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Hörgeräte Marken

Gewöhnung: Warum sich das erste Hörgerät komisch anfühlt

Gerade beim ersten Hörgerät ist Geduld gefragt. Das Hörgerät zu tragen kann unangenehm sein. In erster Linie ist das aber eine Frage der Gewöhnung. Wie lange die Eingewöhnungszeit dauert, ist unterschiedlich und hängt auch vom Schweregrad des Hörverlusts ab. Menschen, die sehr lange mit einem unbehandelten Hörverlust gelebt haben, haben oft Schwierigkeiten sich an ein Hörgerät zu gewöhnen. Es ist wichtig das Hörgerät jeden Tag zu tragen, denn die Eingewöhnung, kann bis zu 6 Monate dauern.

Hörgeräte Beratung

Viele Menschen sind überrascht zu erfahren, dass es eine Weile dauern kann, sich an Hörgeräte zu gewöhnen, besonders wenn man sie noch nie zuvor getragen hat. Sie lernen nicht nur, wie sie funktionieren, sondern setzen sich auch mit all den neuen Geräuschen und Reizen auseinander, die Ihr Gehirn in den letzten Jahren vergessen hat. Ihr Hörgeräteakustiker wird ein wichtiger Partner für Sie sein, wenn Sie lernen, Ihre Hörgeräte zu benutzen, und Sie sollten nicht zögern, sich zwischen den Terminen an ihn zu wenden, wenn Sie Fragen haben.

Erstes Hörgerät komisch Foto: © Peakstock

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Hörgeräte nicht genau so funktionieren, wie Sie vor Ihrem Hörverlust gehört haben. Für manche Menschen ist die größte Veränderung der Klang ihrer eigenen Stimme. Ihre Stimme wird „komisch“ klingen. Sie werden feststellen, dass Ihre Stimme anfangs komisch oder ungewohnt klingt und auch lauter klingen kann, als Ihnen lieb ist. Besonders auffällig können Kauen und Schlucken sein. Diese Empfindungen, die zunächst störend sind, verschwinden, je öfter Sie Ihre Hörgeräte tragen. Wenn dies nicht der Fall ist, wenden Sie sich an Ihren Hörgeräteakustiker.

Die ersten Hörgeräte – Der erste Eindruck

Der modische Charakter von Hörgeräten ist nicht mit Brillen vergleichbar. Viele Menschen, die unter einem Hörverlust leiden, warten sehr lange, bis sie sich ein Hörgerät anschaffen (durchschnittlich 7 Jahre). Wenn Sie schwerhörig sind, gewöhnt sich Ihr Gehirn an diesen Zustand. Kaufen Sie sich ein Hörgerät, muss Ihr Gehirn plötzlich vielmehr Informationen verarbeiten als vorher. Vieles ist zu laut, unrelevante Hintergrundgeräusche, die Sie eigentlich gar nicht hören möchten, stören Sie. Diese mentale Überforderung ist ein häufiger Grund, warum Hörgeräte im Nachtschrank verschwinden und kaum getragen werden.

Hoergeraet GewöhnungFoto: © Siemens

Die Gewöhnung an das neue Hörgerät hat nicht funktioniert und ist misslungen. Ein Hörgerät zu tragen fühlt sich ungewohnt an und Ihr Gehirn ist bedingt durch Ihre Schwerhörigkeit in einem Zustand, in dem es Hören neu erlernen muss. Hohe Frauenstimmen, Kinderstimmen, Vogel zwitschern, alle Geräusche, die Sie wieder wahrnehmen können, wirken zunächst laut und verstörend. Durch die regelmäßige Nutzung Ihres Hörgeräts gewöhnen Sie sich langsam an die neue Situation. Wenn Sie die ersten Tage mit Ihrem neuen Hörgerät als sehr unangenehm empfinden, tragen Sie es am besten nur eine Stunde am Tag und steigern Sie die Tragedauer sukzessive.

