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Hörtest: Wie verläuft ein Hörtest beim Arzt?

Der Hörtest ist ein wichtiger Indikator, der berücksichtigt werden sollte, wenn man über die Anschaffung eines Hörgeräts nachdenkt. Hörtests können von Akustikern oder Fachärzten (HNO) durchgeführt werden. Der Hörtest wird dabei häufig auch als Audiometrie bezeichnet. Der Ablauf ist meist ähnlich, obwohl es unterschiedliche Verfahren und daher keinen standardisierten Ablauf gibt. In der Regel wird ein Tonschwellentest durchgeführt. Dabei wird ermittelt, ab wann die Testperson bestimmte Töne wahrnehmen kann.

Die häufigste Form des Hörtests bzw. der Audiometrie ist ein Tonschwellentest. Dabei werden Schwellenwerte ermittelt, bei deren Erreichen die Testperson verschiedene Töne wahrnehmen kann. So kann ermittelt werden ob eine Hörstörung vorliegt und wie groß diese tatsächlich ist. Da verschiedene Töne überprüft werden, kann zudem ermittelt werden, wo die Schädigung des Gehörs vorliegt. Dies ist ein wichtiger Indikator für den Akustiker, der an Hand des Ergebnisses der Audiometrie, das auch als Audiogramm bezeichnet wird, das passende Hörgerät auswählen und einstellen kann.

Wann sollte ein Hörtest durchgeführt werden?

Ein Hörtest sollte immer dann durchgeführt werden, wenn der Verdacht auf Schwerhörigkeit besteht. An Hand des Tests kann ermittelt werden, ob eine Hörstörung vorliegt, wie stark diese ist und welche Teile des Gehörs davon betroffen sind. Wenn Verwandte oder Bekannte auf ein schlechtes Gehör aufmerksam machen, oder man selbst merkt, dass es schwierig wird Gesprächen zu folgen bzw. die Klingel zuverlässig wahrzunehmen, sollte in jedem Fall ein Hörtest durchgeführt werden. Der Hörtest selbst ist völlig ungefährlich. In der Regel verwendet man einen Tonschwellentest. Dabei werden verschiedene Töne in unterschiedlicher Lautstärke verwendet, um die Schwelle zu ermitteln, ab der die Töne wahrgenommen werden können.

geers hörtest

© Copyright by geers.de | Pressebild

Grundsätzlich können mittels eines Hörtests alle Erkrankungen des Gehörs untersucht werden. Daher kommt die Audiometrie, wie die Gruppe der Hörtests auch bezeichnet wird, auch nach einem Hörsturz, bei Tinnitus oder Otosklerose zum Einsatz. Patienten mit bestimmten Risikofaktoren (zum Beispiel hohe Lärmbelastung am Arbeitsplatz) sollten ebenfalls regelmäßig einen Hörtest machen. Oftmals wird der Hörtest auch eingesetzt, um genauere Diagnosen bei Gleichgewichtsstörungen stellen zu können. Hörtests können übrigens auch bei Kindern durchgeführt werden. Bei Kindern zwischen zwei und vier Jahren wird dabei meist eine spielerische Form der Audiometrie verwendet. Bei kleineren Kindern muss allerdings auf andere Verfahren zurück gegriffen werden.

Wie wird der Hörtest durchgeführt?

Der Hörtest kann bei einem Facharzt (HNO) oder bei einem Akustiker durchgeführt werden. Während des Hörtests befindet sich der Patient idealerweise in einer geschlossenen Kabine. So ist sichergestellt, dass keine Umgebungsgeräusche und keine anderweitigen Ablenkungen auftreten, die das Ergebnis der Audiometrie verfälschen könnten. Meist wird ein Kopfhörer verwendet, über den verschiedene Töne, Geräusche oder auch Wörter verbreitet werden. Der Patient muss dabei angeben, ob er Töne wahrnimmt, ab wann er Töne wahrnimmt, wie laut die Wahrnehmung ist oder auch was er bei Wörtern versteht.

Der Test selbst ist völlig ungefährlich und risikolos. Der Hörtest kann auch eingesetzt werden, wenn eine Schädigung des Mittelohrs vorliegt. In einem solchen Fall wird statt eines normalen Kopfhörers ein spezieller Hörer verwendet, der Vibrationen über die Schädelknochen durch Knochenleitungen an die Hörsinneszellen im Innenohr weiterleitet. So kann der Hörtest auch bei Personen verwendet werden, die auf normalem Testwege nicht untersucht werden können. Üblicherweise werden während des Hörtests beide Methoden miteinander kombiniert.

Wie läuft der Hörtest ab?

Im Normalfall nimmt der Patient in einer geschlossenen Kabine Platz. Über einen Kopfhörer werden verschiedene Töne abgespielt, die den gesamten Frequenzbereich (von 62 bis 12.000 Hertz) abdecken. Dabei werden die einzelnen Töne nach und nach abgespielt und auf jedes Ohr einzeln geleitet. Jeder Ton beginnt dabei zunächst sehr leise und wird dann fortlaufend lauter. Sobald der Patient den Ton das erste Mal wahrnimmt, gibt er dies zu erkennen. Meist wird hierzu ein Knopf verwendet.

Im Anschluss an den Test per Kopfhörer, kann der gleiche Testaufbau noch einmal mittels Vibrationen auf die Schädelknochen durchgeführt werden. Dies ist sinnvoll und nötig, um Schädigungen des Mittelohrs auszuschließen bzw. zu bestätigen. Durch den parallelen Test können zudem Schallleitungsschwerhörigkeit und Schallempfindungsschwerhörigkeit unterschieden werden, was in der Diagnostik erhebliche Unterschiede sind.

Wie wird der Hörtest ausgewertet?

Der Hörtest bzw. die Audiometrie wird über ein so genanntes Audiogramm ausgewertet. Das Audiogramm ist eine grafische Darstellung des Untersuchungsergebnisses. Es zeigt die einzelnen Testtöne auf einer Skala an und gibt dabei Auskunft über die Hörschwelle in Dezibel. Im Anschluss an den Test kann der Arzt oder Akustiker an Hand des erzeugten Diagramms ablesen, wo Abweichungen zum normalen Hörvermögen identifiziert wurden. Da der Test eine Vielzahl von Messpunkten umfasst, ergibt die Auswertung des Hörtests ein sehr differenziertes Bild.

So können an Hand des Audiogramms nicht nur verschiedene Arten von Hörstörungen diagnostiziert werden, sondern auch passende Hörgeräte ausgewählt werden. Der Hörtest ist somit ein wichtiger Bestandteil der Voruntersuchungen und der Beratung beim Kauf eines Hörgeräts. Im Anschluss an den Hörtest sollte der Patient mittels verschiedener Test-Hörgeräte überprüfen, welche Modelle individuell vorteilhaft sind.

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1 Leserkommentar
  1. Angelika Bendig schrieb
    am 24 Januar 2014 um 08:04

    Guten Morgen ich habe eine Frage bezüglich des Hörtests. Wenn ich beim Hörtest auf den Knopf drücke, wird das dann in diesem Diagramm angezeigt wann ich gedrückt habe oder wenn die Arzthelferin einen neuen Ton einstellt

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