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Mütter mit Schwerhörigkeit und Frühgeburten: Wie ist der Zusammenhang?

Eine neue Studie zeigt, dass Babys, deren Mütter schwerhörig sind, mit höherer Wahrscheinlichkeit zu früh geboren werden oder ein niedrigeres Geburtsgewicht haben.

Hörgeräte Beratung

Es ist seit langem bekannt, dass Frühgeburten das Risiko eines Hörverlusts bei Babys erhöhen. In Deutschland gibt es jährlich etwa 70.000 Frühgeburten, was etwa 8,6 Prozent aller Geburten entspricht. Eine Frühgeburt bedeutet, dass ein Baby vor der 37. Woche geboren wird. Ein Hörverlust bei Babys kann auf zwei Arten mit einer Frühgeburt zusammenhängen.

Mutter mit schwerhörigen KindFoto: © Lopolo / Shutterstock

Die Ohren von Frühgeborenen oder Babys mit niedrigem Geburtsgewicht können sich nicht vollständig entwickeln, was zu einer Schwerhörigkeit führt. Ungeklärt ist, warum dies bei manchen Babys geschieht und bei anderen nicht.

Eine Mutter, die an Hörverlust leidet, hat mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Frühgeburt oder ein Baby mit niedrigem Geburtsgewicht. Diese Ergebnisse einer neuen Studie wurden im American Journal of Preventive Medicine veröffentlicht. Die Studie zeigt signifikante Unterschiede in den Geburtsergebnissen zwischen Frauen mit und ohne Schwerhörigkeit.

Frauen und Mütter mit Schwerhörigkeit

Schätzungsweise 5% der Frauen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren haben Hörprobleme oder einen lärmbedingten Hörverlust. Es ist jedoch wichtig, darauf hinzuweisen, dass es zwar einen Zusammenhang zwischen Schwerhörigkeit und einer höheren Frühgeburtenrate gibt, der Zusammenhang ist aber nicht kausal. Mit anderen Worten, es können auch die Umstände, unter denen Menschen mit Schwerhörigkeit leben, oder andere Faktoren ursächlich sein und nicht der Hörverlust selbst, die zu den Frühgeburten und dem niedrigen Geburtsgewicht führen. Es ist also kein Ursache-Wirkungsverhältnis, sondern nur ein statistischer Zusammenhang.

Schwerhörige Frau mit HörgerätFoto: © edwardolive / Shutterstock

Was die Gründe für den Zusammenhang betrifft, so könnten frühere Studien einige Antworten geben. Zum Beispiel führten Forscher der amerikanischen Universität Rochester 2006 eine Umfrage sowohl unter gehörlosen als auch hörenden Frauen durch und stellten fest, dass schwerhörige und gehörlose Frauen weniger pränatale Vorsorgetermine und eine geringere Zufriedenheit mit ihrer Gesundheitsversorgung hatten als hörende Frauen.

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Da wenige repräsentative Studien zu Schwangerschaftsergebnissen bei Frauen mit Schwerhörigkeit existieren, führte die amerikanische Brandeis-Universität, eine eigene Studie durch und bestätigte, die oben genannten Ergebnisse. In der Studie wurden 18 Millionen landesweite Geburten untersucht. Von diesen 18 Millionen Geburten entfielen etwa 10.500 auf Frauen mit Hörverlust. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Raten sowohl der Frühgeburten als auch des geringen Geburtsgewichts bei Frauen mit Schwerhörigkeit signifikant höher waren als in der Allgemeinbevölkerung.

Warum sollten schwerhörige Frauen eher eine Frühgeburt haben?

Es gibt mehrere Faktoren, die zu einer erhöhten Frühgeburtenraten bei Frauen mit Hörverlust führen. Zunächst einmal korreliert Hörverlust, insbesondere früh einsetzender oder angeborener Hörverlust, oft mit einem niedrigeren sozioökonomischen Status. Und aufgrund dieses niedrigeren sozioökonomischen Status ergeben sich deutliche Unterschiede in der Krankenversicherung zwischen hörgeschädigten Menschen und Normalhörenden in den USA.

Schwerhörige Frau mit BabyFoto: © blankita_ua / Pixabay

Die öffentliche Krankenversicherung war der häufigste Kostenträger bei Frauen mit Hörverlust, die in Krankenhäusern entbunden haben. Bei Frauen ohne Hörverlust war jedoch die Privatkrankenversicherung der häufigste Kostenträger. Nur 0,6 Prozent der Geburten von Frauen ohne Hörverlust wurde von der öffentlichen Krankenversicherung bezahlt. Ein möglicher Einflussfaktor auf die Frühgeburtenrate in den USA könnte also die schlechtere medizinische Versorgung von Menschen sein, die keine private Krankenversicherung haben.

Ein weiterer Faktor, der sich auf die Geburtenergebnisse auswirkt, ist die Fähigkeit, effektiv mit Gesundheitsdienstleistern zu kommunizieren. Die Realität sieht so aus, dass nur sehr wenige Ärzte und Krankenschwestern angemessen geschult werden, wie man am besten mit tauben oder hörgeschädigten Menschen kommuniziert, und dazu gehören auch diejenigen, die pränatale Vorsorgeuntersuchungen anbieten. Es sind wahrscheinlich die sozioökonomischen Umstände, unter denen Frauen und Mütter mit Schwerhörigkeit leben, und nicht der Hörverlust selbst, die zu den frühen Geburten und niedrigen Geburtsgewichten führen.

Neugeborenes BabyFoto: © blankita_ua / Pixabay

Auch die vorgeburtliche Gesundheit der Mutter spielt eine Rolle, wenn es um Frühgeburten geht, und es ist wahrscheinlicher, dass taube Menschen oder Menschen mit Schwerhörigkeit zwei oder mehrere gleichzeitig bestehende Gesundheitsprobleme haben als Normalhörende. Schwerhörigkeit kann zu Depressionen führen, Demenz beschleunigen, ist ein Prädiktor für Herzkrankheiten und führt zu sozialer Isolation. Ein Hörverlust kann sich auch negativ auf die Möglichkeiten auswirken, etwas über die richtige und angemessene Gesundheitsfürsorge zu lernen.

Fazit

Es besteht die Hoffnung, dass die Ergebnisse der Studie in Zukunft zu einem besseren Verständnis der Faktoren führen, die Frühgeburten auslösen. Wichtig sind auch verbesserte Programme zur Gesundheitsfürsorge für schwerhörige Frauen und Mütter und eine bessere Kommunikation zwischen Ärzten und ihren schwerhörigen Patientinnen. Wenn Sie eine unbehandelte Schwerhörigkeit haben, vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei Ihrem HNO-Arzt und lassen Sie Ihr Gehör testen.

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