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Hörgeräte Marken

Mein Hörgerät pfeift – Was soll ich tun?

Rückkopplungen verursachen unangenehme Pfeifgeräusche. Wenn das Hörgerät pfeift, ist schnelle Hilfe gefordert. Für das Pfeifen können mehrere Ursachen verantwortlich sein. Ein schlecht sitzendes Ohrpassstück ist eine der häufigsten Ursachen. Auch falsch eingestellte Hörgeräte haben eine Tendenz zum Pfeifen. Doch nicht immer, liegt es am Hörgerät. So können Rückkopplungen auch durch Ohrenschmalz begünstigt werden. Was zu tun ist, wenn das Hörgerät pfeift, erklären wir hier.

Hörgeräte Beratung

Auch neue oder teure Hörgeräte können Pfeifgeräusche produzieren. Premium-Modelle verfügen über spezielle Programme zur Geräuschunterdrückung (wie z.B. digitale Rückkopplungs-Manager), die verhindern sollen, dass das Hörgerät pfeift.

Ohr Pfeifen Foto: © totiart

Doch selbst bei einfachen Basismodellen kann man das Pfeifen, das durch Rückkopplungen entsteht, schnell in den Griff bekommen. Wir erklären die Hintergründe und was man tun sollte, wenn das Hörgerät pfeift.

Mein Hörgerät pfeift – Warum ist das so?

Die unangenehmen Pfeiftöne, die bei Hörgeräten auftreten können, sind Rückkopplungen. Solche Rückkopplungen kommen besonders häufig bei Hörgeräten vor, die eine Otoplastik (Ohrpassstück) nutzen. Auch bei Im-Ohr-Hörgeräten, die vollständig im Gehörgang sitzen, können Rückkopplungen auftreten, allerdings ist das wesentlich seltener der Fall als bei HdO-Modellen. Dass das Hörgerät pfeift, hat technische und konstruktionsbedingte Gründe. Die häufigsten Gründe sind jedoch schlecht sitzende Ohrpassstücke oder falsch eingestellte Hörgeräte.

Otoplastik Foto: © edwardolive

Eine Rückkopplung entsteht, wenn das Mikrofon des Hörgeräts den Schall des Lautsprechers erneut verstärkt. Es kommt zu einer Art Schleife, bei der sich der Schall „aufschaukelt“ – so entsteht das Pfeifen. Bei IdO-Hörgeräten treten Rückkopplungen auf, weil der Abstand zwischen Mikrofon und Lautsprecher geringer ist und es damit eher zu akustischen Schleifen kommen kann. Wenn das Hörgerät nicht genau an der Wand des Gehörgangs anliegt, kann es zu Pfeiftönen kommen. Die Größe des Gehörgangs kann sich im Verlauf von mehreren Jahren minimal ändern, wenn Sie z.B. zu -oder abnehmen oder eine Diät machen.

Warum kommt es zu Rückkopplungen?

Der Fachbegriff für Pfeiftöne bei Hörgeräten ist „akustisches Feedback“ oder einfach nur „Feedback“. Rückkopplungen sind sehr unangenehm und störend, bedeuten aber nicht, dass Ihre Hörgeräte nicht richtig funktionieren. Pfeifgeräusche entsteht durch Rückkopplungen und treten bei neueren Hörgeräten viel seltener auf als bei früheren Geräte-Generationen. Es gibt jedoch kein Hörgerät, das davon verschont bleibt. Selbst die besten Hörgeräte erzeugen Feedback.

Foto: © Widex

Eine akustische Rückkopplung tritt auf, wenn verstärkter Schall, der aus dem Lautsprecher (Empfänger) austritt, vom Mikrofon des Hörgeräts in einer akustischen Schleife wieder aufgenommen und erneut verstärkt wird. Es klingt wie ein Quietschen oder Pfeifen, und kann sowohl für den Träger als auch für Menschen, um Sie herum, störend und ärgerlich sein.

Nahezu alle Hörgeräte erzeugen Feedback, wenn sich etwas zu nah am Mikrofon befindet und Schall auf das Hörgerät trifft. Hörgeräte pfeifen zum Beispiel, wenn sie ihre Hände über ihre Hörgeräte halten oder zu nah an einer Wand stehen. Korrekt eingestellte Geräte sollten beim normalen Tragen nicht pfeifen, wenn sich nichts in der Nähe des Mikrofons befindet.

Ursachen für Pfeiftöne und Rückkopplungen sind:

  • Hörgeräte, die nicht richtig im Ohr sitzen.
  • Locker sitzende Hörgeräte.
  • Verstopfung im Gehörgang durch Ohrenschmalz.
  • Übermäßige Kieferbewegungen
  • Nicht mehr passende Ohrpassstücke
  • Veränderte Größe des Ohrs

Immer wenn zwischen dem Ohrpassstück und Ihrem Ohr kleine Lücken bestehen, kann der Ton, der vom Hörgerät verstärkt wird, wieder aus dem Gehörgang austreten und über das Mikrofon nochmals verstärkt werden. Eine Ursache von Rückkopplungen können daher auch minimale physiologische Änderungen der Größe Ihrer Ohren sein, die zur Folge haben, dass das Ohrpassstück nicht mehr fest sitzt.

