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Beratung beim Hörgeräteakustiker: Die Aus- und Weiterbildung in Deutschland

Hörhilfen werden in Deutschland fast ausschließlich über Hörgeräteakustiker vertrieben. Der Beruf des Akustikers ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre. Im Anschluss stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zum einen handelt es sich hierbei um den Meisterbrief, zum anderen werden FH-Studiengänge angeboten. Hinzu kommen Zusatzausbildungen wie etwa zum Pädakustiker.

Die Versorgung mit Hörhilfen ist Aufgabe der Akustiker. Sie sind verantwortlich für den Verkauf von Hörhilfen, deren Anpassung und Einstellung sowie die anschließende Wartung. Der Beruf des Hörgeräteakustikers ist ein Lehrberuf. Mehr als 10.000 Menschen sind in Deutschland als Akustiker tätig. Nach der Ausbildung können sie ein FH-Studium der Hörakustik beginnen, den Meisterbrief erwerben oder zahlreiche Zusatzausbildungen absolvieren.

Wie wird man Hörgeräteakustiker?

In Deutschland ist der Beruf des Hörgeräteakustikers ein Lehrberuf. Die Ausbildungszeit dauert drei Jahre. Der Abschluss ist der Gesellenbrief. Im Anschluss kann man in einem der rund 4.000 Geschäfte für Hörakustik in Deutschland arbeiten. Wenn man selbst ein Geschäft eröffnen möchte, benötigt man einen „großen Befähigungsnachweis“, der auch als Meisterbrief bekannt ist. Den Meisterbrief kann man unter Anderem bei der Akademie für Hörgeräte-Akustik in Lübeck erwerben. Die Akademie für Hörgeräte-Akustik in Lübeck konzentriert sich neben der Meisterausbildung auch auf die überbetriebliche Ausbildung und die Fort- und Weiterbildung von Akustikern.

Hörgeräteakustiker

© Copyright by hearing.siemens.com | Pressebild

Hörgeräteakustiker mit Gesellenbrief können optional auch noch ein FH-Studium anstreben, das man als Bachelor of Science Hörakustik abschließt. Daneben werden zahlreiche Zusatzausbildungen wie etwa zum Pädakustiker angeboten. Als Akustiker muss man Kenntnisse in unterschiedlichen Disziplinen aufweisen. Da sind nicht nur Kenntnisse in Medizin und Akustik gefragt, sondern auch in moderner elektronischer Sprachsignalverarbeitungtechnik und Elektronik. Auch psychologische Fähigkeiten, die im Umgang mit schwerhörigen Menschen unerlässlich sind, sind nicht zu unterschätzen.

Das FH-Studium für Hörgeräteakustiker

Der Fachhochschulstudiengang Hörakustik in Lübeck richtet sich an bereits ausgebildete Hörgeräteakustiker, die zusätzlich den international anerkannten Bachelor-Abschluss Hörakustik erwerben möchten. Das Studium selbst ist extrem praxisorientiert und eignet sich auch für Hörgeräteakustiker, die den Meisterbrief erwerben möchten. Schließt man das Studium als Bachelor of Science Hörakustik erfolgreich ab, so gilt dieser Abschluss automatisch auch als erfolgreich absolvierte theoretische Meisterprüfung.

Der Bachelor-Studiengang Hörakustik enthält einen technischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, einen hörakustischen und medizinisch-audiologischen Bereich sowie einen betriebswirtschaftlichen bzw. wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Ähnliche Studienangebote für Akustiker gibt es auch in Oldenburg und in Aalen. Da viele Akustiker aber bereits die Berufsschulzeit in Lübeck verbringen, gilt die dortige Akademie für Hörgeräte-Akustik als Zentrum der Aus- und Weiterbildung.

Aufgaben des Hörgeräteakustikers

Akustiker arbeiten eng mit HNO-Fachärzten zusammen. Sie nutzen die medizinische Diagnose des Arztes, um anhand von dessen Hörgerätverordnung passende Hörhilfen auszuwählen und diese im Anschluss korrekt einzustellen und zu warten. Im Rahmen seiner Tätigkeit führt der Akustiker selbst Hörtests durch und stellt damit Art und Ausmaß der Hörminderung fest. Zu den Aufgaben des Akustikers zählt die Anfertigung bzw. das Zusammenfügen von Einzelteilen zu einem Hörsystem. Gemeint sind hiermit beispielsweise Ohrpassstücke für Hörhilfen, die der Hörgeräteakustiker an Hand von Abdrücken des Ohrs auf Maß fertigt bzw. fertigen lässt. Hinzu kommen Leistungen und Produkte im Bereich des Gehörschutzes oder in Bereichen, die an die Hörakustik angrenzen (zum Beispiel Mikrofon-Technik oder In-Ear-Monitoring).

Hörakkustikerin Beratung

Natürlich vertreibt der Akustiker auch Produkte und Zubehör rund um das Thema Schwerhörigkeit. Die wohl wichtigste Aufgabe aus Sicht des schwerhörigen Kunden ist jedoch die Anpassung von Hörhilfen, die wesentlich zum Erfolg des Hörgeräts beiträgt. Dabei wird das Hörgerät in den ersten Wochen nach dem Kauf mehrfach an den Träger bzw. dessen Gehör angepasst. Auch im späteren Verlauf sind immer wieder Anpassungen nötig. Der Hörgeräteakustiker muss dabei kommunikatives und psychologisches Gespür im Umgang mit den Kunden bzw. Patienten beweisen. Denn obwohl es sich um einen technischen Beruf handelt, geht es letztlich um die Kommunikation zwischen den Menschen.

Verbreitung des Berufs Hörgeräte Akustiker und Weiterbildungsmöglichkeiten

In Deutschland gibt es knapp 4.000 Geschäfte für Hörakustik. In diesen Fachgeschäften arbeiten gut 10.000 Menschen. Knapp 2.000 hiervon sind Auszubildende, die ihre Ausbildung mit dem Gesellenbrief abschließen werden. Im Anschluss kann noch der Meisterbrief erworben oder ein FH-Studium begonnen werden. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es ebenfalls. So können Akustiker unter Anderem Zusatzausbildung zum Audiotherapeuten, zum Implant-Spezialisten, für die Tinnitustherapie oder zum Pädakustiker machen. Letztere sind speziell für die Versorgung hörgeschädigter Kinder geschult.

Die Ausbildungsquote ist bei Hörgeräteakustikern höher als in den meisten anderen Berufen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen können in den Fachgeschäften nur qualifizierte Fachleute beschäftigt werden. Zum anderen haben sich die Technologien in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Dadurch sind neue Formen der Schwerhörigkeit behandelbar geworden. Der Bedarf an ausgebildeten Hörgeräteakustikern ist daher groß. Hinzu kommt, dass sowohl der Anteil älterer Bürger in der Bevölkerung zunimmt, als auch die generelle Verbreitung von Hörschäden, zum Beispiel durch zu lauten Musik-Genuss.

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1 Leserkommentar
  1. Vanessa schrieb
    am 11 November 2013 um 23:28

    Kann man die Ausbildung in einem normalen laden machen ?
    Was für einen Abschluss benötige ich?
    In welchen Fächern muss ich gut sein?

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