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Das Gehirn von Gehörlosen und Hörenden unterscheidet sich

Wenn Sie die Gebärdensprache zur Kommunikation verwenden und schon immer den Beweis haben wollten, dass Ihr Gehirn anders funktioniert als bei anderen Menschen, hier ist er.

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Forscher der Georgetown Universität haben Unterschiede in der Hirnanatomie zwischen tauben Menschen (Lippenleser), die nur Englisch erlernt haben, und solchen, die mit Gebärdensprache aufgewachsen sind, entdeckt. Neue Forschungen weisen darauf hin, dass sich die Struktur des Gehirns danach unterscheidet lässt, mit welcher Sprache ein taubes Kind aufgewachsen ist. Die Erkenntnisse könnten sich als hilfreich für die Förderung und Maximierung der kognitiven Entwicklung von Kindern erweisen.

GehirnFoto: © geralt / Pixabay

Das Wort taub ist voller definitorischer Komplexität. So wie viele Blinde noch etwas sehen, so können viele Gehörlose noch „etwas“ hören. Audiologen ziehen es daher vor, die Begriffe schwerhörig oder hörgeschädigt zu verwenden. Taube und hörende Studienteilnehmer unterscheiden sich unabhängig von ihrer Spracherfahrung, im Volumen der weißen Hirnsubstanz in ihrem auditorischen Kortex. Es bestehen auch Unterschiede in den Sprachgebieten der linken Hemisphäre, und diese Unterschiede sind spezifisch bei Personen, deren Muttersprache die Gebärdensprache ist.

Die Studie wurde im „The Journal of Neuroscience“ veröffentlicht und konnte belegen, das bestimmte Hirnareale von Menschen, die mit Gebärdensprache kommunizieren und aufgewachsen sind, eine dichtere graue Substanz aufweisen als bei tauben Menschen (Lippenleser), die nur Englisch erlernt hatten. Die Gebärdensprache hat also eine positiven Einfluss auf die Gehirnentwicklung von tauben Menschen.

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Vor der Studie hatten sich die Forscher hauptsächlich darauf konzentriert, die Gehirnzusammensetzung von hörenden und tauben Personen zu vergleichen, ohne zwischen tauben Personen zu unterscheiden. Frühere Forschungsstudien, die die Hirnstruktur von gehörlosen und hörenden Personen verglichen, versuchten stets den Einfluss der Spracherfahrung nachzuweisen, indem sie sich nur auf Menschen konzentrierten, die mit Gebärdensprache aufgewachsen sind. Die Beschränkung der Untersuchung auf diese kleine Minderheit der gehörlosen Bevölkerung bedeutet jedoch, dass die Ergebnisse nicht auf alle Gehörlosen übertragen werden können.

Synapsen GehirnFoto: © geralt / Pixabay

Unterschiede in der kognitiven Entwicklung beeinflussen die Hirnstruktur von allen Menschen, nicht nur der tauben Bevölkerung. Indem man die Forschung über die Auswirkungen der Taubheit auf die Gehirnentwicklung nur auf diejenigen Personen beschränkte, die die Gebärdensprache erlernt haben, blieb ein bedeutender Teil der tauben Bevölkerung ununtersucht. 95 Prozent der tauben Kinder werden von hörenden Eltern geboren, so dass die Untersuchung von tauben Menschen (Lippenleser) mit Englisch als Muttersprache ein wichtiger Bestandteil der Hörverlustforschung ist.

Die Studie untersuchte vier Gruppen: Hörende Menschen mit Gebärdensprache als Muttersprache, gehörlose Menschen mit Gebärdensprache als Muttersprache, hörende Menschen mit Englisch als Muttersprache und gehörlose Menschen (Lippenleser) mit Englisch als Muttersprache. Die Forscher fanden in jeder der vier Gruppen deutliche Unterschiede im Volumen der grauen Hirnsubstanz, die für die Muskelkontrolle und Sinneswahrnehmung verantwortlich ist, und der weißen Substanz, die für die Signalübertragung im gesamten Gehirn verantwortlich ist.

Obwohl die Forscher nicht viele Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen gezogen haben, ist die Erkenntnis der Unterschiede ein wichtiger Schritt, um die Auswirkungen der Primärsprache auf die Entwicklung des Gehirns, insbesondere bei denjenigen, die mit Hörunterschieden aufwachsen, besser zu verstehen. Jedes Areal des Gehirns hat unterschiedliche Verantwortlichkeiten: Die rechte Seite des Gehirns ist weitgehend für räumliche Fähigkeiten und das Sehen verantwortlich, während die linke Seite die Sprachfähigkeiten dominiert. Unterschiede in der Hirnanatomie hängen mit der unterschiedlichen Hör- und Sprachentwicklung von hörenden und gehörlosen Menschen zusammen.

Wissenschaftler machen jeden Tag Fortschritte in der neurologischen Forschung, was uns dem Verständnis, wie unser Gehirn funktioniert und was seine Entwicklung beeinflusst, näher bringt. Neue Forschungen könnten eines Tages zur Prävention vieler Formen von Hörverlust oder zumindest zur Verbesserung der Umstände bei einer bestehenden Schwerhörigkeit führen. Wenn Experten verstehen, wie bestimmte Umwelt- und soziologische Faktoren die Entwicklung des Gehirns beeinflussen, können sie Eltern mit tauben und schwerhörigen Kindern über die beste Art der Erziehung aufklären. Die kognitive Entwicklung ist ein Hauptanliegen bei Kindern mit Hörverlust, die oft anfällig dafür sind, hinter ihren hörenden Altersgenossen zurückzufallen. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei das Erlernen der Gebärdensprache. Die oben referierte Studie belegt eindeutig, die positiven Auswirkungen der Gebärdensprache auf die kognitive Entwicklung von gehörlosen Menschen.

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