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Schlafapnoe und Schnarchen können zu Schwerhörigkeit und Hörverlust führen

Wenn bei Ihnen Schlafapnoe diagnostiziert wurde, sollten Sie möglicherweise einen Termin bei einem HNO-Arzt vereinbaren. Während Forscher immer noch die Beziehung zwischen Hörverlust und Schlafapnoe untersuchen, scheinen beide Erkrankungen stark miteinander korrelieren, wie mehrere in den letzten Jahren veröffentlichte Studien belegen.

In einer Studie mit fast 14.000 Menschen wurde festgestellt, dass Schwerhörigkeit häufiger bei Menschen mit einem höheren Body-Mass-Index auftritt, die schnarchen oder eine schwere Schlafapnoe haben.

Probleme mit Hörgeräten© edwardolive / shutterstock.com

Die Studienteilnehmer erhielten während der Schlafapnoe-Studie einen audiometrischen Test vor Ort. Eine andere, viel kleinere Studie fand ebenfalls heraus, dass bei Menschen mit schwerer Schlafapnoe viel wahrscheinlicher eine Schwerhörigkeit auftritt.

Was ist Schlafapnoe?

Es gibt verschiedene Arten des Schlafapnoe-Syndrom (SAS), aber die häufigste ist die obstruktive Schlafapnoe (OSA). Diese Art liegt vor, wenn sich die Muskeln und das Gewebe der Atemwege derart entspannen, dass dabei die Atmung blockiert wird. Dies führt dazu, dass eine Person schnarcht und häufig mit einem Gefühl „außer Atem zu sein“, aufwacht.

Schlafapnoe, ist eine Erkrankung, die durch periodische Atemstörungen und einer Minderbelüftung der Lunge während des Schlafs verursacht wird. Zu den Symptomen zählen Schnarchen, Keuchen oder Würgen während des Schlafens, Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen am Morgen, Reizbarkeit, Lern- oder Gedächtnisstörungen, Stimmungsschwankungen und trockener Hals beim Aufwachen am Morgen. Schlafapnoe sollte behandelt werden, da dies nicht nur zu Erschöpfung führt, sondern das Herz belastet und das Risiko für Herzerkrankungen erhöht.

Wie wirkt sich Schlafapnoe auf Hörverlust aus?

Es ist nicht sicher bekannt, ob Schlafapnoe oder Schnarchen direkt einen Hörverlust verursacht. Schlafapnoe reduziert jedoch die Durchblutung der Ohren, was eine gesunde Blutversorgung verhindert. Auch jahrelanges lautes Schnarchen kann die empfindlichen Haarzellen der Ohren dauerhaft schädigen, was zu einem sensorineuralen Hörverlust führen kann, einer der am häufigsten vorkommenden dauerhaften Hörschädigungen.

HNO-Ärzte wissen seit einiger Zeit, dass auch Kreislaufprobleme zu Hörverlust führen können. Studien haben ergeben, dass Personen mit Herzkrankheiten mehr als 50% häufiger eine Schwerhörigkeit entwickeln. Menschen mit Diabetes haben doppelt so häufig einen Hörverlust wie Menschen, die nicht an Diabetes erkrankt sind. Raucher entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Hörverlust, weil Rauchen den Sauerstoffgehalt im Innenohr herabsetzt. Unbehandelter Bluthochdruck kann auch zu Hörverlust sowie zu Tinnitus beitragen.

Neben dem erhöhten Risiko für viele verschiedene Arten von Gesundheitsstörungen, können sowohl Hörverlust als auch Schlafapnoe tiefgreifende negative Auswirkungen auf Ihre persönlichen Beziehungen haben. Schnarchen und die damit verbundene Unruhe führen dazu, dass sie und ihr Lebenspartner viel Schlaf verlieren. Kommt nun noch ein Hörverlust hinzu, führt dies zu viel Frustration und schlechter Kommunikation.

Was ist mit Tinnitus und Schlafapnoe?

Es ist bekannt, dass Tinnitus oder Ohrgeräusche den Schlaf erschweren und Schlaflosigkeit auslösen können. Hat Tinnitus einen Zusammenhang zu Schlafapnoe? Zu dem Zusammenhang zwischen Schlafapnoe und Hörverlust im Allgemeinen wurde bisher noch nicht viel geforscht – und noch weniger, wenn es um Tinnitus geht. In einer 2017 in Taiwan durchgeführten Fall-Kontroll-Studie wurde der Zusammenhang jedoch gezielt untersucht.

Es wurde festgestellt, dass „das Tinnitus-Risiko“ bei Menschen im mittleren und hohen Alter mit Schlafstörungen, insbesondere mit Schlafapnoe, signifikant höher war. Es ist nicht bekannt, ob der eine Faktor den anderen verursacht oder ob andere genetische Faktoren oder die Lebensweise, das Risiko einer Person für beide Erkrankungen erhöhen. Unbestritten ist die Tatsache, dass die Behandlung von Schlafapnoe die Chance auf einen guten Schlaf erhöht, womit Symptome wie Erschöpfung und Stress verringert werden – was für Tinnitus-Patienten immer eine gute Sache ist.

Behandlung ist möglich

Wenn Sie vermuten, dass Sie Schlafapnoe haben, vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Arzt. Die Behandlung wird wahrscheinlich eine Änderung Ihres Lebensstils erfordern z.B. Gewichtsabnahme, Raucherentwöhnung, Mundatmungsgeräte zum Tragen in der Nacht, Arzneimittel oder einen chirurgischen Eingriff.

In der Zwischenzeit kann ein HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker Ihr Gehör überprüfen und, falls erforderlich, Hörgeräte bereitstellen, damit Sie besser hören können. Viele Hörgeräteakustiker können auch bei Tinnitus helfen.

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