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Empfehlung: Digitale Hörgeräte häufig von HNO Ärzte empfohlen

HNO-Fachärzte plädieren immer wieder für den Einsatz von digitalen Hörgeräten. Durch die digitale Technik, die Hörhilfen in den vergangenen Jahren revolutionierte, konnten viele vorherige Nachteile wirksam ausgeglichen werden. Fast 90 Prozent der deutschen HNO-Fachärzte stufen digitale Hörgeräte daher als hochwertige medizinische Hilfsmittel ein, die in der Lage sind, die Lebensqualität von schwerhörigen Menschen erheblich zu steigern.

Das Image von Hörhilfen ist nicht das Beste. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahren Einiges getan. Zu verdanken ist dies in erster Linie den immer besser werdenden digitalen Hörgeräten, die analoge Hörgeräte fast vollständig vom Markt verdrängt haben. HNO-Fachärzte begrüßen diese Entwicklung, denn die absolute Mehrzahl der Spezialisten hält digitale Hörhilfen für ein geeignetes Mittel, um die Lebensqualität von schwerhörigen Menschen erheblich zu steigern

Ärzte empfehlen digitale Hörgeräte

Im Jahr 2007 hat das Forum Besser Hören beim Forschungsinstitut TNS-Healthcare eine Studie zum Thema Hörhilfen in Auftrag gegeben. Im Rahmen dieser Studie wurden 150 HNO-Ärzte aus Deutschland interviewt. Das Ergebnis der Studie ist eindeutig. Mit einer großen Mehrheit von fast 90 Prozent sprachen sich die befragten HNO-Fachärzte für den Einsatz von digitalen Hörgeräten aus. Demnach stuften die befragten Ärzte digitale Hörhilfen als hochwertige medizinische Hilfsmittel ein, die in der Lage sind, die Lebensqualität von schwerhörigen Menschen zu verbessern. Durch die digitale Technik konnte die Zufriedenheit der Nutzer von Hörgeräten erheblich gesteigert werden.

Digitale Höergeräte aussenFür eine hohe Zufriedenheit ist allerdings ein weiterer Faktor verantwortlich: Eine korrekte Anpassung. Rund 84 Prozent der befragten HNO-Ärzte empfehlen daher eine Versorgung über kompetente Akustiker. Erfolgt dort eine korrekte Einstellung, so sind laut Studie 77 Prozent der Patienten mit dem Hörgerät zufrieden, weil die Hörsituation deutlich verbessert werden konnte. Die befragten HNO-Fachärzte bestätigten zudem, dass der Bedarf an Hörgeräten weiter zunimmt, weil der Anteil der Personen mit Hörschwäche innerhalb der Bevölkerung in den vergangenen Jahren zugenommen hat.

Moderne Hörhilfen und alte Vorurteile

Während eine Brille als Sehhilfe allgemein akzeptiert wird, scheuen viele Patienten immer noch das Tragen eines Hörgeräts. Verantwortlich hierfür sind alte Vorurteile. In den Augen Vieler, die Hörgeräten ablehnend gegenüberstehen, sind Hörhilfen immer noch unangenehm, unzuverlässig und unkomfortabel. In der Praxis erweisen sich diese Vorurteile jedoch längst als überholt. Durch die digitale Technik, die seit den 1990er Jahren den Markt für Hörgeräte beherrscht, konnten erhebliche Verbesserungen erzielt werden.

Moderne Hörgeräte, wie sie heute auf dem europäischen Markt angeboten werden, sind in der Regel immer digitale Hörhilfen. Die digitale Technik ermöglicht ein erheblich verbessertes Sprachverstehen und einen allgemein angenehmeren Klang. Möglich wird dies durch den Einsatz von Chip-Technik, die digitale Hörgeräte zu kleinen Mini-Computern macht. Diese digitalen Hörgeräte können das akustische Umfeld erfassen, analysieren und sich anschließend automatisch anpassen.

