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Hörgeräte Angebot: Unverbindlichen Kostenvoranschlag einholen
Moderne Hörgeräte ermöglichen es Ihnen, trotz Hörminderung aktiv und selbständig zu bleiben. Doch der Markt ist groß, technisch anspruchsvoll und für Laien schwer zu durchschauen. Den passenden Hörakustiker und das richtige Hörsystem zu finden, ist daher oft eine Herausforderung. Wir unterstützen Sie dabei, indem wir Ihnen bis zu drei kostenlose und unverbindliche Hörgeräte-Angebote vermitteln, die exakt auf Ihre individuelle Hörsituation abgestimmt sind.
Hörgeräte bieten eine Vielzahl von Vorteilen, die weit über das reine „besser Hören“ hinausgehen. Sie helfen dabei, Gespräche wieder klar zu verstehen – ob im Familienkreis, mit Freunden, am Telefon oder im Beruf – und ermöglichen so eine aktivere und selbstbewusstere Teilnahme am sozialen Leben. Missverständnisse in Unterhaltungen werden reduziert, man muss weniger nachfragen und fühlt sich im Alltag sicherer, etwa im Straßenverkehr, beim Hören von Warnsignalen oder der Türklingel. Gleichzeitig wird das Gehirn entlastet, weil Sprache nicht mehr mühsam „erraten“ werden muss, was Konzentration spart und Ermüdung verringert.
Foto: © Peakstock | stock.adobe.comViele Menschen berichten außerdem von einer emotionalen Entlastung: Sie fühlen sich weniger isoliert, ausgeglichener und nehmen wieder mehr Freude an gemeinsamen Aktivitäten wahr. Moderne Hörgeräte sind klein, unauffällig und lassen sich individuell an den persönlichen Hörbedarf anpassen; sie bieten häufig Zusatzfunktionen wie die direkte Verbindung zu Smartphone, Fernseher oder anderen Audiogeräten. Insgesamt tragen Hörgeräte entscheidend dazu bei, Lebensqualität, Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag zu steigern.
Unverbindlichen Kostenvoranschlag einholen
Der Weg zu einem individuellen Kostenvoranschlag für Hörgeräte ist unkompliziert. Über unser Anfrageformular geben Sie alle relevanten Angaben für die kooperierenden Hörakustiker an – etwa zu Ihrem Hörproblem, bisherigen Hörhilfen und Ihren Wünschen an Komfort und Technik. Wir leiten diese Informationen an passende Fachbetriebe weiter. Auf dieser Grundlage erstellen die Akustiker einen individuellen Kostenvoranschlag. Diese Angebote werden Ihnen direkt zugestellt. Für Sie als Interessent ist dieser Service unverbindlich und kostenfrei.
Foto: © Stock Rocket / ShutterstockSie erhalten bis zu drei verschiedene Kostenvoranschläge von unterschiedlichen Hörakustikern und können diese in Ruhe vergleichen. Zusätzlich können Sie einen persönlichen Beratungstermin im Fachgeschäft vereinbaren, um noch offene Fragen zu klären und Hörgeräte vor Ort zu testen. Nutzen Sie die Vergleichsmöglichkeit mehrerer Angebote, um sicherzustellen, dass Sie das passende Hörgerät zum bestmöglichen Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten.
