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Schützenverein: Schwerhörigkeit durch Waffen und Schießtraining

Die Schützenvereine in Deutschland zählen mehr als 1,3 Millionen Mitglieder, die jährlich mehrere Millionen für Schließübungen ausgeben, und damit 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland sichern. Der Besitz einer Sportwaffe kann Spaß machen, aber es ist wichtig, sichere Gewohnheiten zu praktizieren, um Ihr Gehör bei Schießübungen zu schützen.

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Schüsse sind das Schlimmste, was man ungeschützten Ohren antun kann. Schüsse erzeugen Trittschall und sind ein „akustischer Angriff“. Ein Schuss erzeugt einen lauten Knall, der eine so große Energie verursacht, dass das Trommelfell, die Knochen im Innenohr und die Cochlea massiven Schwingungen ausgesetzt sind.

Foto: © Robert Przybysz / Shutterstock

Die Cochlea ist ein flüssigkeitsgefülltes, schneckenförmiges Organ mit Tausenden von winzigen, haarähnlichen Strukturen, die Geräusche von der Außenwelt in elektrische Impulse umwandeln, die das Gehirn verstehen kann. Schießübungen auch mit Gehörschutz können die Haarzellen in der Cochlea beeinträchtigen und schädigen. Sie werden vielleicht bemerken, dass sich Ihre Ohren nach dem Schießen verstopft anfühlen und Sie kurzfristig nicht mehr so gut hören können wie vor dem Schießen. Das nennt man eine vorübergehende Schwellenverschiebung. Je mehr Sie sich Geräuschen wie Schüssen aussetzen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die vorübergehende Veränderung dauerhaft wird.

Ein einziger Knall, verursacht durch einen Schuss, kann zu einer dauerhaften Schwerhörigkeit und Tinnitus führen. Ist der Schaden einmal entstanden, kann er nicht mehr rückgängig gemacht werden. Während die meisten lärmbedingten Hörverluste auf die „ständige“ Einwirkung lauter Geräusche zurückzuführen sind, kann schon ein einziger Schuss ein Schalltrauma verursachen. Jeder, der sich in Hörweite von Schüssen befindet, sollte das Tragen eines Gehörschutzes zur Gewohnheit machen.

Dezibel-Werte von Schüssen

Hörschäden entstehen bei Geräuschen von 85 dB oder lauter. Gewehre mit höherem Kaliber erzeugen einen lauteren Ton als ihre kleinkalibrige Waffen. Jeder Schuss, der neben einem ungeschützten Ohr abgefeuert wird, ist schädlich. Ein Revolver mit .32 S&W Long Patrone erzeugt bei einem Schuss 152,4 Dezibel (dB), während eine Pistole mit .44 S&W Magnum Patrone einen Schall mit einer Lautstärke von ca. 164,5 dB entstehen lässt.

SportschiessenFoto: © MikeWildadventure / Pixabay

Es ist offensichtlich, wenn schwerhörige Menschen mit Schusswaffen zu tun hatten, sei es als Mitglied eines Schützenvereins oder als Mitglied der Bundeswehr. Sie zeigen im Audiogramm ein spezifisches Hörverlustmuster, das man manchmal auch als „Schützenohr“ bezeichnet. Man kann sich das Audiogram von jemandem ansehen, der seit Jahren im Schützenverein schießt, und an seiner Hörverlustkurve erkennen, auf welcher Seite er seine Waffe getragen hat.

Die Schulter des Schussarms trägt dazu bei, das Ohr vor dem vollen Auftreffen des Schusses abzuschirmen, wodurch das Gehör auf der gegenüberliegenden Seite stärker geschädigt wird. Die größte Schädigung tritt also auf dem gegenüberliegenden Ohr des Schussarms auf, umkehrt wie man es vielleicht zuerst vermuten würde.

Wie man Schwerhörigkeit durch Schusswaffen verhindert

Das Schießen von Schusswaffen für den Freizeitgebrauch kann zu Hörverlust im Hochtonbereich führen. Aufgrund der hohen Spitzenschalldruckpegel zwischen 140 und 175 dB, können Schäden an einer Vielzahl von kochleären Strukturen entstehen.

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Lärmbedingter Hörverlust ist vermeidbar. In lauten Umgebungen sollte man einen Gehörschutz tragen. Eltern mit ihren Kindern sollten als Vorbild fungieren, indem sie ihn selbst tragen. Wir leben in einer wirklich lauten Welt und ein richtiges Gesundheitsverhalten ist wichtig. Genauso wie man einen Sehschutz beim Schießen trägt, sollte man auch einen Gehörschutz tragen. Er macht einen Unterschied und verhindert eine sicher eintretende Schwerhörigkeit. Wenn Sie einen Hörverlust verhindern können, ist das viel besser, als sich später mit Hörgeräten behandeln zu lassen.

