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Rauchen, Vaping und Schwerhörigkeit: Ein gefährlicher Zusammenhang

Rauchen ist ein bekannter Risikofaktor für Hörverlust. Studien haben gezeigt, dass Zigarettenkonsum – direkt oder indirket – immer wieder einen großen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat.

So berichtete Reuters News im vergangenen Jahr, dass Raucher in einer Studie mit 50.000 japanischen Arbeitern im Vergleich zu Nichtrauchern eine um 60 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit hatten, einen Hochfrequenz-Hörverlust zu entwickeln.

Ältere Studien haben ähnliche Muster gefunden – und das erhöhte Risiko gilt sogar für Nichtraucher, die mit einem Raucher zusammenleben. Diese Gruppe erleidet doppelt so häufig einen Hörverlust als diejenigen, die nach der JAMA-Studie nicht von indirektem Rauchen betroffen sind.

Auch die Gesundheit von jungen Rauchern ist gefährdet. Bei Jugendlichen, die Zigarettenrauch ausgesetzt sind, besteht eine zwei- bis dreimal so hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Hörverlust auftritt, im Vergleich zu denen mit geringer oder keiner Exposition. Darüber hinaus hatten 80 Prozent der Teilnehmer an der Studie keine Ahnung, dass ihre Gesundheit beeinträchtigt wurde. Rauchen kann zudem Tinnitus und Schwindel verursachen

Wie wirkt sich Rauchen auf das Hören aus?

Sowohl Nikotin als auch Kohlenmonoxid senken den Sauerstoffspiegel im Blut und verengen die Blutgefäße im ganzen Körper – einschließlich derjenigen in Ihrem Innenohr, die für die Aufrechterhaltung der Haarzellen verantwortlich sind. Nikotin und Zigarettenrauch stehen im Verdacht Neurotransmitter im Hörnerv zu stören, die dafür verantwortlich sind, dem Gehirn mitzuteilen, welche Töne Sie hören. Rauchen reizt die Ohrtrompete (Eustachi-Röhre) und das Innenohr des Mittelohrs. Rauchen löst die Freisetzung von „freien Radikalen“ aus, die die DNA beschädigen und Krankheiten verursachen können. Es macht Sie empfindlicher für laute Geräusche und daher anfälliger für die Entwicklung von geräuschinduziertem Hörverlust.

Kann Rauchen Tinnitus verursachen?

Höchstwahrscheinlich ja, obwohl mehr Forschung zu diesem Thema erforderlich ist, um sicher zu sein. Eine Überprüfung von 20 Studien, die sich mit dem Thema befassen, ergab, dass es „hinreichende Beweise“ dafür gibt, dass Rauchen zumindest mit Tinnitus in Verbindung gebracht werden kann. Das heißt, die Tinnitusrate ist bei Rauchern höher als bei Nichtrauchern, aber eine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung wurde noch nicht untersucht bzw. entdeckt. Die Review-Forscher folgerten aus den Ergebnissen, dass Menschen, die an Tinnitus leiden, über die möglichen Auswirkungen des Rauchens aufgeklärt werden sollten.

Kann Rauchen Ohrinfektionen verursachen?

Ja, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Es gibt eine doppelte Ursache. Rauchen schwächt das Immunsystem und schädigt das Gewebe in der Nase und im Hals. Dadurch werden sie anfälliger für Infektionen, die auch die Ohren betreffen.

Aber aufgrund ihrer Ohranatomie besteht für Kinder zunächst ein höheres Risiko für Ohrinfektionen. Dieses Risiko ist noch höher, wenn sie Passivrauch ausgesetzt sind. Indirekter Rauch verursacht zahlreiche Gesundheitsprobleme bei Säuglingen und Kindern, einschließlich häufigerer und schwerer Asthmaanfälle, Atemwegsinfektionen, Ohrinfektionen und plötzlichen Kindstod. In manchen Fällen können Mittelohrentzündungen bei Kindern zu Hörverlust führen.

Rauchen während der Schwangerschaft kann das Gehör des Babys beeinträchtigen. Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Hörverlust. Das Risiko erstreckt sich dabei auf die gesamte Kindheit – Studien haben ein erhöhtes Risiko bei jüngeren Kindern und sogar in späteren Jahren festgestellt, wenn Kinder als Teenager einen Hörverlust erleiden.

Was ist mit E-Zigaretten und Vaping?

E-Zigaretten sind zu einem breiten Ersatz für das Rauchen geworden, obwohl sie immer noch einige der gefährlichen Substanzen enthalten, die auch in klassischen Zigaretten vorkommen. Ist Vaping für Ihr Gehör sicherer? Der Einfluss von E-Zigaretten auf das Hören und den Hörverlust eines Menschen ist im Moment unklar und noch nicht untersucht.

Studien haben gezeigt, dass das Rauchen von Zigaretten Ihr Gehör schädigen kann, aber wie sieht es beim Vaping aus? Es gibt derzeit noch keine belastbaren Untersuchungen, aber es scheint, dass Vaping tatsächlich ähnliche Risiken wie das Rauchen birgt. Je nach den Chemikalien, die in den Aromastoffen der Vapingflüssigkeit enthalten sind, kann es sogar schädlicher als das normale Rauchen sein.

