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Welche zuzahlungsfreien Hörgeräte gibt es?

Viele Menschen, die eine Hörhilfe benötigen, können und wollen keine hohen Zuzahlungen leisten. Sie sind daher auf zuzahlungsfreie Hörgeräte angewiesen. Alle Akustiker sind verpflichtet, auch solche kostenlosen Hörhilfen anzubieten. Namhafte Hersteller bieten auch in der unteren Preisklasse moderne Hörhilfen an, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Wir geben einen Überblick über die angebotenen Modelle und die vorhandenen Möglichkeiten bei einer zuzahlungsfreien Versorgung.

Hörgeräte können eine teure Investition sein. Gerade wenn zwei Hörhilfen benötigt werden, sind die Kosten mitunter sehr hoch. Dennoch gibt es auch Hörgeräte, die zuzahlungsfrei angeboten werden. Solche Modelle werden komplett von den Krankenkassen bezahlt. Sie sind nicht minderwertig, sondern entsprechen den aktuellen technischen Standards. Auf Zusatzfunktionen und Komfortextras muss man aber natürlich verzichten.

Sind zuzahlungsfreie Hörhilfen tatsächlich kostenlos?

Wenn ein Hörgerät benötigt wird, führt der erste Weg zum HNO-Arzt. Nur er kann eine Hörhilfe verordnen, was zwingend notwendig ist, damit die Krankenkassen für die Kosten aufkommen. Die Krankenkassen bezahlen dann im Regelfall Festbeträge, wenn ein Hörgerät verordnet wurde. Diese Festbeträge sollen die Kosten einer einfachen Versorgung abdecken, wobei damit nicht nur die Hörhilfe selbst, sondern auch Service-Arbeiten des Akustikers (Einstellung und Anpassung) und sogar Reparaturen gemeint sind. Ganz kostenlos sind allerdings auch zuzahlungsfreie Hörhilfen nicht. Immer fällt nämlich eine Rezeptgebühr an, die beim Einlösen der Verordnung des Arztes fällig wird. Pro Hörhilfe sind dies 10 Euro – was sicherlich zu verschmerzen ist.

zuzahlung Hörhilfen© Copyright by hearing.siemens.com | Pressebild

Die Arbeiten des Akustikers sind in den Leistungen der Krankenkassen bereits enthalten. Für Einstellung und Anpassung muss man also bei zuzahlungsfreien Hörhilfen nichts zahlen. Gleiches gilt auch für Reparaturen, die während der Nutzung nötig werden können (sofern sie nicht selbst verschuldet sind). Nicht erstattet werden allerdings die Kosten der Batterien für Hörgeräte. Je nach Modell und Nutzung ist ein Austausch der Batterien in etwa alle ein bis zwei Wochen nötig. Die vorgesehene Nutzungsdauer von Hörgeräten liegt bei fünf bis sechs Jahren. Wird vorab bereits ein neues Hörgerät benötigt, kann es unter Umständen Probleme geben.

Was zahlen die Krankenkassen genau?

Die Festbeträge der Krankenkassen belaufen sich in der Regel auf rund 784,94 Euro für das erste Hörgerät. Es gibt jedoch Ausnahmen. So zahlen manche Krankenkassen auch nur rund 360 Euro. Wenn es in dieser Preisklasse keine Hörhilfen gibt, die den individuellen Hörverlust ausgleichen könnten, müssen Krankenkassen auch teurere Modelle bezahlen. Die Leistungen der Krankenkassen sind als Sachleistung anzusehen und nicht als Zuschuss. Für das laufende Jahr ist zudem geplant, dass extrem schwerhörige Patienten einen höheren Satz als Festbetrag erhalten sollen.

Wenn zwei Hörhilfen benötigt werden, ziehen die Krankenkassen vom zweiten Hörgerät 20 Prozent ab. Der Festbetrag für zwei Hörhilfen beträgt meist also nur rund 924,94 Euro. Zuzahlungsfreie Hörgeräte, die von allen Akustikern angeboten werden müssen, werden komplett mit diesen Festbeträgen verrechnet. Entscheidet man sich doch für ein höherwertiges und daher teureres Modell, so muss man die Differenz zwischen dem Festbetrag der Krankenkasse und dem tatsächlichen Kaufpreis des Hörgeräts aus der eigenen Tasche bezahlen.

Sind zuzahlungsfreie Hörgeräte zweite Wahl?

Es ist bereits gesetzlich festgeschrieben, dass die zuzahlungsfreien Hörhilfen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen müssen. Die Versorgung mit zuzahlungsfreien Hörgeräten ermöglicht dennoch in erster Linie eine Grundversorgung, die beispielsweise das Sprachverstehen in einer ruhigen Umgebung ermöglichen soll. Kino- oder Theater-Liebhaber sollten mehr investieren, Ware zweiter Wahl sind zuzahlungsfreie Hörgeräte deswegen allerdings noch lange nicht. Komfortfunktionen oder Extras sollte man aber nicht erwarten.

