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Hörgeräte Marken

Mein erstes Hörgerät – Ein persönlicher Erfahrungsbericht: Wie es ist neue Hörgeräte zu tragen

Ich werde nie den Tag vergessen, an dem ich aus dem Büro meines Audiologen auf eine Straße in Berlin ging und zum ersten Mal Hörgeräte in meinen Ohren trug. Ich war 35 und von meinem Freund und Chef gedrängt worden, einen Hörspezialisten aufzusuchen.

Hörgeräte Beratung

Der Lärm, den ich plötzlich hören konnte, war komplex und überwältigend, eine Kakophonie von Geräuschen aus allen Richtungen, und es dröhnte.

Mein erstes Hörgerät

„Wie ist es?“, fragte mein Freund Robert, als er neben mir lief.
„Laut!“, antwortete ich.
„Du hast dich nicht zu mir gewandt“, sagte er.
Ich drehte mich zu ihm. „Habe ich nicht?“
„Du hast geantwortet, ohne dich zu mir zu wenden. Du hast mich auf der Straße nie hören können, ohne dich zu mir umzudrehen“, sagte er.
„Es ist so laut!“
„Willkommen in Berlin“, sagte er lächelnd.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits ein Jahrzehnt in Berlin gelebt, aber ich kannte Berlin nur in gedämpfter Ausführung. Da wurde mir klar, dass sich mein Leben viel mehr verändern würde, als ich geahnt hatte. Ich war vom Lärm überwältigt und alle Geräusche, die ich auf einmal hören konnte, schienen gleichzeitig meine Aufmerksamkeit einzufordern. Ich war von der Fülle an Informationen überwältigt. Ich hatte keine Ahnung, was Menschen mit normalem Gehör erleben. Ich hatte keine Ahnung was normales Hören bedeutet und wie es sich anfühlt. Leute beschwerten sich oft über den Stadtlärm, aber das war nicht mein Problem – bis jetzt.

„Ich nehme die Hörgeräte heraus“, sagte ich.
„Lass sie besser drin“, sagte er. „Du kannst jetzt bereits viel besser hören.“

Er hatte Recht, aber besser zu Hören war eine Veränderung, die sich über Wochen und Monate entfaltete. Wie viele Menschen brauchte ich Zeit, um mich darauf einzustellen. Irgendwann konnte ich meine Hörgeräte auch auf der Straße tragen und fühlte mich nicht mehr vom Lärm überwältigt. Aber manchmal – wenn ich müde, gehetzt oder traurig war – ging ich ohne sie nach draußen. Die Stille, war wie eine gute Freundin, die ich seit meiner Kindheit kannte, dir mir vertraut war und die mir Sicherheit gab. Doch ich musste Sie jetzt verabschieden, denn ihre aufdringliche Anwesenheit tat mir nicht gut. Ich trug meine Hörgeräte so oft wie es mir möglich war.

Bereits am Anfang meines Berufslebens hatte ich nur noch ein geringes Resthörvermögen. Als junge berufstätige Frau, die sich auf ihre Karriere konzentrierte, habe ich mir nicht die Zeit genommen, darüber nachzudenken, etwas zu verlieren, von dem ich erwartet habe, es für immer nutzen zu können. Ich machte mir um meine Schwerhörigkeit keine Gedanken und dachte nicht darüber nach. Dann begann sich mein Gehör weiter zu verschlechtern, was meinen beruflichen Lebensweg dramatisch veränderte. Nach und nach, im Laufe weniger Jahre, waren die beruflichen Anforderungen, die ich früher mühelos und effektiv erfüllen konnte, für mich entmutigend und herausfordernd. Wie so viele Menschen musste ich unzählige Strategien erlernen, um mein ausgefallenes Gehör am Arbeitsplatz zu kompensieren, durch Versuch und Irrtum, was manchmal peinlich war oder sich negativ auf meine Arbeitsleistung auswirkte.