Wir wissen Folgendes:

  1. Nikotin – egal, woher es kommt – hat bekanntermaßen negative Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Gehörs und die Blutversorgung. Wenn Sie rauchen, kann es Ihr Gehör beeinträchtigen.
  2. Die für das Vaping verwendeten Geschmacksrichtungen sind weitgehend unreguliert und unkontrolliert, und einige stehen im Zusammenhang mit Hörverlust.
  3. Untersuchungen weisen auf eine direkte Verbindung zwischen Vaping und Schwerhörigkeit hin. Lesen Sie hierzu auch den Bericht über den Musiker Rob Swire auf hearingreview.com, der einen plötzlichen Hörverlust durch Vaping erlitten hat.

Wenig staatliche Aufsicht über Vaping-Chemikalien

E-Zigaretten und Vapingstifte sind Geräte, die es dem Benutzer ermöglichen, Dampf mit unterschiedlichem Nikotingehalt und anderen Substanzen zu inhalieren. Sie sind batteriebetrieben und verwenden ein Heizelement, um die Vapingflüssigkeit zu erhitzen, die in einer Patrone enthalten ist. Der Dampf wird dann freigesetzt und vom Benutzer eingeatmet. Es gibt mehr als 500 Marken und Tausende von Vaping-Aromen, die derzeit auf dem Markt sind, aber es gibt nur wenig staatliche Regulierung, Aufsicht oder Sicherheitsprüfungen, die bestimmen, was genau in ihnen enthalten sein darf. Aufgrund dieses Mangels an Aufsicht oder Regulierung ist es zu diesem Zeitpunkt für Verbraucher unmöglich, genau zu wissen, wie sich das Vaping auf Ihre Gesundheit, einschließlich Ihrer Hörgesundheit, auswirkt. Sie wissen auch nicht, was sie eigentlich rauchen!

Nikotin hemmt den Blutfluss

Nikotin, eine Substanz, die auch in normalen Zigaretten enthalten ist, birgt vielfältige Gesundheitsrisiken. Nikotin ist eine süchtig machende Substanz, die Ihre Blutgefäße, auch die in Ihren Ohren, verengt. Dadurch wird der Sauerstofffluss im Blut zum Innenohr eingeschränkt, was zu Schäden an den winzigen Haarzellen in der Cochlea führt, die Schallschwingungen in elektrische Impulse für das Gehirn umsetzen. Nikotinkonsum verursacht viele kurz- als auch langfristige Schäden im menschlichen Körper.

Obwohl einige E-Zigaretten überhaupt kein Nikotin enthalten, enthalten andere Nikotin in unterschiedlichen Mengen, von wenig bis sehr viel. Der Nikotingehalt in neueren Vaping-Produkten ist viel höher als in älteren Produkten. Es ist daher sehr gut möglich, dass Sie einem viel höheren Nikotingehalt ausgesetzt sind, wenn Sie eine E-Zigarette konsumieren. Eine 2014 durchgeführte Studie ergab zudem, dass es häufig eine signifikante Abweichung zwischen der Menge des in der Patrone enthaltenen Nikotins und dem, was auf dem Etikett angegeben war, gab.

Versteckte Gefahren in der Vaping-Flüssigkeit

Viele Vaping-Konsumenten gehen davon aus, das Null-Nikotin-Produkte, ungefährlich sind? Nicht unbedingt. Selbst wenn Sie sich für eine nikotinfreie Variante entscheiden, wissen Sie nicht, was in der Vaping-Flüssigkeit enthalten ist. Die Vaping-Flüssigkeit gibt der E-Zigarette ihren „Geschmack“ und enthält oft eine Mischung aus Aromen, Farbstoffen und anderen unbekannten Chemikalien – wie eine Substanz namens Propylenglykol.

Propylenglykol ist ein Lösungsmittel auf Alkoholbasis, das zwar noch nicht auf seine schädliche Wirkung beim Konsum von E-Zigaretten untersucht wurde, dafür aber in anderen Bereichen gut erforscht ist z.B. bei Ohrentropfen. Die Forschung hat hier bewiesen, dass Propylenglykol bei topischer Anwendung ototoxisch (d.h. schädlich für das Innenohr) ist.

Die meisten Berichte über Propylenglykol bei E-Zigaretten haben stets die Tatsache betont, dass die Diskussion, die Hörverlust mit E-Zigaretten in Verbindung bringt, weitgehend auf persönlichen Erfahrungsberichten beruht. Es wurden bisher keine Studien über die möglichen negativen Auswirkungen auf das Ohr oder das Gehör durch das in E-Zigaretten enthaltene Propylenglykol durchgeführt. Zu den beschriebenen Symptomen zählt Ohrverschluss, Ohrdruck, Verlust von tiefen und hohen Frequenzen, Schwierigkeiten, Menschen in lauten Umgebungen zu verstehen, und Tinnitus.