Hörverlust und Hörgeräte-Versorgung in Deutschland
Aspekt | Kennzahl |
|---|---|
| Erwachsene in Deutschland mit Hörminderung nach WHO-Kriterium (> 25 dB) | ca. 16,2 % (≈ 11,1 Mio. Menschen) |
| Menschen in Deutschland mit Hörverlust > 35 dB (über 15 Jahre) | 5,8 Mio. |
| Davon mit Hörsystem versorgt | ca. 2 Mio |
| Menschen in Deutschland mit subjektiven Hörverlust (Gesamtbevölkerung) | 10,9 % |
| Erwachsene (18+) mit subjektiv berichtetem Hörverlust | 12,6 % |
| Anteil der Deutschen, die laut Deutschem Schwerhörigenbund hörbeeinträchtigt sind | 19 % |
| Personen mit Hörverlust, die ein Hörgerät nutzen (Deutschland, 2025) | 47 % |
| Hörgeräteträger, die zwei Hörgeräte tragen (binaurale Versorgung) | über 74 % |
| Hörgeräteträger, die angeben, sie hätten ihr Hörgerät zu spät bekommen | 64 % |
| Hörgeräteträger mit teilweiser Kostenübernahme (z. B. durch Krankenkasse) | 92 % |
| Ältere Menschen in einer ländlichen Region ohne Hörgerät trotz relevanten Hörverlusts | 77 % der Betroffenen |
| Menschen weltweit mit hochgradiger Hörminderung | ca. 466 Mio. (≈ 5 % der Weltbevölkerung) |
| Menschen über 60 mit Hörverlust weltweit | über 25 % dieser Altersgruppe |
Hörgeräte ermöglichen Menschen mit Hörminderung, wieder besser zu verstehen und aktiv am täglichen Leben teilzunehmen. Dank moderner Technik werden Gespräche, Fernsehton und Umgebungsgeräusche wieder deutlich wahrnehmbar – ob im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit. Wer ein Hörgerät sucht, sollte stets mehrere Kostenvoranschläge vergleichen, denn der Markt für Hörsysteme ist vielfältig und schwer zu überblicken. Wir unterstützen Sie dabei, den passenden Anbieter zu finden, und vermitteln Ihnen bis zu drei kostenlose und unverbindliche Hörgeräte-Angebote.
Welche Angaben muss ich machen?
Über das Anfrageformular werden alle wichtigen Daten abgefragt, um ein individuelles Hörgeräte-Angebot erstellen zu können. Diese Informationen betreffen Ihre Hörsituation (seit wann Sie schlechter hören, ob ein- oder beidseitig), Ihren Alltag (Beruf, Freizeit, typische Hörumgebungen) und Ihre Wünsche an das Hörsystem (Bauform, Technikstufe, Akku oder Batterie, Konnektivität mit Smartphone oder TV). Alle Fragen lassen sich leicht beantworten – auch von Personen ohne Vorkenntnisse zum Thema Hörgeräte.
Zum Abschluss des Formulars machen Sie persönliche Angaben zu Ihren Kontaktdaten. Die Hörakustiker können so direkt mit Ihnen in Kontakt treten, Rückfragen klären und Termine für einen Hörtest vereinbaren. Die Angebote, die Sie erhalten, sollten Sie in Ruhe vergleichen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, einen lokalen Hörakustiker in Ihrer Nähe aufzusuchen. Sprechen Sie diesen gerne auf die Angebote aus dem Internet an und holen Sie sich so eine zweite Meinung ein.
Kostenvoranschläge vergleichen
Wenn Sie Kostenvoranschläge für Hörgeräte vergleichen, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. Zunächst sollte das angebotene Hörsystem selbst geprüft werden: Passt das empfohlene Hörgerät zu Ihrerem Hörverlust? Ist das Modell für Ihre Ohrform geeignet und ausreichend komfortabel zu tragen? Sollten hierbei noch Fragen bestehen, kontaktieren Sie die Anbieter, um offene Punkte zu klären oder ein Probetragen zu vereinbaren.
Foto: © EdVal | stock.adobe.comWenn keine Fragen mehr offen sind, sollten Sie die einzelnen Angebote miteinander vergleichen. Welche Hörgeräte werden angeboten? Welche Technikstufe (Basis, Komfort, Premium) ist im Preis enthalten? Welcher Kostenvoranschlag ist der günstigste – und bei welchem Angebot stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten? Nicht immer ist das günstigste Angebot tatsächlich das preiswerteste.
