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Rauchmelder für Schwerhörige Menschen

Rauchmelder helfen Menschen, Brände rechtzeitig zu erkennen und sorgen so für ein sicheres Wohnumfeld. Die meisten Rauchmelder setzen auf eine akustische Warnung, die für schwerhörige Menschen häufig nicht wahrnehmbar ist. Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden, sollten daher auf Rauchmelder achten, die ihren Bedürfnissen entsprechen. So gibt es spezielle Rauchmelder, die tiefe Frequenzen nutzen, Rauchmelder mit Licht-Signalen und solche mit Vibration.

Eine große Gefahr bei Bränden ist der Rauch, der Menschen im Schlaf töten kann. Rauchmelder können diese Gefahr bannen. Doch die meisten Rauchmelder setzen auf eine akustische Warnung, die bei Schwerhörigkeit jedoch keine Sicherheit bedeutet. Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden, sollten daher auf Rauchmelder achten, die ihren Bedürfnissen entsprechen. So gibt es spezielle Rauchmelder, die dem Bedarf von schwerhörigen Menschen entsprechen.

Rauchmelder Schwerhörigkeit

Herkömmliche Rauchmelder setzen auf Geräusche im Bereich von 3000 bis 4000 Hz – gerade in diesem Bereich sind jedoch viele Menschen von einem Hörverlust betroffen. Solche Rauchmelder sind für viele Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden, ungeeignet. Die einfachsten Rauchmelder für schwerhörige Menschen nutzen daher tiefe Frequenzen im Bereich von um die 500 Hz. Solche niedrigfrequenten Geräusche können häufig auch von Menschen mit mittelstarker Schwerhörigkeit wahrgenommen werden. Menschen mit starker Schwerhörigkeit sind jedoch auf andere Lösungen angewiesen. Andere Rauchmelder kombinieren daher die akustische Warnung mit einer Warnleuchte. Das Warnlicht ist nachts jedoch keine echte Hilfe, da man es im Schlaf nicht wahrnehmen kann.

Die beste Alternative für Menschen mit Schwerhörigkeit sind daher Rauchmelder, die über eine Vibrationsfunktion verfügen. Die Vibrationseinheit ist dabei separat vom eigentlichen Rauchmelder untergebracht. Sie kann daher dort platziert werden, wo sie jederzeit wahrgenommen werden kann, zum Beispiel auch im Bett. Ein weiterer Vorteil dieses Funktionsprinzips ergibt sich daraus, dass auch Menschen mit völliger Gehörlosigkeit vor Bränden gewarnt werden können.

Wie funktioniert ein Rauchmelder für Schwerhörige?

Da schwerhörige und hörgeschädigte Menschen den Signalton eines normalen Rauchmelders nur selten oder gar nicht wahrnehmen können, kommt in diesem Fall ein spezielles Gerät zum Einsatz, das etwas anders funktioniert als die herkömmlichen Frühwarnsysteme. Ein Rauchmelder für Schwerhörige wird über eine Funkverbindung mit einer oder mehreren Lichtleisten gekoppelt. Dieses Lichtsystem kann entweder an der Decke oder an der Wand befestigt werden. Sobald der Rauchmelder eine Rauchentwicklung registriert, sendet er ein Funksignal an das Alarmierungsmodul. Das Lichtsystem wird so automatisch aktiviert und gibt sehr helle und intensive Lichtsignale aus, meist in Form von grellen Lichtblitzen. Diese Signale sind so stark, dass Menschen sie selbst mit geschlossenen Augen wahrnehmen können. Um absolute Sicherheit garantieren zu können, schaltet sich das Lichtsystem auch nach einige Zeit nicht automatisch ab, sondern muss von Hand deaktiviert werden.

