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Loch im Trommelfell: Behandlung, Ursachen und Symptome

Da unser Trommelfell überaus empfindlich ist, kann es leicht zu einer Perforation der Membran kommen. Durch dieses Loch können Fremdkörper, Keime und Wasser einfacher in das Innenohr eindringen, was zu Entzündungen, starken Schmerzen oder einer Schwerhörigkeit führen kann. Wir zeigen im folgenden Artikel welche Ursachen zu einem Loch im Trommelfell führen und welche Symptome und Begleiterscheinungen mit dieser Verletzung einhergehen. Darüber hinaus gehen wir näher auf die Diagnosestellung und die Behandlung ein.

Das Trommelfell befindet sich am Ende des Gehörgangs und trennt das Außen- von dem Mittelohr. Diese sehr dünne Membran ist nur knapp 0,1 Millimeter dick und bietet eine natürliche Barriere, sodass Keime nicht weiter ins Ohr vordringen können. Zeitgleich leitet das Trommelfell die ankommenden Schallwellen an das Mittelohr weiter und spielt damit eine wichtige Rolle im gesamten Hörprozess. In den meisten Fällen führt ein Loch im Trommelfell zu einer Mittelohrentzündung. Diese Entzündung wird häufig von Ohrenschmerzen, einer Hörminderung oder Ohrgeräuschen (Tinnitus) begleitet. Sollte eines dieser Symptome auftreten, empfiehlt es sich möglichst zeitnah einen Hals-Nasen-Ohren Arzt aufzusuchen, da eine Mittelohrentzündung zu Folgeerkrankungen führen kann, wenn diese nicht behandelt wird.

Welche Ursachen können zu einem Loch im Trommelfell führen?

Da das Trommelfell eine sehr dünne und überaus empfindliche Membran ist, können verschiedene Ursachen zu einer Perforation führen. Ärzte unterscheiden zwischen zwei unterschiedlichen Formen bei einer Verletzung des Trommelfells:

Direkte Trommelfellverletzung: Eine direkte Verletzung des Trommelfells entsteht meist durch die Einwirkung von Fremdkörpern, welche die Membran durchstoßen. Dabei kann es sich um spitze oder stumpfe Gegenstände handeln, wie beispielsweise ein Kugelschreiber, ein Wattestäbchen oder eine Haarnadel. Überraschend häufig passieren Verletzungen am Trommelfell durch die falsche Verwendung eines Watte- oder Ohrenstäbchens. Falls man das Wattestäbchen während der Ohrenreinigung zu tief in den Gehörgang einführt, kann die Spitze gegen das Trommelfell stoßen und so eine Perforation verursachen. Desweiteren können Verbrennungen oder Verätzungen zu einem Loch im Trommelfell führen.

Indirekte Trommelfellverletzung: Im Falle einer indirekten Trommelfellverletzung spielt oftmals eine starke Druckveränderung eine Rolle. Da sich direkt hinter der Trommelfell-Membran die sogenannte Paukenhöhle befindet, welche stets mit Luft gefüllt ist, wird eine normale Druckveränderung relativ schnell ausgeglichen. Sollte der Umgebungsluftdruck jedoch sehr schnell ansteigen oder fallen, erfolgt der natürliche Druckausgleich zu langsam. Im Normalfall fühlt sich das Ohr dann dumpf an, was durch Gähnen, Schlucken oder Luft anhalten eigenständig behoben werden kann. In einigen Fällen ist die Druckveränderung jedoch so stark, dass diese durch die Paukenhöhle nicht mehr ausgeglichen werden kann und die Membran aufreißt. Das kann beispielsweise während eines Druckabfalles in einem Flugzeug oder beim Tauchen passieren. In diesem Fall spricht die Medizin von einem sogenannten Barotrauma.

Die Symptome einer Trommelfellperforation

Die häufigste und meist auch erste Begleiterscheinung, die durch ein Loch im Trommelfell auftreten kann, ist ein stechender Schmerz im Ohr. Diese Schmerzen treten direkt nach der Verletzung auf und klingen im Normalfall nach kurzer Zeit wieder ab. Sollte das Loch im Trommelfell jedoch durch ein Barotrauma verursacht worden sein, können die Schmerzen schon kurz vor der eigentlichen Perforation auftreten. Sobald der Riss im Trommelfell entsteht, verschlimmern sich diese Schmerzen nochmals. Ein weiteres Symptom der Trommelfellperforation ist ein geringer Hörverlust. Diese Form der Hörminderung tritt häufig dann auf, wenn es sich nur um sehr leichte Verletzungen des Trommelfells handelt. Bei schwerwiegenderen Verletzungen in Kombination mit einer Beschädigung des Gehörknöchelchen kann sich diese Hörminderung verschlimmern und zu einer Schwerhörigkeit führen.

Durch ein Loch im Trommelfell können in einigen Fällen, je nach Schweregrad der Verletzung, auch Blutungen entstehen. Diese fallen jedoch oft nur sehr gering aus. Eine Verletzung des Trommelfells ist für viele Menschen ein traumatisches Erlebnis. Hier gilt es Ruhe zu bewahren und möglichst zeitnah einen Hals-Nasen-Ohren Arzt aufzusuchen. Die weiteren Symptome einer Trommelfellperforation können Schwindel und Übelkeit sein. Allerdings klingen auch diese Begleiterscheinungen häufig sehr schnell wieder ab. Sollte die Trommelfellverletzung besonders schwerwiegend sein und die daraus resultierende Mittelohrentzündung nicht behandelt werden, kann eine dauerhafte Schädigung des Gehörs eintreten.

Wie wird die Diagnose gestellt und welche Untersuchungsmethoden gibt es?