Auch die Optik ist wichtig

Ein weiterer Vorteil, der sich durch die zunehmende Weiterentwicklung und Digitalisierung ergeben hat, ist die Tatsache, dass Hörgeräte optisch immer ansprechender werden. Viele Hersteller haben das digitale Hörgerät mittlerweile als Accessoire verstanden, das keineswegs peinlich ist. Zahlreiche Formen und Farben laden zu einer individuellen Gestaltung ein und stärken so die Akzeptanz der Hörhilfe. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Tatsache, dass Hörgeräte in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden sind.

In manchen Fällen hat eine regelrechte Miniaturisierung stattgefunden, von der insbesondere auch Menschen mit schwerem Hörverlust profitieren können. So gibt es heute kompakte Im Ohr Hörhilfen mit digitaler Technik, die von außen kaum noch zu sehen sind, aber ein identisches Leistungsniveau erreichen, wie größere Hinter dem Ohr Hörhilfen. Einige Hersteller bieten sogar Hörgeräte, die vollständig in den Gehörgang eingeführt werden und direkt vor dem Trommelfell sitzen. Solche Hörgeräte sind von außen sogar komplett unsichtbar. Mit der alten analogen Technik wäre dies undenkbar gewesen.

Vorteile von digitalen Hörgeräten

Moderne digitale Hörgeräte arbeiten wir kleine Computer. Der Schall wird bei den digitalen Hörgeräten in elektronische Informationen umgewandelt. Signalprozessoren sind in der Lage diese Informationen umfassend zu manipulieren. Durch diese digitale Steuerung gehören Rückkopplungen oder Stör- und Windgeräusche fast vollständig der Vergangenheit an. Das Tragen eines Hörgeräts wird dank der digitalen Technik als weitaus weniger unangenehm empfunden. Viele digitale Hörhilfen verstärken gleichzeitig die Sprache und sorgen so für ein besseres Sprachverstehen, auch in lauten Umgebungen. Die Prozessoren in digitalen Hörgeräten können bestimmte Hörsituationen erkennen und schalten daher automatisch in passende Hörprogramme.

Diese automatische Programmwahl kann natürlich auch mit manuellen Eingriffen oder durch eine Justierung beim Akustiker verfeinert werden. Auch der Klang der Hörhilfen hat sich, seit dem die digitalen Hörgeräte ihren Siegeszug angetreten haben, erheblich verbessert. So ist es heutzutage auch mit einem Hörgerät möglich, Konzerte zu besuchen, in die Oper oder ins Kino zu gehen. Da die digitale Technik in den heutigen Hörhilfen zudem keine höheren Kosten mehr verursacht, werden fast ausschließlich volldigitale Hörhilfen angeboten – selbst in der Einstiegsklasse der zuzahlungsfreien Hörgeräte.

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1 Kommentar
  1. Ralf schrieb
    am 14 Juli 2013 um 13:41

    Mein Vater war als Zeuge vor Gericht geladen und verstand die Fragen nicht und antwortete entsprechend zurückhaltend oder sagte, dass er sich nicht erinnern könne, da es ihm peinlich war, zuzugeben, dass er die Frage bei der 3. Wiederholung noch immer nicht verstanden hat.
    Seine Hörgeräte können nicht weiter angepasst werden, da sich das Gehör derart verschlechtert hat.
    Der Hörgeräteakustiker bot ihm ein neues Gerät zum Probetragen an und wollte sofort, dass er mit einer Zuzahlungn einverstanden ist. Trotz Zusage, bis zu 2000,- € zuzuzahlen, bringen die neuen Hörgeräte keine Verbesserung. Geräte zum Nulltarif wären überhaupt nicht möglich, so die Auskunft. Wegen Pflegebedürftigkeit ist das Aufsuchen mehrerer Akustiker nicht möglich da diese zu weit entfernt ist. Dies macht sich der Akustiker natürlich zunutze. Was kann man tun?

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