Zum ersten mal ein Hörgerät tragen – was sollte man beachten?

Sich an das erste Hörgerät zu gewöhnen, fällt vielen Menschen schwer. Die Art und Weise, wie Sie Geräusche wahrnehmen, unterscheidet sich vom normalen Hören, wie Sie es gewohnt sind. Besonders drastisch ist die Veränderung, wenn der Hörverlust mehrere Jahre unbehandelt geblieben ist. Ihr Gehirn hat sich an Ihre Schwerhörigkeit angepasst. Die Gewöhnung an ein neues Hörgerät kann bis zu 6 Monate dauern.

Das erste HörgerätFoto: © JPC-PROD

Auch wenn es Ihnen schwer fällt, Ihr Hörgerät permanent zu tragen, ist genau das in der Phase der Eingewöhnung sehr wichtig. Dabei müssen Sie etwas Geduld aufbringen. Bei einer Brille tritt eine Verbesserung unmittelbar ein und das Gehirn benötigt ca. 14 Tage, um sich an eine neue Sehstärke zu gewöhnen. Beim Hören dauert dieser Anpassungsprozess wesentlich länger.

Ihr Gehirn muss für jedes Geräusch, das Sie plötzlich wieder hören können, lernen, ob es wichtig oder unwichtig ist, ob es Gefahr signalisiert und lebensbedrohlich ist, oder einfach ignoriert werden kann. Wichtig ist, das Sie Ihr Hörgerät täglich tragen und es nicht im Nachtschrank verschwinden lassen. Ihre Erfahrungen sollten Sie zudem mit Ihrem Akustiker besprechen, damit er prüfen kann, ob die Programmierung Ihres Gerätes geändert werden muss.

Während der Eingewöhnung sollten Sie Ihr Hörgerät täglich tragen

Eine neue Brille hilft Ihnen unmittelbar bei einer Sehschwäche. Hörgeräte brauchen dagegen eine gewisse Zeit, bis sie als echte Hilfe wahrgenommen werden. In der Eingewöhnungszeit sind meist mehrere kleine Anpassungen durch einen Akustiker notwendig. Das ist völlig normal. Nach dem Kauf eines Hörgeräts, besuchen Kunden bis zu 5 mal Ihren Akustiker für Feinjustierungen. Auch das ist vollkommen normal. Wenn Sie überhaupt nicht mit Ihrem Hörgerät zurecht kommen, aber auch nicht darauf verzichten können, kann ein Hör-Tagebuch für Sie sinnvoll sein.

Hörgerät Gewöhnung Foto: © JPC-PROD

Dokumentieren Sie alle Situationen, in denen das Hörgerät aus Ihrer Sicht nicht funktioniert. Schreiben Sie auf, wann und welche Geräusche Sie als unangenehm empfinden. Die Dokumentation hilft Ihrem Akustiker, Ihr Hörgerät genau für diese Situationen anzupassen. Service-Termine bei denen Feinjustierungen an Ihren Hörgeräten vorgenommen werden, sollten bereits im Hörgerätepreis enthalten sein. Sie sind in der Regel also kostenlos für Sie.

Hohe Service-Kosten müssen Sie durch diese Anpassungen also nicht befürchten. Erstanpassung und Folgetermine, in denen Feinjustierungen vorgenommen werden, können sich über mehrere Wochen oder Monate hinziehen. Ist dieser Prozess abgeschlossen, sollten Sie Ihr Hörgerät in regelmäßigen Abständen z.B. aller 6 Monate von Ihrem Akustiker überprüfen und warten lassen.

Ist es peinlich ein Hörgerät zu tragen?

Nein sicherlich nicht, man sollte zu seiner Schwerhörigkeit stehen. Vielen Menschen ist es dennoch peinlich, ein Hörgerät zu tragen, weil es ein Symbol des Älterwerdens ist. Anders als bei einer Brille, schrecken viele Menschen davor zurück offensiv mit Ihrer Schwerhörigkeit umzugehen. Jeder sollte sein Hörgerät mit einem gewissen Stolz tragen können, doch davon sind wir gesellschaftlich noch weit entfernt.