Welche technischen Faktoren haben Einfluss darauf, dass das Hörgerät pfeift?

Hörgerät schon gefunden?

Wenn das Hörgerät pfeift, sollte man dem Problem zusammen mit einem Akustiker auf den Grund gehen. Wichtig ist eine korrekte Einstellung des Hörgeräts. Wenn die Verstärkung zu laut eingestellt ist, steigt die Wahrscheinlichkeit von Rückkopplungen deutlich an. Treten Rückkopplungen vermehrt auf, sollten Sie zunächst die Lautstärke Ihres Hörgeräts reduzieren. Treten in der Folge Probleme beim Sprachverstehen auf, sollten Sie weitere Schritte mit Ihrem Akustiker besprechen. Eventuell haben Sie Ihr Hörgerät unbewusst immer lauter gestellt, weil sich Ihr Hörverlust verschlechtert hat.

Pfeifen Foto: © Titima Ongkantong

Einen wesentlichen Einfluss auf Rückkopplungen hat die Otoplastik. Sitzt das Ohrpassstück nicht richtig, ist das Pfeifen vorprogrammiert. Der Schall, der eigentlich innerhalb des Gehörgangs bleiben sollte, dringt wieder nach Außen und wird vom Mikrofon erneut verrstärkt. Das Ergebnis: Das Hörgerät pfeift. Der Sitz des Ohrpassstücks kann sich im Verlauf von Jahren verändern. Die Größe des Ohrs verändert sich beispielsweise, wenn Sie Gewicht zu -oder abnehmen.

Eine regelmäßige Kontrolle der Otoplastik ist daher sinnvoll und auch notwendig. Ein weiterer technischer Grund, der zu Pfeiftönen führen kann, ist ein alter und verhärteter Schallschlauch. Wenn der Schallschlauch nicht mehr korrekt funktioniert, kann dies einen Einfluss auf den Sitz des Ohrpassstücks haben. Das Ohrpassstück muss also nicht immer die Ursache sein oder ausgetauscht werden. Haben Sie eine leichte bis mittlere Schwerhörigkeit, könnten Sie darüber nachdenken, auf eine offene Versorgung umzusteigen, bei der Rückkopplungen wesentlich seltener auftreten. Fragen Sie Ihren Akustiker, ob es für Ihr Hörgerät möglich ist, statt einer Otoplastik offene Hörgeräte-Schirmchen zu verwenden.

Welche anderen Faktoren haben Einfluss darauf, dass das Hörgerät pfeift?

Nicht immer sind technische Gründe für die Pfeifgeräusche verantwortlich. Ein ungünstig geformter Gehörgang kann das Entstehen von Rückkopplungen ebenfalls begünstigen. Gleiches gilt auch, wenn Ihr Ohr viel Ohrenschmalz produziert. Der Ohrenschmalz kann sich zu einem regelrechten Pfropfen entwickeln, der den Gehörgang verstopft. Der Schall kann dann nicht weiter in den Gehörgang eindringen, wird absorbiert und gelangt wieder nach Außen zum Mikrofon. Die Folge, das Hörgerät pfeift.

Hörgerät Peifen Foto: © Blackday

Festes und tief sitzendes Ohrenschmalz sollten Sie übrigens nicht selbst entfernen, weil Sie Ihr Trommelfell dabei verletzten können. Dies ist eine Aufgabe für Ihren HNO-Arzt. Wenn das Problem wiederholt auftritt, sollte der Hörgeräteakustiker versuchen, die Belüftung des Ohrs (Venting) durch kleine Bohrungen im Ohrpassstück zu verbessern. Dies ist jedoch nicht immer möglich, zum Beispiel bei einem sehr engen Gehörgang. Auch äußere Einflüsse können Rückkopplungen hervorrufen. Wenn von Außen Druck auf das Ohr oder das Hörgerät ausgeübt wird, zum Beispiel beim Tragen von Kopfbedeckungen, Mützen, Kopfhörern oder bei Umarmungen, kann es zu Pfeiftönen kommen.

Ihr Hörgerät kann auch pfeifen, wenn sich eine Reflektionsfläche in der Nähe des Ohrs befindet. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie an einer Wand stehen. Hier hilft es, den eigenen Standort zu verändern oder sich in die Mitte des Raums zu setzen (z.B. bei Vorlesungen in der Uni). Günstige Hörgeräte, die keinen digitalen Rückkopplungs-Manager besitzen, sind in solchen Situationen empfindlicher, als teurere Modelle. Hörgeräte-Träger, die wissen, wann und warum ihr Hörgerät pfeift, sollten vor allem die Lautstärke reduzieren.