Hörakustiker

Ich wurde mit einem grenzwertig normalen Gehör geboren, gerade genug, um über die Runden zu kommen und zumindest „etwas“ zu verstehen. Doch oft nickte ich nur anstatt wirklich etwas zu verstehen. Meine Eltern fragten mich in der Grundschule, ob ich Hörgeräte ausprobieren wollte, und ich lehnte sie ab. Von Zeit zu Zeit machte ich in meinem Leben diese gravierenden Fehler, die mir oft erst später bewusst wurden. Eines Tages sprach der Vater eines Freundes mit mir, während ich die Eingangstreppe seines Hauses hinauf ging, damit ich ihn hören konnte.

Er schrie mich an: „Geh nach Hause!“
Ich rannte ratlos davon.

Später erklärte mir mein Freund, dass die Stufen gerade repariert worden seien und sein Vater mir lediglich sagte, dass ich sie nicht benutzen soll. Ich habe ihn jedoch nicht gehört. Er hatte mir mich direkt angesehen und ich hatte genickt. Ich tat allerdings nur so, als hätte ich Ihn gehört. Ich nickte immer, wenn jemand redete.

Warum hast du genickt?“
„Weil er geredet hat!“ sagte ich.
„Aber Nicken bedeutet, dass du ihn verstanden hast.“
„Ich nicke, wenn die Leute reden. Das mache ich ständig“, sagte ich.
„Aber warum?“
„Es ist einfach einfacher“, sagte ich. Ich hatte noch nicht wirklich darüber nachgedacht, warum ich das immer machte.

Zu Nicken signalisiert Interesse und bestätigt dem Gegenüber, dass man zuhört. Etwa ein Jahrzehnt später fand ich mich in einem Vorstellungsgespräch wieder und hörte einer Frau zu, die so schnell redete, dass ich nur noch ein zusammenhängendes Nuscheln wahrnehmen konnte. Ich nickte und bekam den Job.

Mit meinen ersten Hörgeräten lernte ich langsam, was mir fehlte. Was ich all die Jahre verpasst hatte. Mir wurde auch klar, dass meine Schwerhörigkeit in gewisser Weise meine Persönlichkeit und mein Selbstverständnis geprägt hat. Ich hatte mir Jahrzehnte lang etwas vorgemacht. Ich war ein Bücherwurm, vielleicht weil Lesen kein Hören erforderte, und zu Hause habe ich selten Musik gehört. Viele Menschen liebten es Musik zu hören, mir war es dagegen nicht so wichtig.

Hörgerät schon gefunden?

Jetzt, mit meinen neuen Hörgeräten, begann ich abends Radio zu hören, während ich sie trug. Ich konnte mit meinen Hörgeräten zum ersten Mal Filme wirklich verstehen. Zum ersten Mal verstand ich die Handlung genauso gut wie andere Menschen. Ich begann, mich in der Welt mehr zu Hause zu fühlen.

An meinem Arbeitsplatz und in meinem sozialen Umfeld fühlte ich mich in großen Gruppen unbehaglich. Ich kannte nicht so viele Menschen und hatte nicht so viele soziale Kontakte, wie andere Menschen. Ich fand immer Entschuldigungen dafür, nicht zu den Bürobesprechungen -oder feiern zu gehen. Wenn mehrere Menschen miteinander sprachen, konnte ich nichts verstehen.

Mit meinen Hörgeräten nahm ich jetzt nicht nur an großen Besprechungen teil, sondern bemühte mich auch, Gespräche mit Kollegen aufzunehmen, die ich nicht kannte. Ich begann, mich mehr zu Hause zu fühlen. Früher übersprang ich auch Geburtstags -und Familienfeiern, weil ich kein Wort verstehen konnte. In Gruppensituationen habe ich heute immer noch Probleme, aber es lohnt sich zumindest, zur Party zu gehen.

Berlin ist in den letzten Jahren lauter geworden, besonders die Restaurants. Selbst in kleinen Gruppen und mit meinen Hörgeräten ist es für mich in den meisten Restaurants schwer gut zu hören. Wenn ich meine Hörgeräte nicht hätte, würde ich aber wahrscheinlich überhaupt nicht auswärts essen gehen.

Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, akzeptiere ich den Lärm, obwohl ich gestehe, dass ich manchmal, wenn er überwältigend ist, meine Hörgeräte absetze. In gewisser Weise bin ich froh, dass ich diese Möglichkeit habe!  Aber die meiste Zeit möchte ich lieber wissen, was um mich herum vorgeht. Ich trage meine Hörgeräte aus demselben Grund, wegen dem ich morgens aufstehe und zur Arbeit gehe. Ich trage sie, weil ich froh bin, hier zu sein, und weil ich die Welt um mich herum voll und ganz erleben möchte.

Krankenversicherung und finanzielle Unterstützung bei Hörgeräten

Im folgenden Abschnitt informieren wir Sie über finanzielle Unterstützungen beim Kauf von Hörgeräten. Sprechen Sie auch mit Ihrem Hörgeräteakustiker über Finanzierungsoptionen, wenn Sie die Kosten Ihres neuen Hörgeräts auf einen längeren Zeitraum verteilen wollen.

kosten sparschweinFoto: © horstkoenemund / Pixabay

Die Kosten für Hörgeräte werden anteilig von Ihrer Krankenkasse übernommen. Die Krankenkasse zahlt einen Pauschalbetrag von bis zu 833,50 Euro in dem auch die Kosten für einen Hörtest und die Hörgeräteanpassung enthalten sind. Andere Optionen für die Bezahlung Ihrer Hörgeräte kann eine Finanzierung durch Ihren Hörgeräteakustiker, Kredite von Dritten, Unterstützungen von wohltätigen Organisationen oder die Hilfe Ihrer Familie sein. Prüfen Sie alle Optionen, um die besten Möglichkeiten für Ihr Budget zu finden.

Die meisten Krankenkassen bieten einen anteiligen Versicherungsschutz bei Hörgeräte an. Das Hörgerät muss dabei bestimmte Mindestanforderungen erfüllen und technische Eigenschaften aufweisen. Um festzustellen, ob Ihre Krankenkasse ein konkretes Hörgerät abdeckt, erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung.

  1. Eine Krankenkasse zahlt einen bestimmten Betrag für den Kauf von Hörgeräten, in der Regel bis zu 833,50 Euro. Dieser Betrag kann auf den gesamten Hörgerätekauf angerechnet werden. Der Betrag wird pro Ohr gewährt. Beim zweiten Hörgerät werden 20% vom Pauschalbetrag abgezogen. Die Leistung kann nach einer bestimmten Anzahl von Jahren, normalerweise 5 Jahre, erneut in Anspruch genommen werden.
  2. Eine Krankenkasse kann Ihnen einen höheren Zuschuss zu Hörgeräten gewähren, wenn Sie dieses bei einem Vertragshändler kaufen. Ein Zuschuss ist ein bestimmter Betrag, der vom Gesamtkaufpreis abgezogen wird. Wenn z.B. die Kosten für ein Paar Hörgeräte 4.000 Euro betragen und Ihre Krankenkasse einen Zuschuss von 1.500 Euro gewährt, betragen Ihre Kosten 2.500 Euro. Diese Zulage kann auch alle paar Jahre erneuert werden.
  3. Ihre Krankenkasse bietet Ihnen möglicherweise weitere Rabatte mit vertraglich gebundenen Hörgeräteakustikern an. Das bedeutet, dass Sie Ihre Hörgeräte bei einem Akustiker kaufen müssen, um einen bestimmten Rabatt (z.B. 20%) auf den Verkaufspreis zu erhalten.
  4. Jeder Krankenversicherung ist anders, und die Hörgeräteversorgung innerhalb einer Versicherung kann je nach geografischer Lage leicht variieren. Der von der Krankenversicherung bezahlte Unterstützungsbetrag schwankt je nach Krankenkasse zwischen 793,50 und 873,50 Euro. Im Durchschnitt werden bis zu 833,50 Euro bezahlt.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob Sie Anspruch auf eine Hörgeräteleistung haben. Der staatlich vorgeschriebene Krankenversicherungsschutz für Hörgeräte kann von Bundesland zu Bundesland leicht unterschiedlich sein. Wenn Ihre lokale Krankenkasse die Kostenübernahme von bestimmten technischen Eigenschaften des Hörgeräts abhängig macht, müssen Sie ein paar Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, welche diese konkret sind, und unter welchen Voraussetzungen Sie einen Anspruch geltend machen können. Ihr Hörgeräteakustiker kann Sie bei der Suche unterstützen und Ihnen sagen, ob alle Bedingungen einer Kostenübernahme erfüllt sind.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei Hörgeräten für Kinder?

