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Hörgerätebatterien: Wissenswertes zu Haltbarkeit, Lagerung und Größen

Hörgerätebatterien sind leistungsfähige kleine Kraftwerke, die nicht nur speziell gelagert, sondern zudem auch korrekt verwendet werden müssen, damit sie das Hörgerät mit ausreichend Energie versorgen können. Grundsätzlich gilt: je größer die Hörgerätebatterie ist, umso mehr Energie kann sie zur Verfügung stellen. Der Durchmesser der Hörgerätebatterien variiert je nach Größe und liegt zwischen 5,8 und 11,6 Millimeter.

Ein Hörgerät kann vielen Menschen nach einem Hörsturz oder bei einer Schwerhörigkeit dabei helfen, wieder ein normales Leben führen zu können. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, Größen und mit unterschiedlichen Funktionen. Ein Hörgerät ist erst dann voll einsatzbereit, wenn es auch mit Energie versorgt wird. Bei den Hörgerätebatterien handelt es sich um spezielle, auf Hörgeräte ausgelegte Batterien, die üblicherweise die Bauform einer Knopfzelle haben.

Hörgerätebatterien

Die Knopfzellen, die zu der Klasse der Microbatterien gehören, unterscheiden sich in vier Größen und verwenden fast ausschließlich die Zink-Luft-Technologie, die vor allem für ihre extrem lange Lebensdauer bekannt ist. Da sich die Größe der Batterie jedoch stets nach der Größe und der Bauform des jeweiligen Hörgerätes richtet, muss man vor dem Kauf einer neuen Knopfzelle immer darauf achten, dass diese auch tatsächlich in das Hörgerät passt. Bei Hörgerätebatterien handelt es sich meistens nicht um Akkus, die man wiederaufladen kann. Aus diesem Grund sollte man nach Möglichkeit immer eine Ersatzbatterie mit sich führen.

So funktionieren Hörgerätebatterien

Während die Hörgeräte früher mit Quecksilberoxid-Zink-Batterien betrieben wurden, kommen heute fast ausschließlich Zink-Luft-Energiezellen zum Einsatz. Diese zeichnen sich nicht nur durch eine deutlich höhere Energiedichte aus, sondern verzichten zudem auch auf die Verwendung von Quecksilber. Die zum aktuellen Zeitpunkt gängigsten Hörgerätebatterie-Typen werden durch Zahlen und Farben gekennzeichnet: A10 (gelb), A312 (braun), A13 (orange) und A675 (blau). Die perforierte Oberfläche der Hörgerätebatterien wird von der farbigen Schutzhülle geschützt, die verhindert, dass Luft in die Batterie eindringen kann und so schon vor der eigentlichen Benutzung die chemische Reaktion auslöst.

TypeFarbschemaIECDurchmesserKapazitätSpannung
675blauPR4411,56 mm × 5,33 mm650 mAh1,4 V
13orangePR487,80 mm × 5,35 mm310 mAh1,4 V
312braunPR417,80 mm × 3,45 mm180 mAh1,4 V
10gelbPR705,80 mm × 3,55 mm100 mAh1,4 V
5rotPR635,80 mm × 2,16 mm35 mAh1,4 V

Durch das Eindringen von Luft, die sich in der Hörgerätebatterie mit dem Zink zu Zinkoxid verbindet, wird das kleine Kraftwerk in Gang gesetzt. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass eine Batterie ihre volle Leistung erst einige Minuten nach dem Entfernen der Schutzfolie entfaltet. Sollte diese Folie allerdings beschädigt oder schon vor der eigentlichen Benutzung entfernt worden sein, ist es möglich, dass die Selbstentladung bereits begonnen hat. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, sorgt jedoch dafür, dass die Hörgerätebatterie nicht mehr so lange hält. Hat die chemische Reaktion einmal begonnen, lässt sich diese übrigens nicht mehr stoppen. Ein erneutes Aufbringen der Schutzfolie ist also wirkungslos. Im Schnitt halten die Hörgerätebatterien zwischen einer Woche und einem Monat – je nach Tragedauer des Hörgerätes.

Hörgerätebatterien – Größen und Farben im Vergleich

Die meisten Hörgeräte lassen sich nur mit einem speziellen Hörgerätebatterien-Typ verwenden. Daher sollte man vor dem Kauf neuer Batterien stets darauf achten, welche Bauform die richtige ist. Nachfolgend listen wir die derzeit am häufigsten genutzten Hörgerätebatterien auf und erklären, für welche Hörgerät-Modelle sich diese am besten eignen.

Batterietyp A10 (Farbschema Gelb): Bei diesem Modell handelt es sich um die kleinste Hörgerätebatterie. Der Durchmesser beträgt 5,8 mm und die Höhe 3,6 mm. Diese Knopfzelle bietet eine Kapazität von 100 mAh und wird meist bei InEar- und Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten (kurz HdO) verwendet.