Hörgerät schon gefunden?

Alle Hörgerätehersteller antworten auf dieses soziale Stigma mit technischen Lösungen. Hörgeräte werden immer kleiner und unscheinbarer. Es gibt sie in allen Hautfarben und in verschiedenen Bauformen. Ähnlich wie Brillen, werden auch Hörgeräte irgendwann zum modischen Accessoire. Das Signia Styletto ist der beste Beweis.

Hörgerät bunt grauBunt oder hautfarben? | Foto: © krolya25

Menschen, die ein psychologisches Problem damit haben, ein Hörgerät zu tragen, sollten sowohl mit Fachleuten als auch mit anderen Schwerhörigen darüber sprechen. Die Erfahrungen anderer können dabei helfen, eine positive Einstellung zum eigenen Hörgerät zu gewinnen. Über dieses Thema kann man zudem mit jedem Hörgeräteakustiker lange philosophieren. Die unauffälligsten Hörgeräte, die Sie bei einem Akustiker kaufen können, sind CIC und IIC Hörgeräte. Bei letzteren handelt es sich um unsichtbare Hörgeräte wie z.B. das Phonak Lyric.

Das Hörgerät fühlt sich komisch an

Das Tragegefühl eines Hörgeräts ist ungewohnt, besonders beim ersten Hörgerät. Da liegt etwas auf dem Ohr und es fühlt sich an wie ein Fremdkörper, den man am liebsten entfernen möchte. Genau so ist es auch, wenn Sie das erste Mal eine Brille tragen. Ihr Ohr fühlt sich verstopft an und Ihre eigene Stimme klingt komisch. Das ist völlig normal, besonders bei Hörgeräten, die im Ohr getragen werden. Wenn Sie einen leichten oder mittleren Hörverlust haben, ist möglicherweise eine offene Versorgung sinnvoll für Sie. Statt einer Otoplastik, die das Außenohr verschließt, tragen Sie Hörgeräteschirmchen, durch die Ihr Ohr besser belüftet wird.

Erstes Hörgerät komisch Foto: © andras_csontos

RIC-Hörgeräte bieten ein natürlicheres Klanggefühl. Ist der Gehörgang dagegen mit einem Ohrpassstück (Otoplastik) verschlossen, können sich die eigene Stimme und vom Körper erzeugter Schall unnatürlich und unangenehm anfühlen. Ist dies der Fall, sollten Sie mit Ihrem Akustiker darüber sprechen. Durch zusätzliche Belüftungsbohrungen kann der Verschlusseffekt möglicherweise verringert werden. Die Belüftungsbohrungen sorgen für eine adäquate Belüftung des Ohrs.

Das Ohrpassstück darf allerdings nicht zu locker sitzen, denn ansonsten kann es zu Rückkopplungen kommen, die sich durch ein unangenehmes Pfeifen äußern. Vor dem Kauf sollten Sie mehrere Hörgeräte Probetragen und unter Alltagsbedingungen mindestens 14 Tage lang testen. So merken Sie bereits vor dem Kauf, mit welchem Hörgerät Sie besonders gut zurechtkommen.

7 Tipps zur Gewöhnung an Ihre neuen Hörgeräte

Tragen Sie Ihre Hörgeräte zuerst zu Hause: Beginnen Sie damit, Ihre Hörgeräte zu Hause oder in anderen ruhigen Hörumgebungen zu tragen. Konzentrieren Sie sich darauf, Einzelgespräche zu führen. Lassen Sie Ihre Freunde und Familie wissen, dass Sie Ihre neuen Hörgeräte benutzen, damit sie Ihnen helfen können, wenn Sie Ihre Geräte in anspruchsvolleren Umgebungen tragen. Auch das Vorlesen oder Sprechen mit Ihrem Haustier kann Ihnen helfen, sich an Ihre eigene Stimme zu gewöhnen.