Obwohl wir noch nicht wissen, ob die chemischen Dämpfe von E-Zigaretten Hörschäden verursachen oder ob E-Zigaretten einen sensorineuralen Hörverlust verschlimmern können, wurden die ototoxischen Eigenschaften von Propylenglykol und anderen alkoholbasierten Lösungsmitteln bereits in Bezug auf Ohrentropfen untersucht. Die Forschungsliteratur weist darauf hin, dass diese Lösungsmittel eine Gefahr für das Gehör darstellen.

Laut veröffentlichten Studien sollten Ohrentropfen (Antibiotika-Tropfen, Schwimmerohrentropfen usw.), die hohe Konzentrationen von Propylenglykol oder anderen Lösungsmitteln auf Alkoholbasis enthalten, vermieden oder mit Vorsicht verwendet werden, da sie das Ohr schädigen, insbesondere wenn eine Perforation des Trommelfells vorliegt.

Risiko für Jugendliche und junge Erwachsene

Das Rauchen von E-Zigaretten, auch „Vaping“ genannt, kann für Ihre Hörgesundheit gefährlich sein. Leider ist es vor allem die Vaping-Flüssigkeit mit verlockenden Geschmacksrichtungen wie Gummibärchen oder Kirschtorte, die E-Zigaretten für junge Leute attraktiv macht. Und junge Menschen konsumieren E-Zigaretten mit einer alarmierenden Geschwindigkeit.

Im Jahr 2018 gab es einen dramatischen Anstieg bei der Verwendung von Vaping-Produkten. 37,3 Prozent der 17 bis 18 jährigen amerikanischen Jugendlichen hatten in den vergangenen 12 Monaten Vaping-Produkte genutzt, im Vergleich zu nur 27,8 Prozent im Jahr 2017. Die Hörnerven von Teenagern sind besonders anfällig für jegliche Giftstoffe wie Nikotin, da die Mechanismen innerhalb des Hörnervs erst in der späten Adoleszenz voll entwickelt sind.

Warum wenden sich so viele Teenager dem Vaping zu? Einerseits richten sich geschickte Marketingkampagnen, vor allem auf die jüngere Generation, andererseits macht das Internet den Zugang zu E-Zigaretten für Teenager allzu einfach. Der Verkauf von E-Zigaretten an Personen unter 18 Jahren ist gesetzlich nicht erlaubt, aber jeder kann online Vaping-Produkte kaufen, indem er einfach ein Kästchen ankreuzt, in dem er behauptet, 18 Jahre alt zu sein.

Einige behaupten, dass E-Zigaretten eine sicherere Alternative zu Zigaretten sind und sogar dazu beitragen können, dass der Einzelne mit dem Rauchen aufhört. Statistiken sagen jedoch etwas anderes. Wenn Sie ein Vaping-Produkte konsumieren und Symptome wie Verstopfung, Ohrdruck, Hörverlust oder Tinnitus feststellen, hören Sie sofort mit dem Vaping auf und wenden Sie sich an Ihren HNO- oder Hausarzt.

Sind E-Zigaretten eine gesunde Alternative zum Tabakkonsum?

Nein. Die ototoxische Wirkung von Nikotin ist bereits gut untersucht, und Rauchen wird im Allgemeinen als Risikofaktor für Hörverlust angesehen. Oftmals als gesündere Alternative zu herkömmlichen Nikotinzigaretten angepriesen, sind E-Zigaretten noch neu und ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind noch unbekannt. Raucher sollten es sich jedoch zweimal überlegen, ob sie zu E-Zigaretten wechseln wollen, um Ihre schlechten Gewohnheiten zu überwinden.

Es liegen vielleicht noch nicht alle notwendigen Informationen vor, aber E-Zigaretten sind sicherlich eine potenziell neue Ursache für sensorineuralen Hörverlust. Bevor man jedoch belastbare Schlussfolgerungen ziehen kann, muss man wissen, ob ein Patient vor dem Vapen bereits einen lärmbedingten Hörverlust hatte und ob andere Risikofaktoren ausgeschlossen werden können.

Die gute Nachricht

Ihr Blutdruck sinkt bereits 20 Minuten nach Ihrer letzten Zigarette und der Blutkreislauf wird verbessert. Innerhalb von 8 Stunden sind Ihre Kohlenmonoxid- und Sauerstoffwerte wieder normal. In 48 Stunden verbessert sich Ihr Geruchs- und Geschmackssinn und Ihre Nervenenden beginnen sich zu regenerieren.

Zu den weiteren gesundheitlichen Vorteilen, das Rauchen aufzugeben gehört:

  • Geringeres Risiko für Lungenkrebs und andere Krebsarten
  • Reduziertes Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfälle und periphere Gefäßerkrankungen
  • Reduzierte Symptome wie Husten, Atemnot und Kurzatmigkeit
  • Reduziertes Risiko für die Entwicklung einer chronischen Lungenerkrankung
  • Reduziertes Risiko für Unfruchtbarkeit bei Frauen im gebärfähigen Alter.

Sie können einen Hörverlust, den Sie während Ihrer Raucherjahre entwickelt haben, nicht rückgängig machen, Sie können jedoch zukünftige Nikotinschäden Ihres Gehörs verhindern, indem Sie heute mit Rauchen aufhören.

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