Wie Hörgeräte den Alltag verbessern
Aspekt | Ergebnis |
|---|---|
| Nutzer, die angeben, dass Hörgeräte ihre Lebensqualität verbessern | 97 % sagen, dass ihr Hörgerät ihre Lebensqualität zumindest „manchmal“ verbessert |
| Erwerbstätige Nutzer, die mit Hörgerät länger im Beruf bleiben können | 55 % der berufstätigen Träger sehen einen Vorteil für ihre Berufstätigkeit |
| Nutzer, die sich wünschen, ihr Hörgerät früher bekommen zu haben | 64 % bedauern, dass sie sich nicht früher versorgen ließen |
| Tragezeiten im Alltag | Rund zwei Drittel der Versicherten tragen Hörhilfen täglich mindestens 5 Stunden |
| Menschen weltweit über 60 Jahre mit „beeinträchtigendem“ Hörverlust | über 25 % dieser Altersgruppe |
| Weltbevölkerung mit hochgradiger Hörminderung | etwa 5 % (≈ 466 Mio. Menschen weltweit) |
Besonders die Serviceleistungen des jeweiligen Hörakustikers sollten gründlich verglichen werden: inklusive Hörtest, Feinanpassungen, Nachkontrollen, Garantieverlängerung oder Leihgeräte im Reparaturfall. Erst dann lässt sich der tatsächliche Gegenwert des Kostenvoranschlags ermitteln. Ein sorgfältiger Vergleich verschiedener Anbieter und Hersteller kann Ihnen dabei helfen, deutlich Kosten zu sparen. Noch mehr sparen können Sie, wenn Sie auch wiederaufbereitete oder gebrauchte Hörgeräte in Ihre Überlegungen einbeziehen. Sie haben die Möglichkeit, dies bei der Angebotsanforderung über unser Formular anzugeben.
Welche Kosten erwarten mich?
Der Preis eines Hörgeräts hängt von vielen individuellen Faktoren ab: Grad der Hörminderung, gewünschte Bauform, Technikstufe und Serviceumfang. Es ist daher wichtig, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Grob lässt sich sagen, dass einfache Kassenmodelle bereits zum Nulltarif erhältlich sind, während hochwertige Premium-Hörgeräte mit umfangreichen Komfortfunktionen deutlich teurer sind.
Foto: © Syda Productions / ShutterstockEinfache Hinter-dem-Ohr-Modelle (HdO) mit Basisfunktionen liegen – je nach Zuschuss der Krankenkasse – oft im Bereich von einigen hundert Euro pro Ohr. Komfort- und Premium-Modelle mit automatischen Programmen, Störlärmunterdrückung und Bluetooth-Anbindung können je nach Technikstufe bis zu mehreren tausend Euro pro Ohr kosten. Im-Ohr-Hörgeräte (IdO) sind durch die individuelle Fertigung meist teurer als Standard-HdO-Geräte, bieten dafür aber ein besonders dezentes Design. Wiederaufbereitete oder gebrauchte Hörgeräte können die Kosten spürbar senken, wenn sie technisch zu Ihrer Hörsituation passen.
Neben den klassischen Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten gibt es Speziallösungen wie Im-Ohr-Systeme, Ex-Hörer-Hörgeräte oder besonders robuste Modelle für sportlich Aktive. Diese Systeme sind meist teurer, bieten aber spezielle Vorteile wie extra kleine Bauformen, besonders natürliche Klangwiedergabe oder erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit.