Hausaufgaben: Wenn Sie zusätzlich mit Ihren Hörgeräten üben möchten, versuchen Sie, die Quelle von Geräuschen in Ihrer Umgebung zu lokalisieren, oder hören Sie Hörbücher und Radio, während Sie allein zu Hause sind.

Pausen einlegen: Tragen Sie sie am ersten Tag ein paar Stunden, danach jeden Tag ein paar Stunden mehr. Erhöhen Sie allmählich die Anzahl der Stunden, die Sie sie täglich tragen, und die Situationen, in denen Sie sie tragen.

Folgetermine beim Akustiker: Besuchen Sie Ihren Hörgeräteakustiker so oft wie nötig, um eine Feineinstellung der Klänge, vorzunehmen, den Sitz in Ihrem Ohr anzupassen und über die Situationen zu sprechen, die für Sie am schwierigsten sind. Die meisten Menschen suchen etwa zwei Wochen nach der ersten Anpassung ihren Audiologen erneut auf, um die Geräte feinjustieren zu lassen und die Lautstärke anzupassen.

Teilnahme an Hörgeräte-Kursen: Wenn Ihr Hörgeräteakustiker Orientierungskurse für neue Hörgeräteträger anbietet, sollten Sie sich unbedingt anmelden. Diese Kurse sind sehr hilfreich und führen zu einer größeren Zufriedenheit mit der Nutzung von Hörgeräten.

Erwarten Sie eine gewisse Frustration, insbesondere bei Hintergrundgeräuschen: Wenn Sie in den letzten Jahren nicht gut gehört haben, überschwemmen Hörgeräte Ihre Ohren mit Geräuschen, die Sie vorher nicht wahrgenommen haben, und es kann zu einer gewissen Schallüberlastung kommen. Zum Beispiel wird Sie das Brummen des Kühlschranks extrem stören, ein Hintergrundgeräusch, das die meisten Menschen nur selten wahrnehmen. Das Brummen des Kühlschranks kann sehr laut oder unerträglich erscheinen. Das liegt daran, dass Ihr Gehirn vergessen hat, wie man unwichtige Hintergrundgeräusche aussortiert und wichtige Geräusche gegenüber anderen priorisiert. Menschen, die sich an ein neues Hörgerät gewöhnen, müssen neu lernen, Hintergrundgeräusche zu ignorieren, und es ist wichtig, dass sie geduldig sind und es langsam angehen, während ihr Gehirn sich anpasst.

Schmerzen melden: Je nach Hörverlust verfügen Sie möglicherweise über individuell angepasste Otoplastiken, die bequem in Ihre Ohren passen sollten. Ihr Audiologe wird Sie darauf hinweisen, dass das Tragegefühl Ihrer Hörgeräten anfangs leicht unangenehm sein kann. Wenn die Otoplastiken aber, Schmerzen verursachen, sollte der Audiologe das Problem sofort beheben. Oftmals sind Im-Ohr-Hörer mit Kuppeln einfacher anzupassen, da sie nicht wie Otoplastiken ein „verstopftes“ Gefühl in den Ohren verursachen und schonend für die Gehörgänge sind.

Bildquellen: Shutterstock

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1 Leserkommentar
  1. Jana schrieb
    am 5 Oktober 2014 um 08:23

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Besteht die Möglichkeit bei einem 8 jährigen Mädchen mit beidseitiger Innenohrfehlhörigkeit Geräte mit einer offenen Versorgung zu nehmen? Meine Tochter kommt nämlich überhaupt nicht mit den Ohrpassstücken zurecht (Drücken, tun weh, eigene Stimme hört sich komisch an, eigenes Atmen hörbar) und somit ist die Akzeptanz noch weniger da. Vielen Dank für ein Feedback!
    Mit freundlichen Grüßen
    Jana

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