Akustiker sind verpflichtet auch zuzahlungsfreie Hörgeräte anzubieten. In der Praxis betonen viele Akustiker aber natürlich die Vorzüge teurerer Hörhilfen. Sprechen Sie den Akustiker also ruhig auf ein zuzahlungsfreies Hörgerät an, wenn diese nicht von sich aus angeboten werden. Ein meist kostenlos angebotenes Probetragen schafft Klarheit darüber, ob zuzahlungsfreie Hörgeräte in der Lage sind, die Hörschwäche zu beheben. Vergleichen Sie auch die Beratung bei mehreren Akustikern. Wenn zuzahlungsfreie Hörhilfen prinzipiell schlecht dargestellt werden, spricht dies nicht für eine hohe Beratungsqualität.

Welche zuzahlungsfreien Hörgeräte gibt es konkret?

Fast alle Hersteller bieten Hörhilfen mit volldigitaler Technik, die zuzahlungsfrei erhältlich sind. Bei Widex sind dies etwa einige Modelle der Bravo Reihe, bei Unitron verschiedene Modell der Shine Reihe. Auch Phonak bietet mit den Modellen Milo und Milo Plus sowie Audéo S Basic Hörgeräte an, die keine oder allenfalls eine geringe Zuzahlung erfordern. Auswahl hat man auch bei Interton, wo mit den Modellreihen Start und Stage gleich mehrere zuzahlungsfreie Hörhilfen angeboten werden. Zuzahlungsfreie Audio Service Hörgeräte findet man in der Modellreihe Nova 2.

Die meisten zuzahlungsfreien Hörhilfen sind Modelle in der Bauform Hinter dem Ohr. Viele Hersteller haben jedoch auch günstige Im Ohr Hörgeräte im Sortiment. Die großen Akustiker bieten die zuzahlungsfreien Modelle natürlich ebenfalls an. Bei Kind werden diese Hörgeräte als so genannter Nulltarif vermarktet. Auch hier hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Modellen und Bauformen. Andere Akustiker, wie zum Beispiel Geers, bieten ebenfalls verschiedene Hörhilfen, zum Beispiel auch von Siemens, zuzahlungsfrei und somit kostenlos an.

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7 Leserkommentare
  1. HG Schmidt schrieb
    am 24 September 2012 um 20:19

    Guten Tag, bitte teilen Sie mir mit, ob bei einer Hörhilfe das „Schirmchen“, das der HNO-Arzt wegen Neurodermitis empfohlen hat, extra bezahlt und mit welchen Kosten gerechnet werden muss.
    Herzlichen Dank im Voraus!
    Mit freundlichen Grüßen
    HG Schmidt

  2. admin schrieb
    am 25 September 2012 um 07:57

    Hallo Herr Schmidt,

    In der Regel verlangen die Krankenkassen einen Nachweis über einen Allergietest, dass man gegen das betreffende Material allergisch ist. Wenn dieser erbracht ist, werden im Normalfall die Kosten für die Schirmchen übernommen. Da jede Krankenkasse ihren Leistungskatalog jedoch unterschiedlich gestaltet, ist die Kostenübernahme von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Bitte rufen sie hierzu am besten Ihre Krankenkasse einmal an.

  3. kaprem schrieb
    am 1 November 2012 um 20:46

    Hallo,
    könnwn die GKV auf Hörgeräte zu den Vertragsätzen + entsprechnder Zurüstung bestehen?
    Was ist eigentlich unter Zurüstung zu verstehen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Kaprem

  4. Petra schrieb
    am 4 Februar 2013 um 10:07

    Gibt es unauffällige zuzahlungsfreie Hörgeräte? Also CIC zum Beispiel, oder diese Mini HDOs? Ich habe nur eine leichte Hörminderung, also sind die HGs nur für eine schwache Verstärkung.

  5. Otto schrieb
    am 15 Mai 2013 um 12:19

    Welches Hörgerät zum Nulltarif und welches Hörgerät bis 800 € – Gerätename inkl. Hersteller – wird am häufigsten von den Hörbeeinträchtigten getragen? Ich hoffe, daß es dazu Erkenntnisse gibt. Eine Aussage hierzu wäre für Einsteiger zumindestens eine Orientierungshilfe in dem kaum überschaubaren Angebot.

  6. Detlef richter schrieb
    am 4 Februar 2014 um 08:03

    Welche Zuzahlung streuen Hörgerät eignet sich bei zusätzlichen Tinitusproblemen

  7. Elmar Hammelrath schrieb
    am 4 März 2014 um 11:11

    Hat sich die Qualität der Hörgeräte zum „Nulltarif“ seit der neuen Förderung verbessert??
    Reicht ein Hörgerät dieser Art bei normaler Altersschwerhörigkeit nicht völlig aus?
    Ist der Zusatznutzen bei teuren Modellen nicht eher ein Geschäftsmodell der Hörgeräteakustiker?
    Sind die meisten Hörgeräteakustiker an bestimmt Hersteller gebunden?

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