Kosten und Finanzierung von Hörgeräten in Deutschland
Kostenaspekt | Betrag |
|---|---|
| Maximaler Festbetrag der GKV pro Hörgerät (Standardversorgung) | bis 704,37 € pro Gerät + 45,07 € Otoplastik + 11,61 € für offene Versorgung |
| Festbetrag bei an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit | bis 734,81 € (zzgl. möglicher Zuschläge) |
| Gesetzliche Zuzahlung der Versicherten bei Kassengerät | max. 10 € pro Hörgerät |
| Durchschnittliche Kosten, die die AOK für eine Versorgung beider Ohren übernimmt (inkl. Nachbetreuung über 6 Jahre) | ca. 1.600 € |
| Durchschnittliche private Mehrkosten von Versicherten, die „draufzahlen“ | ca. 1.180 € zusätzlich – mehr als jeder zweite Versicherte zahlt privat dazu |
| Preisrahmen für Hörgeräte mit privatem Eigenanteil | bis zu ca. 2.500 € pro Hörgerät (je nach Modell und Komfortfunktionen) |
| Lebenszeitkosten binauraler Hörgeräteversorgung | ca. 4.518 € |
| Lebenszeitkosten bei High-End-Hörgeräten | durchschnittlich ca. 7.953 € für den Patienten |
Berücksichtigt werden sollte, dass gesetzlich Versicherte in der Regel einen festen Zuschuss der Krankenkasse erhalten, sofern eine medizinisch bestätigte Hörminderung vorliegt. Bei Privatversicherungen hängt die Höhe des Zuschusses vom jeweiligen Tarif ab. Diese Möglichkeiten können Sie in unserem Formular angeben, um sicherzustellen, dass die Zuschüsse bei den Kostenvoranschlägen berücksichtigt werden.
Ab wann braucht man ein Hörgerät?
Wenn wir älter werden, kann der Zeitpunkt kommen, an dem bestimmte alltägliche Situationen hörbar anstrengender werden als früher. Gespräche in Gruppen, Unterhaltungen im Restaurant oder der Fernsehton können schwerer zu verstehen sein, selbst wenn Sie die Lautstärke erhöhen. Auch Erkrankungen wie altersbedingter Hörverlust, Lärmschäden oder frühere Mittelohrentzündungen können dazu führen, dass das Gehör nachlässt und Sie sich unsicherer fühlen.
Foto: © Sonova AGUm dem entgegenzuwirken, können Hörtests beim HNO-Arzt oder Hörakustiker sowie moderne Hörgeräte den Alltag erheblich erleichtern, entspanntes Verstehen ermöglichen und die Anstrengung beim Zuhören deutlich verringern. Aber woher weiß man, wann der richtige Zeitpunkt für den Kauf eines Hörgeräts gekommen ist? Es kann schwierig sein zu entscheiden, ob Ihre Hörprobleme bereits so ausgeprägt sind, dass ein Hörgerät Ihren Lebensstil deutlich verbessern würde, oder ob Sie noch ohne technische Unterstützung auskommen.
Wie häufig ist Hörminderung nach Altersgruppen?
Altersgruppe | Anteil mit Hörverlust > 25 dB (Studie) |
|---|---|
| 50–59 Jahre | 6,6 % |
| 60–69 Jahre | 20,3 % |
| 70–79 Jahre | 42,3 % |
| 80+ Jahre | 71,5 % |
Typische Warnsignale sind zum Beispiel: Sie fragen häufig nach („Wie bitte?“), Gesprächspartner wirken für Sie undeutlich, das Telefon- oder Fernsehsignal ist ständig „zu leise“, während andere die Lautstärke als zu hoch empfinden. Sie haben oft das Gefühl, das Ihre Mitmenschen „Nuscheln“. Um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, lesen Sie diesen Leitfaden, der Sie darüber informiert, wie Ihre eingeschränkte Hörfähigkeit durch ein Hörgerät ausgeglichen werden kann und welches Modell Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
Möchten Sie ein möglichst unauffälliges Hörgerät? Wenn ja, könnten Im-Ohr-Hörgeräte eine Option sein. Sie verschwinden teilweise oder vollständig im Gehörgang und sind daher sehr dezent. Wenn Ihnen vor allem Tragekomfort und einfache Handhabung wichtig sind, kann ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HdO) die bessere Wahl sein – besonders dann, wenn Sie feinmotorisch eingeschränkt sind oder eine etwas größere Bauform bevorzugen. Wichtig ist, dass die Bauform zu Ihrem Ohr, Ihrer Hörminderung und Ihren Alltagssituationen passt.