Zudem verfügen einige Rauchmelder für Schwerhörige über ein weiteres Gerät: Das Vibrationskissen. Diese kleinen Pads können beispielsweise unter das Kopfkissen gelegt werden, damit man die Vibrationen besser wahrnehmen kann. Der Rauchmelder sendet im Notfall ein Signal an das Lichtsystem, welches über ein Kabel mit dem Vibrationskissen verbunden ist. Nach der Aktivierung der Lichtschiene gibt diese das Signal sofort an das Vibrationspad weiter. Durch diese Doppelwirkung ist es laut dem US-amerikanischen Fachmagazin Ear und Hearing Journal nahezu unmöglich, dass die schwerhörige Person die Rauchentwicklung nicht mitbekommt. Um eine erhöhte Sicherheit garantieren zu können, sollten diese speziellen Rauchmelder für Schwerhörige nicht nur im Schlafzimmer, sondern nach Möglichkeit auch in den anderen Räumen angebracht werden, damit das Frühwarnsystem seinem Namen auch gerecht werden kann.

Wie wird der Rauchmelder mit Strom versorgt?

Damit ein Rauchmelder einwandfrei funktioniert, muss dieser natürlich zu jeder Zeit mit Strom versorgt werden. Da die meisten Geräte nicht an die Steckdose angeschlossen sind, sondern den benötigten Strom über eine Batterie beziehen, ist es sehr wichtig, dass man diese Batterie in regelmäßigen Abständen überprüft. Sobald erkennbar ist, dass die Batterie schwächer wird, sollte man diese sofort austauschen. Häufig kommen in Rauchmeldern die leistungsstarken Lithiumbatterien zum Einsatz, da diese eine lange Lebensdauer bieten. Es ist trotzdem ratsam, dass man zu jeder Zeit auf Ersatzbatterien zurückgreifen kann. Das Lichtsystem und das Vibrationskissen werden hingegen über eine Steckdose mit Strom versorgt. Das Lichtmodul ist direkt mit der Steckdose verbunden, während das Pad über das Kabel gespeist wird, welches das Vibrationskissen mit dem Lichtsystem verbindet.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Standard-Rauchmelder sind bekanntlich recht günstig und kosten meist weniger als 30 Euro pro Stück. Da es sich bei den Rauchmeldern für Schwerhörige hingegen um spezielle Geräte handelt, sind diese meist deutlich teurer. Hinzu kommen die Kosten für das Lichtsystem und das Vibrationskissen. Je nach Anbieter und Modell variieren die Preise für diese Komplettsysteme zwischen 500 und 800 Euro. Bislang mussten schwerhörige Personen diese Kosten aus eigener Tasche bezahlen, da das Landessozialgericht festgelegt hat, dass es in der Eigenverantwortung der betreffenden Person liegt, ein solches Frühwarnsystem zu installieren. Vor kurzem hat das Bundessozialgericht jedoch in einem rechtskräftigen Urteil bestätigt, dass die Krankenkassen sämtliche Kosten für diese speziellen Rauchmelder übernehmen müssen.

Bei der Urteilsverkündung verwies das Bundessozialgericht darauf, dass das Grundbedürfnis von schwerhörigen Menschen nach Sicherheit von den Krankenkassen erfüllt werden muss. Aus diesem Grund sind die Krankenkassen ab sofort dazu verpflichtet, schwerhörigen Personen die Kosten für ein solches Rauchmeldersystem zurückzuerstatten. Um diesen Anspruch geltend zu machen, benötigt die betroffene Person im ersten Schritt ein Rezept von einem Hals-Nasen-Ohren Arzt. Dieses Rezept legt man dann dem Hörgeräteakustiker vor, der daraufhin einen Kostenvoranschlag für den speziellen Rauchmelder erstellen kann. Den KVA schickt man dann zu seiner Krankenkasse. Bevor man den Rauchmelder für Schwerhörige bestellt, sollte man jedoch noch die offizielle Genehmigung der Krankenkasse abwarten. Der Selbstkostenanteil liegt im Normalfall bei rund 20 bis 30 Euro.

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2 Leserkommentare
  1. Busse schrieb
    am 15 Januar 2014 um 15:56

    Bitte teilen Sie mir Hersteller und Namen sowie Preise von Rauchmeldern mit einer Frequenz von 500 Hz für Hörgeminderte mit.

    Vielen Dank!

  2. Gunnar Meschner schrieb
    am 10 September 2014 um 10:47

    Bitte teilen Sie mir Hersteller und Namen sowie Preise von Rauchmeldern mit einer Frequenz von 500 Hz für Hörgeminderte mit.

    Vielen Dank!

  • Kommentare
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