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Gewöhnung: Mein Hörgerät tragen fühlt sich komisch an

Gerade beim ersten Hörgerät ist Geduld gefragt. Das Hörgerät tragen kann unangenehm sein. In erster Linie ist dies eine Frage der Gewöhnung. Wie lange diese Gewöhnung dauert, ist unterschiedlich. Besonders Menschen, die sehr lange unter einem unbehandelten Hörverlust gelitten haben, haben zunächst Schwierigkeiten mit einem neuen Hörgerät. In einer solchen Situation sollte man am Ball bleiben und weiterhin das Hörgerät tragen. Je häufiger man das Hörgerät trägt und je intensiver man damit arbeitet, desto schneller gelingt die Gewöhnung.

Der gesellschaftliche Status von Hörgeräten ist nicht mit Brillen zu vergleichen. Viele Menschen, die unter einer Hörschwäche leiden, warten daher sehr lange, bis sie sich ein Hörgerät anschaffen. Umso schwerer fällt dann die Gewöhnung an das neue Hörgerät. Das Hörgerät tragen fühlt sich ungewohnt an. Die Geräusche, die wieder wahrgenommen werden können, wirken zunächst laut und verstörend. Durch den regelmäßigen Gebrauch des Hörgeräts gewöhnt man sich zusehends an die neue Situation.

Das erste Hörgerät tragen – was sollte man beachten?

Sich an das erste Hörgerät zu gewöhnen, fällt vielen Menschen nicht leicht. Die Art und Weise, wie Geräusche wahrgenommen werden, unterscheidet sich vom normalen Hören. Besonders drastisch ist die Veränderung, wenn man zuvor lange Zeit unter Hörverlust litt, diesen Hörverlust allerdings unbehandelt ließ. In einem solchen Fall vergisst man leicht, wie es ist, zu hören. Die Gewöhnung an ein Hörgerät dauert in einem solchen Fall meist länger als bei Menschen, die ihren Hörverlust rasch behandeln ließen.

Hoergeraet Gewöhnung

© Copyright by hearing.siemens.com | Pressebild

Doch auch wenn es schwer fällt, das Hörgerät permanent zu tragen, ist dies gerade in der Phase der Eingewöhnung sehr wichtig. Natürlich ist dabei Geduld gefordert. Denn anders als bei einer Sehhilfe, wo die Verbesserung unmittelbar eintritt, lernt man die Vorzüge eines Hörgerätes erst nach einiger Zeit kennen. So lange gilt: Das Hörgerät tragen und nicht etwa zur Seite legen. Die Erfahrungen mit dem neuen Hörgerät sollte man mit einem Akustiker oder dem HNO-Facharzt besprechen und ermitteln, ob durch eine veränderte Einstellung ein besseres Ergebnis erzielt werden kann.

Während der Anpassung weiter das Hörgerät tragen

Eine Brille hilft Menschen unmittelbar bei einer Sehschwäche. Hörgeräte brauchen dagegen eine gewisse Zeit, bis sie als echte Hilfe wahrgenommen werden. In dieser Zeit sind meist mehrere Anpassungen nötig. Das ist völlig normal. Während dieser Zeit der Anpassung muss man das Hörgerät tragen, am besten kontinuierlich. Nur so ist sichergestellt, dass schnell eine optimale Einstellung des neuen Hörgeräts gefunden werden kann. Offen sollte man daher mit dem Akustiker über die Erfahrungen mit dem Hörgerät sprechen.

Dabei kann es helfen, genau Buch zu führen. Schreiben Sie auf, wenn Geräusche unangenehm wahrgenommen werden. Der Akustiker kann dann versuchen, das Hörgerät genau auf diese Situationen hin anzupassen. Die Einstellungsarbeiten des Akustikers sind in den Kosten des Hörgeräts bereits enthalten. Hohe Kosten hat man durch diese Anpassungen also nicht zu befürchten. Als Zeitraum für die ersten Anpassungsarbeiten sind realistischer Weise mehrere Wochen oder Monate zu veranschlagen. Doch auch danach sollte man das Hörgerät kontinuierlich überprüfen lassen. Bis man endgültig an das Hörgerät gewöhnt ist, kann ein ganzes Jahr vergehen. Während dieser Zeit gilt: Weiterhin das Hörgerät tragen.

Hörgerät tragen – peinlich oder nicht?

Noch immer ist es manchem Menschen peinlich, ein Hörgerät zu tragen. Anders als bei einer Brille, die völlig selbstverständlich aufgesetzt wird, schrecken viele Menschen vor dem offensiven Umgang mit der Tatsache zurück, ein Hörgerät zu tragen. Ein solches Verhalten ist völlig unangebracht und überflüssig. Stattdessen sollte man mit Selbstbewusstsein ein Hörgerät tragen. Die meisten Hersteller bieten verschiedene Farben und Formen an, die Hörgeräte zu einem optischen Highlight machen können. Ähnlich wie eine modische Brille, hat auch das Hörgerät das Zeug zum Accessoire.

Menschen, die Probleme mit dem Hörgerät haben, sollten sowohl mit Fachleuten als auch mit anderen Betroffenen sprechen. Die Erfahrungen anderer können helfen, einen positiven Umgang mit dem eigenen Hörgerät zu erreichen. Wenn man im Vorfeld bereits weiß, dass das Hörgerät tragen Überwindung kosten wird, so sollte man in jedem Fall mit dem Akustiker darüber sprechen. Besonders unauffälligen Hörhilfen, wie etwa kompakten Im Ohr Hörgeräten, sollte dann möglicherweise der Vorzug gegeben werden.

Hörgerät tragen fühlt sich komisch an

Das Tragegefühl eines Hörgeräts ist für Menschen, die nie zuvor ein Hörgerät besessen haben, ungewohnt. Das ist völlig normal. Besonders bei Hörgeräten, die den Gehörgang komplett verschließen, ist dies der Fall. Leidet man nur an einem leichten bis mittleren Hörverlust, so sollte daher über eine offene Versorgung nachgedacht werden. Ein solches Hörgerät zu tragen, vermittelt ein freieres und natürlicheres Klanggefühl. Ist der Gehörgang dagegen mit einem Ohrpassstück verschlossen, so können sich die eigene Stimme und vom Körper erzeugter Schall unnatürlich und unangenehm anfühlen.

Ist dies der Fall, so sollte man in jedem Fall mit einem Akustiker sprechen. Durch zusätzliche Belüftungsbohrungen kann der Verschlusseffekt gemindert werden. Diese Belüftungsbohrungen ermöglichen das so genannte Venting, also die Belüftung des Ohrs. Zu locker darf das Ohrpassstück allerdings auch nicht sitzen, denn ansonsten kann es zu Rückkopplungen kommen, die sich durch ein unangenehmes Pfeifen äußern. Vor dem Kauf sollte man in jedem Fall mehrere Hörgeräte tragen und unter Alltagsbedingungen testen. So merkt man bereits im Vorfeld, welche Hörhilfen besonders gut passen und angenehm zu tragen sind.

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