reinigung eines Hörgeräts | © Copyright by Starkey

Zum kostenfreien Service gehört die regelmäßige Reinigung des Hörgeräts bzw. der Ohrpassstücke. Auch Verschleißteile, wie Batterien oder der Schallschlauch, sollten regelmäßig vom Akustiker überprüft bzw. ausgetauscht werden. Besonders wichtig ist die kontinuierliche Nachjustierung des Hörgeräts. Ein regelmäßiger und sich jährlich wiederholender Hörtest kann dabei helfen, Veränderungen des Gehörs festzustellen und das Hörgerät entsprechend anzupassen. Nur so ist sichergestellt, dass das Hörgerät dauerhaft zufriedenstellend funktioniert.

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2 Leserkommentare
  1. Jürgen Riebel schrieb
    am 20 Januar 2015 um 13:52

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wer trägt die Kosten, wenn z.B. Otosplastiken für eine Im-Ohr-Crossversorgung gefertigt wurden und eine wesentliche Verbesserung des räumlichen Hörvermögens nicht eintritt. Der Hörtest mit Hinterohr-Geräten war einigermaßen OK. Es liegt rechtsseitig nahezu Taubheit vor. Linkes Ohr ca. 60% Resthörvermögen.

    Freundliche Grüße
    Jürgen Riebel

  2. heinz brunner schrieb
    am 27 Oktober 2016 um 18:03

    Hallo,

    Ich habe mich für ein Hörgerät entschieden. Nach dem Test des Oticon Ino Pro Mini, möchte ich nun dieses Gerät kaufen. Bei welchen Akustiker in Bonn zahlt man pro Hörgerät den geringsten Eigenanteil?

    mfg. Heinz

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