Technologische Verbesserungen

Heutzutage sind die meisten Hörgeräte mit Funktionen ausgestattet, die Rückkopplungen reduzieren und sofort unterdrücken. Die softwareseitigen Systeme erkennen das akustische Feedback und beseitigen es, bevor es für Sie oder andere in Ihrer Nähe hörbar wird. Die meisten Hörgerätehersteller haben die Rückkopplungsunterdrückung bereits in ihre Basishörgeräte integriert. Eine wirksame Rückkopplungsunterdrückung ist also nahezu in jedem Hörgerät enthalten. Teure Premium-Hörgeräte verfügen allerdings über fortschrittlichere Systeme zur Reduzierung von Rückkopplungen.

Hörgeräte Pfeifen Foto: © robodread

Fragen Sie Ihren Akustiker nach Hörgeräten, die am effektivsten Rückkopplungen unterdrücken, wenn das Feedback für Sie sehr störend ist. Wenn Sie akute Probleme mit Pfeifgeräuschen haben, wenden Sie sich an Ihren Akustiker. Ihr Akustiker kann die Ursache des Feedbacks schnell ermitteln und Anpassungen vornehmen, um es für die Zukunft zu verhindern.

Wie man häufiges Pfeifen selbst behebt

Hörgeräte sind die häufigste Behandlung von Hörverlust. Millionen von Menschen tragen diese individuell angepassten, digital programmierten und personalisierten Hörlösungen jeden Tag. Wenn Sie sich darauf verlassen müssen, mit Hörgeräten jederzeit klar hören zu können, ist es für Sie wichtig, Probleme schnell zu erkennen und zu beheben.

  1. Wenn Ihre Hörgeräte in Ihren Ohren pfeifen, entfernen Sie sie und versuchen Sie, sie wieder einzusetzen. Sie sind möglicherweise nicht richtig eingesetzt.
  2. Drehen Sie die Lautstärke herunter. Wenn die Lautstärke zu hoch ist, kann zu viel Schall durch das Vent oder um das Ohrpassstück herum austreten. Möglicherweise müssen Sie eine Anpassung von Ihrem Hörgeräteakustiker vornehmen lassen.
  3. Wenn Sie glauben, dass Ihre Gehörgänge durch Ohrenschmalz verstopft sein könnten, wenden Sie sich an einen HNO-Arzt, um Ihre Ohren gründlich reinigen zu lassen. Diese Blockade verursacht auf zwei verschiedene Arten Rückkopplungen: Einerseits drehen Sie unbewusst die Lautstärke höher als normal, um durch das Ohrenschmalz hindurch hören können. Dadurch kann auch mehr Schall austreten, der dann in einer Schleife verstärkt wird. Anderseits kann der Schall durch die Blockade in Ihrem Gehörgang abprallen und wieder nach außen dringen.
  4. Wenn Sie in letzter Zeit erheblich an Gewicht verloren haben, kann sich der Sitz Ihrer Hörgeräte verändert haben. Ihr Hörgeräteakustiker kann die neue Situation beurteilen und feststellen, ob er das Problem im Büro beheben kann oder ob Sie Ihre Ohrpass-Stücke erneuern lassen müssen.

Wenn Sie diese Tipps zur Fehlerbehebung ausprobiert haben und Ihre Hörgeräte immer noch nicht funktionieren, wenden Sie sich an einen Hörgeräteakustiker. Möglicherweise können sie die Angelegenheit noch am selben Tag klären. Wenn eines oder beide Ihrer Hörgeräte fabrikneu repariert werden müssen, kann Ihr Hörgeräteakustiker auch das für Sie erledigen.

Bildquellen: Shutterstock

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5 Leserkommentare
  1. Ingrid schrieb
    am 26 August 2013 um 12:03

    Hallo, Seit April dieses Jahres habe ich neue Innenohrgeräte. Währen das linke Hörgerät super sitzt und nicht vorrutscht klappt es beim rechten Ohr überhaupt nicht, d.h. seitdem versucht der Hörakustiker das Problem zu lösen. Ein neuer Abdruck brachte keine Abstellung des Problems. Es rutscht immer vor, so dass es bis zu 2/3 sichtbar ist. Es ist ein hochwertiges Hörgerät und ich möchte keine zusätzliche Stütze in der Ohrmuschel haben, dafür hätte ich mich nicht für Innenohrhörgeräte entschieden. Was soll ich tun? Freundliche Güsse

  2. Sabrina schrieb
    am 3 Oktober 2013 um 21:59

    Auf was muss noch geachtet werden bei der Otoplastik Herstellung, außer auf die gute Abdichtung und Belüftung der Otoplastik um Rückkopplungen zu vermeiden?

  3. g.schlaphoff schrieb
    am 26 August 2014 um 15:01

    Gibt es Hörgeräte die die Windgeräusche unterdrücken?

  4. g.schlaphoff schrieb
    am 26 August 2014 um 15:04

    Gibt es Hörgeräte die die Windgeräusche unterdrücken? Von Interesse sind auch Geräte mit Zuzahlung. Für eine Antwort wäre ich dankbar.

  5. Friedrich Krainer schrieb
    am 10 Januar 2016 um 17:14

    Mein Vater sagt, bei seinem neuen Hörgerät hört er immer ein Klingeln. Woran kann das liegen?

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