Wie möchten Sie Ihr Hörgerät bedienen? Viele moderne Hörsysteme lassen sich über Tasten am Gerät, eine Fernbedienung oder eine Smartphone-App steuern. Wenn Sie Schwierigkeiten mit kleinen Knöpfen haben, kann eine App- oder Fernbedienungssteuerung sinnvoll sein. Es kann verlockend sein, sehr günstige Angebote zu wählen, die nicht optimal auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sind, aber das kann auf lange Sicht unzufriedenstellende Hörergebnisse liefern. Es ist immer am besten, das Hörgerät zu wählen, das technisch und vom Service her am besten zu Ihnen passt.
Foto: © Signia GmbHSobald Sie festgestellt haben, dass Sie ein Hörgerät benötigen, um wieder entspannter hören zu können, müssen Sie nur noch entscheiden, welches Produkt das richtige für Sie ist. Auch wenn dies zu Beginn kompliziert wirkt, können Sie über das Internet eine Vielzahl unverbindlicher Kostenvoranschläge einholen. Legen Sie zunächst fest, ob Sie ein Hinter-dem-Ohr- oder Im-Ohr-Hörgerät bevorzugen, ob Akku oder Batterie für Sie sinnvoller ist und welche Zusatzfunktionen Ihnen wichtig sind (z. B. Bluetooth, Tinnitus-Funktionen, automatische Programme).
Arten von Hörgeräten
Es gibt verschiedene Arten von Hörgeräten, die Menschen mit Hörminderung dabei helfen können, ihre Unabhängigkeit im Alltag wiederzuerlangen. Es ist entscheidend, dass Sie mit einem Fachmann sprechen, um das für Sie am besten geeignete Hörsystem zu finden.

Bauform | Verbreitung |
|---|---|
| Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO) | Rund 80–90 % der Hörgeschädigten erhalten ein HdO-Hörgerät; etwa 90 % der Träger nutzen HdO-Systeme |
| Im-Ohr-Hörgeräte (IdO) | Marktanteil nur etwa 5–7 % der Versorgungen |
| RIC/Ex-Hörer-Systeme | Machen bereits rund 90 % der HdO-Systeme aus und kombinieren kleine Bauform mit guter Klangqualität |
Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO): Eine der gängigsten Hörgerätearten sind Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte. Dabei sitzt das Hörgerät diskret hinter der Ohrmuschel, der Schall wird über einen Schlauch oder Hörer in den Gehörgang geleitet. HdO-Geräte gelten als robust, leicht zu bedienen und sind für viele Grade von Hörminderung geeignet. Für Menschen mit stärkerem Hörverlust oder für Nutzer, die Wert auf eine einfache Handhabung legen, sind sie oft die erste Wahl.
Im-Ohr-Hörgeräte (IdO): Eine weitere gängige Hörgeräteart sind Im-Ohr-Hörgeräte, die direkt im Ohr oder tief im Gehörgang sitzen. Sie werden individuell an die Ohrform angepasst und sind dadurch besonders unauffällig. Der Klang wird direkt im Ohr verarbeitet, was von vielen Nutzern als sehr natürlich empfunden wird. Für Menschen, deren Hörminderung vor allem im Sprachbereich liegt und die großen Wert auf Diskretion legen, sind IdO-Geräte eine attraktive Lösung.
Ex-Hörer-Hörgeräte (RIC/RITE): Ex-Hörer-Hörgeräte verbinden Vorteile von Hinter-dem-Ohr- und Im-Ohr-Systemen. Das eigentliche Hörgerät sitzt hinter dem Ohr, der Lautsprecher (Hörer) jedoch im Gehörgang. Dadurch kann das Gerät sehr klein gebaut werden und bietet gleichzeitig eine sehr gute Klangqualität. Diese Bauform ist ideal für Menschen, die ein dezentes, modernes Gerät möchten und Wert auf natürlichen Klang sowie guten Tragekomfort legen.










