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Hat sich unser Gehör über 100 Jahre verbessert? Hörvermögen im Jahrhundertvergleich

Laut einer im Mai 2018 in der Zeitschrift „Age and Ageing“ veröffentlichten Studie hören ältere Erwachsene in Schweden besser als je zuvor. Die Studie ist Teil einer groß angelegten Untersuchung, die in den 70er Jahren begonnen wurde, um die medizinischen und sozialen Auswirkungen des Alterns zu untersuchen. Sie ergab, dass sich das Gehör der Einwohner von Göteborg, die 70 Jahre alt sind, in den letzten 45 Jahren erheblich verbessert hat, besonders unter Männern.

In der Vergleichsstudie wurde das Hörvermögen bei 1.135 Bewohnern von Göteborg, die 1944 geboren wurden, getestet und die Ergebnisse mit drei früheren Studien von Bewohnern verglichen, die 1901, 1906 und 1922 geboren wurden.

Ohr Seitenansicht ältere Frau© Pixel-Shot / shutterstock.com

In der jüngsten Studie ging die Prävalenz für einen Hörverlust bei Männern von 53% auf 28% zurück und bei Frauen von 37% auf 23%.

Programme zum Schutz des Gehörs

Während schwedische Forscher nicht wissen, warum sich das Gehör in dieser Population verbessert hat, spekulieren sie, dass der Rückgang bei den männlichen Teilnehmern auf eine Verringerung der beruflichen Lärmbelastung zurückzuführen ist. Der häufig auftretende altersbedingte Hörverlust, auch Presbykusis genannt, ist vermutlich auf eine lebenslange Exposition gegenüber einer lauten Umgebung zurückzuführen.

Männer, insbesondere in dieser Altersgruppe, haben traditionell in Berufen gearbeitet, in denen der Geräuschpegel die akzeptablen Grenzen von 85 Dezibel überschritten hat, beispielsweise im Maschinenbau. In den 1970er Jahren wurden in Schweden Programme zum Schutz des Gehörs eingeführt. Die Autoren der Studie schlagen vor, weitere Untersuchungen anzustellen, um mögliche Gründe für diese Verbesserung zu ermitteln.

Lärminduzierte Schwerhörigkeit ist die häufigste Form von sensorineuralem Hörverlust – und auch die am besten vermeidbare. Eine dauerhafte Schädigung Ihres Gehörs kann eintreten, wenn Sie über einen längeren Zeitraum Geräuschen von mehr als 85 Dezibel (dB) ausgesetzt sind oder wenn Sie ein Schalltrauma erleiden z.B. durch einmalig auftretende laute Geräusche wie einer Explosion oder einem Schuss. Ihr Hörvermögen können Sie immer schützen, indem Sie Ohrstöpsel bei sich tragen oder auf der Arbeit verwenden. Mit folgenden Tipps können Sie das Risiko einer Schwerhörigkeit aufgrund von sensorineuralem Hörverlust verringern:

  • Wenn Lärm in Ihrer Arbeitsumgebung konstant vorhanden ist, tragen Sie Ohrstöpsel oder einen Noise-Canceling Kopfhörer und sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über Möglichkeiten, den Lärmpegel zu senken.
  • Stellen Sie die Lautstärke bei elektronischen Geräten, insbesondere bei Geräten, die Sie über ein Headset oder einen Kopfhörer hören, auf ein Minimum bzw. auf maximal 60% der höchstmöglichen Lautstärke. Das gilt auch für die Lautstärke am Fernseher oder im Autoradio.
  • Wenn Sie in einem Schützenverein sind, häufig Schießübungen durchführen oder Jagen, kaufen Sie sich einen professionellen Gehörschutz und tragen Sie ihn. Standard-Ohrstöpsel können den Geräuschpegel nur um ca. 30 Dezibel senken. Bei der Benutzung von bestimmten Waffen entstehen jedoch Geräuschpegel, die selbst mit Standard Ohrstöpsel über 85 Dezibel liegen. Bestehen Sie darauf, dass andere in Ihrer Familie, die ähnliche lauten Freizeitbeschäftigungen nachgehen, dasselbe tun.
  • Wenn Sie wissen, dass Sie an einer Veranstaltung teilnehmen, bei der viel Lärm zu hören ist – beispielsweise bei einer Sportveranstaltung, einer Parade, einem Fussballspiel, einem Live-Konzert oder einem Feuerwerk -, kaufen Sie am besten einen Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung oder günstige Schaumstoffohrstöpsel in der örtlichen Drogerie.

Während die Ergebnisse der schwedischen Studie ein Hoffnungsschimmer sind, nimmt im Gegensatz zur schwedischen Bevölkerung die Prävalenz von Hörverlust in Deutschland zu. Hörverlust und Schwerhörigkeit betrifft mehr Jugendliche als je zuvor. Was die Studie zeigt, ist, dass ein Hörverlust vermeidbar ist. Die beste Behandlung ist Prävention.

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