Um eventuelle Spätfolgen zu verhindern, sollte man bei einem Trommelfellriss nach Möglichkeit innerhalb der ersten 24 Stunden einen Hals-Nasen-Ohren Arzt aufsuchen. Dieser kann durch verschiedene Untersuchungen und Tests feststellen, wie groß das Loch im Trommelfell ist und ob das Gehör durch die Verletzung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im ersten Schritt führt der HNO-Arzt ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten durch und fragt diesen nach aktuellen Beschwerden, eventuellen Vorerkrankungen und den möglichen Auslösern, die zu der Perforation geführt haben. Eine der besten Methoden um ein Loch im Trommelfell diagnostizieren zu können ist die Untersuchung des Gehörgangs mittels eines Otoskop (der sogenannte Ohrenspiegel) und des Ohrenmikroskops. Beide Geräte beleuchten den Gehörgang und verbessern so die Sicht auf das Trommelfell. Diese Untersuchung ist nur in wenigen Fällen unangenehm und komplett schmerzfrei. Sollte der Verdacht auf eine Einschränkung des Hörvermögens bestehen, kann der Arzt darüber hinaus auch einen Hörtest durchführen. Die Art des Tests richtet sich nach der individuellen Verletzung und gibt dem Arzt Aufschluss über die verbliebene Funktionstüchtigkeit des Mittel- und Innenohres.

Wie kann man einem Trommelfellriss vorbeugen?

Eine Perforation des Trommelfells lässt sich nur bedingt verhindern. Allerdings gibt es vorbeugende Maßnahmen, die das Verletzungsrisiko zumindest senken können:

Vor einem Tauchgang: Wer beispielsweise einen Tauch-Urlaub plant, sollte sich am besten schon vor Antritt der Reise von einem Hals-Nasen-Ohren Arzt untersuchen lassen. Diese Vorsorgeuntersuchung zeigt, ob die Ohren gesund sind oder ob bereits eine Einschränkung vorliegt. Darüber hinaus verlangen mittlerweile immer mehr Tauchschulen ein Tauglichkeitszeugnis, um so eventuelle Risiken zu minimieren.

Vor einer Flugreise: Wie bereits erwähnt kann eine starke Druckveränderung im Flugzeug zu einem Riss im Trommelfell führen. Desweiteren kann, neben einer Erkältung oder einem grippalen Infekt, auch eine genbedingte Verengung des Gehörgangs oder der Paukenhöhle eine Perforation verursachen. Aus diesem Grund sollte man auch hier vor Reiseantritt mit einem HNO-Arzt sprechen. Mittlerweile gibt es auch Nasensprays, die einer Schwellung des Gehörganges vorbeugen, wenn das Flugzeug startet oder landet.

Gehörschutz: Wer sich, beispielsweise berufsbedingt, häufig in einer lauten Umgebung aufhält, sollte nach Möglichkeit stets einen Gehörschutz tragen. Dieser schützt sowohl das empfindliche Trommelfell als auch das Hörvermögen an sich.

Richtige Hygiene: Mittlerweile raten immer mehr Hals-Nasen-Ohren Ärzte davon ab, ein Watte- oder Ohrenstäbchen zur Reinigung des Gehörganges zu verwenden, da es zu häufig zu Verletzungen des Trommelfells kommt. Stattdessen reicht es vollkommen aus, die Ohren mittels eines Handtuchs zu säubern. Zudem sollte man niemals zu viel Ohrenschmalz entfernen, da dieser eine natürlich Schutzschicht in dem Gehörgang bildet.

Loch im Trommelfell – welche Therapien gibt es?

Ein kleiner Riss des Trommelfells heilt in der Regel von selbst wieder ab. Dennoch sollte man sich von einem HNO-Arzt untersuchen lassen, um mögliche Folgeschäden ausschließen zu können. Die Behandlung einer Perforation richtet sich stets nach der Größe des Trommelfell-Lochs. Sollte die Beschädigung durch das Eindringen von Wasser oder einem Fremdkörper entstanden sein, schafft häufig die Einnahme eines passenden Antibiotikums Abhilfe. So kann eine bakterielle Infektion und eine daraus resultierende Verschlimmerung verhindert werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich die Ohren während des Duschens mit Watte abzudecken, sodass kein weiteres Wasser eindringen kann.

Sollte das Loch im Trommelfell nach etwa einem Monat noch immer nicht verheilt sein, ist häufig eine Operation notwendig. Bei der Operation werden die auseinandergerissenen Teile des Trommelfells straff gezogen und danach auf eine sogenannte Silikonfolie geschient. Diese Folie ermöglicht das Zusammenwachsen des Trommelfells. Eventuell auftretende Hörprobleme verschwinden nach der Operation wieder. Sollte der Schaden jedoch so gravierend sein, dass die Silikonfolie nicht eingesetzt werden kann, muss das Trommelfell komplett rekonstruiert werden.

Bei diesem Eingriff handelt es sich um eine sogenannte Myringoplastik. Der Operateur entnimmt dem Patienten dazu körpereigenes Gewebe, dass aus der Bindegewebsschicht oder der Knorpelhaut stammt. In einigen Fällen kann das Trommelfell-Loch auch mit körpereigenem Fett verschlossen werden. Mit dieser Gewebestruktur kann der Arzt dann die fehlenden beziehungsweise zerstörten Teile des Trommelfells vollständig ersetzen. Die rekonstruierte Trommelfellmembran wird am Ende der Operation ebenfalls mit einer Silikonfolie geschient. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sollte sich der Patient erholen und Stress oder Lärm nach Möglichkeit vermeiden. Nach spätestens einer Woche erfolgt dann eine erste Nachuntersuchung.

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