Batterietyp A312 (Farbschema Braun): Mit einer Größe von 7,9 mm und einer Höhe von 3,6 mm unterscheidet sich diese Hörgerätebatterie nur wenig von dem Typ A10. Da die Leistung jedoch bei 180 mAh liegt, bietet diese Batterie nicht nur eine höhere Energieleistung, sondern hält zudem auch länger. Der Batterietyp A312 kommt im Regelfall in HdO-Geräten zum Einsatz.

Batterietyp A13 (Farbschema Orange): Diese Hörgerätebatterie wird derzeit am häufigsten verwendet und bietet eine Kapazität von 310 mAh bei einem Durchmesser von 7,9 mm und einer Höhe von 5,4 mm. Diese Batterie wird in leistungsstärkeren Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten eingesetzt.

Batterietyp A675 (Farbschema Blau): Bei dem Modell A675 handelt es sich um die mit Abstand größte und stärkste Hörgerätebatterie. Der Durchmesser beträgt 11,6 mm und die Höhe 5,4 mm. Diese Knopfzelle wird normalerweise nur bei Hochleitungshörgeräten und bei Cochleaimplantaten verwendet.

Größe6753121310
FarbeBlauBraunOrangeGelb
Duracell Activair675 HPX312 HPX13 HPX10 HPX
Duracell Hearing AidDA675DA312DA13DA10
Energizerac675ac312ac13ac10
ICellTech675DS312DS13DS10DS
IECPR44PR41PR48PR70
KindZL1ZL3ZL2ZL4
PanasonicPR675HPR312HPR13HPR10H
PowerOnep675p312p13p10
Rayovac Acoustic4600460746064610
Rayovac Extra675AE312AE13AE10AE
Rayovac Ultra Proline675A312A13A10A
Renataza675za312za13za10
Toshibaza675za312za13za10
ToshibaPR44PR41PR48PR536
Ucar/EnergizerAC675AC312AC13AC10
ZeniPowerA675A312A13A10

Lagerung von Hörgerätebatterien

Zuallererst gilt: solange man die Hörgerätebatterie nicht benötigt, sollte die farbige Schutzfolie keinesfalls entfernt werden, da sonst die Selbstentladung einsetzt. Zudem darf diese Folie nach Möglichkeit auch nicht beschädigt werden, da selbst ein winziges Loch ausreicht, um den chemischen Prozess in Gang zu setzten. Am besten bewahrt man Hörgerätebatterien bei normaler Zimmertemperatur in einer Schublade auf und verhindert, dass diese feucht beziehungsweise nass werden. Ebenso empfiehlt es sich, die Knopfzellen in der Verpackung zu lassen und erst bei Bedarf einzeln zu entnehmen. So ist gewährleistet, dass die Hörgerätebatterie auch nach einiger Zeit noch immer ihr volles Energiepotential entfalten kann.

Sind Akkus besser als normale Hörgerätebatterien?

Neben der Standard-Hörgerätebatterie, die man nach der Benutzung nur noch entsorgen kann, sind die kleinen Kraftwerke auch als Akku erhältlich. Diese wiederaufladbaren Hörgerätebatterien werden auch Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren genannt und sind häufig etwas größer als die normalen Knopfzellen. Da die Hörgeräte in der letzten Zeit allerdings immer kleiner und unauffälliger werden, kommen die Hörgeräteakkus dementsprechend auch immer seltener zum Einsatz. Zudem müssen die Akkus aufgrund ihrer geringen Größe und Kapazität sehr häufig aufgeladen werden. Meist beträgt die Tragedauer nur ein bis drei Tage – je nach Einsatzdauer des Hörgerätes. Der Vorteil des Akkus ist jedoch, dass der Batteriewechsel komplett entfällt. Um einen Akku aufzuladen reicht es aus, das Hörgerät einfach über Nacht an die Ladestation anzuschließen. Die Ladedauer beträgt im Regelfall nur wenige Stunden, bis der Nickel-Metallhydrid-Akkumulator wieder voll einsatzbereit ist.

Hörgerätebatterien im Test bei Stiftung Warentest?

Ein aktueller Test der Stiftung Warentest zu Hörgerätebatterien liegt derzeit nicht vor. Der letzte Test der Verbraucherorganisation stammt von 2001. Stiftung Warentest verweist lediglich auf das Einsparpotenzial beim Kauf von Hörgerätebatterien. Mit Test-Recherchen stellte das IFAV Institut fest, dass die Preise von Hörgerätebatterien im Internet und Versandhandel am billigsten sind, gefolgt vom Elektrohandel und Apotheken. Am teuersten sind die Batterien bei Hörgeräteakustikern. Die Stückpreise unterscheiden sich also je nach Anbietertyp sehr deutlich voneinander. Die Preisdifferenzen lagen bei der Untersuchung des IFAV Institutes bei über 100%. Hörgeräteakustiker können Kunden jedoch kompetent zu allen Fragen beraten und viele hilfreiche Tipps zur Lagerung, Haltbarkeit und den einzelnen Größen der Batterien geben.

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