JagdgewehrFoto: © karsten_madsen / Pixabay

Die schlechte Nachricht: Selbst mit Gehörschutz sind Schüsse so laut, dass Menschen, die regelmäßig schießen, wahrscheinlich später im Leben eine Schwerhörigkeit entwickeln werden. Die (etwas) gute Nachricht? Ein Gehörschutz wird zumindest den Schweregrad Ihres Hörverlusts verringern und ihn möglicherweise auf einem Niveau halten, das mit Hörgeräten noch behandelbar ist.

Neben passiven Lärmreduzierungsoptionen (wie Ohrenschützer und Ohrstöpsel) gibt es auch elektronische Möglichkeiten zur Lärmreduzierung. Ein elektronischer Gehörschutz verwendet Techologien, um Geräusche unterhalb eines gefährlichen Pegels (etwa ab 85 db) hörbar zu machen und versucht, den durchschnittlichen Geräuschpegel auf etwa 82 bis 85 dB zu begrenzen, um die Belastung auf einem sicheren Niveau zu halten.

Schützenverein leuchtpistoleFoto: © planet_fox / Pixabay

Zu den Strategien, die dazu beitragen, Ihr Gehör vor Schusswaffen zu schützen, gehören auch die Verwendung von Mündungsbremsen, das Schießen mit weniger Schuss und die Verwendung einer Schusswaffe mit kürzerem Lauf. Es wird empfohlen, im Freien oder in einer schallbehandelten Umgebung zu schießen. Wenn mehrere Personen anwesend sind, ist es am besten, darauf zu achten, dass zwischen den Schützen ein großer Abstand besteht und dass sie nicht gleichzeitig schießen.

Die richtige Schutzausrüstung für den Schießsport

Jede Sportart hat ihre eigene Schutzausrüstung, und Sportschießen ist keine Ausnahme. Beim Sportschießen hängt die Art des Gehörschutzes, den Sie tragen, von der Umgebung ab.

  • Schießen auf dem Schießstand: Da Schüsse auf dem Schießstand schnell, ununterbrochen und normalerweise in Innenräumen stattfinden, wo der Schall stärker konzentriert ist, sollten Sie unter Ihren Ohrenschützern zusätzlich Schaumstoff-Ohrstöpsel tragen, um den besten Schutz vor Gehörverlust zu haben. Spezialgehörschutz können Sie online oder in Ihrem örtlichen Sportgeschäft kaufen. Schaumstoff-Ohrstöpsel können Sie kostengünstig in der Drogerie bei Rossmann, DM oder in Ihrer Apotheke kaufen. Ein bequemer Sitz ist wichtig, damit Sie sich nicht gezwungen fühlen, sie abzunehmen.
  • Skeet Schießen: Im Freien schauen sich Schützen ständig um und suchen nach ihrem Ziel. Das Tragen von normalen Ohrenschützern ist dabei hinderlich. Man kann jedoch Skeet-Ohrenschützer kaufen und zusammen mit individuell geformten Ohrstöpseln tragen. Die Kombination von beidem blockiert den lauten Schall erfolgreich. Ihr Audiologe oder Hörgeräteakustiker kann Ihnen hierfür zuverlässige Quelle empfehlen.
  • Jagd Schießen: Da es wichtig ist, zu hören, was um einen herum passiert, wenn man auf der Jagd ist, ist es keine gute Idee, einen Gehörschutz zu tragen, der alle Geräusche blockiert. Bei dieser Aktivität sollten Jäger einen speziellen elektronischen Gehörschutz tragen, der nur den Schall beim Drücken des Abzugs unterdrückt. Diese Geräte sind online oder in Ihrem örtlichen Sportartikelgeschäft erhältlich.

Der Schlüssel zur Vorbeugung, ist, sich bewusst zu sein, wie laut ein Schuss aus einem Gewehr, einer Pistole oder einem Revolver ist, und bei gefährlichen Schallpegeln ein Gehörschutz zu tragen. Der beste Rat, ist, sichere Gewohnheiten auszubilden – und ein Teil der Sicherheit ist ein „doppelter Gehörschutz“. Die meisten Menschen denken, dass Sportschießen nicht so laut ist, sie haben jedoch kein Konzept dafür, was laut ist und was zu laut ist.

LärmApp Lärmapp vom Verband der HNO-Ärzte-im-Netz

Sie können sich z.B. im Android und Apple Store eine Dezibel-App herunterladen, mit der Sie die Lautstärke des Schalls selbst messen können. Wir empfehlen an dieser Stelle, die kostenlose „LärmApp“ des Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Die App zeigt Ihnen unkompliziert an, wie laut eine Umgebung ist.

Hobbys sind wichtig für eine gute Lebensqualität, ebenso wie ein gesundes Gehör. Machen Sie Ihre Hörgesundheit zu einer Priorität, indem Sie Ihre Ohren in lauten Umgebungen schützen und jährliche Hörtests bei Ihrem HNO-Arzt einplanen.

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