Hörgeschädigte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten Hörgeräte ganz ohne Zuzahlung. Die Krankenkasse zahlt bis zu 1.000 € für das erste Hörgerät und 2.000 € für zwei Hörgeräte. Die Krankenkasse trägt auch die Kosten für Batterien, Ohrpassstücke und Reparaturen. Der Hörgeräteakustiker erhält dafür eine jährliche Servicegebühr.

Kind Schwerhörigkeit

Die Kosten werden mit dem Hörgeräteakustiker direkt abgerechnet. Ein separater Kostenanteil fällt nur dann an, wenn Sie ausdrücklich Leistungen anfordern, die medizinisch nicht notwendig sind. Speziell geschultes Fachpersonal berät Sie bei der Wahl des richtigen Hörgerätes. Dies sind entweder Kinderärzte oder Hörgeräteakustiker mit Erfahrung in der Beratung von Kindern.

Mögliche Rabatte beim Kauf von Hörgeräten

Der Versicherungsschutz und mögliche Rabatte für den Kauf von Hörgeräten ändern sich ständig und sind von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Wenn Sie den Kauf von Hörgeräten in Erwägung ziehen, rufen Sie Ihre Krankenversicherung an und fragen Sie nach der Höhe der Kostenbeteiligung. Stellen Sie diese Fragen, wenn Sie Ihre Versicherungsgesellschaft wegen Hörgeräten anrufen:

  • Wie hoch ist die Leistung der Krankenkasse bei Hörgeräten?
  • Muss ich bestimmte Akustiker oder Dienstleister in Anspruch nehmen, wenn ja, wie bekomme ich eine Liste der Anbieter in meiner Gemeinde?
  • Wenn ein Zuschuss oder eine Leistung gewährt wird, muss ich dann beim Akustiker den vollen Betrag zahlen und anschließend Rechnungen einreichen, um eine Rückerstattung zu erhalten? Kann der Hörgeräteakustiker der Krankenkasse die Kosten direkt in Rechnung stellen?
  • Ist die Leistung auf bestimmte Hörgerätemodelle oder Technologien beschränkt? Bitten Sie den Mitarbeiter der Krankenkasse, Begriffe wie „Kassenhörgeräte“ genau zu definieren.
  • Gibt es weitere Kriterien oder Bedingungen für die Deckung der Kosten? Einige Krankenkassen können verlangen, dass Ihr Hörverlust einen bestimmten Schweregrad aufweisen muss, um eine Leistung und Kostenbeteiligung zu erhalten. In der Regel muss der Hörverlust mindestens 30 Dezibel (dB) auf dem schlechteren Ohr betragen.

Die Informationen, die Sie online über die Finanzierung von Hörgeräten finden, können Ihnen die richtige Richtung weisen. Die beste Hilfe und Orientierung in Ihrer speziellen finanziellen Situation erhalten Sie jedoch von einem lokalen Hörgeräteakustiker. Wenden Sie sich an einen Hörgeräteakustiker in Ihrer Gemeinde, um Hilfe bei der Finanzierung Ihres neuen Hörgeräts zu erhalten.

Bildquellen:
Foto: © Monkey Business Images / Shutterstock
Foto: © Pixel-Shot / Shutterstock
Foto: © edwardolive / Shutterstock

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